Veranstaltungen 2019

Einführungsabend Innsbruck

An diesem Abend bekommen Sie Einblick in den Aufbau, die Inhalte und die Schwerpunkte des neuen Exerzitienbehelfes "Lasst uns dem Leben trauen, weil Gott es mit uns geht." und erhalten weitere hilfreiche Tipps für die Gruppentreffen. Anmeldung erbeten.
Referentin: Hildegard Aepli

"Gott einen Ort sichern" (M. Delbrêl)

Referentin:  Hildegard Aepli  / Seelsorgerin, Exerzitienbegleiterin, St. Gallen/Schweiz Madeleine Delbrêl wird als «andere Heilige» bezeichnet. Sie war ursprünglich Atheistin, dann Suchende, Gott-Begeistere, Welt-Christin, politisch Engagierte und kritische Visionärin. In den 50-er und 60-er...

neue Exerzitienunterlagen 2020

Lasst uns dem Leben trauen,
weil Gott es mit uns geht.

Pilgererfahrungen im Alltag

 

Nähere Informationen zu den Unterlagen finden Sie 

hier ...

 

Alle Einführungsveranstaltungen, sowie Fortbildungen und meditativen Wanderungen finden Sie hier:

"Ich geh, dann mal los!"

Eindrücke von der Pilgerwanderung nach Gnadenwald (28.9.2019)

Das Wetter meinte es nicht so gut mit uns: In der Früh Wolken, leichter Regen. Aber zum Beginn der Pilgerwanderung um 9.30 Uhr hörte der Regen auf und die Wolken lichteten sich leicht, sodass gegen Süden die Sicht auf die andere Talseite möglich wurde. Die frische Luft schuf eine angenehme Atmosphäre und so ging die kleine Gruppe von 10 wetterfesten Pilgern los.

Schweigend, um sowohl die Natur als auch das eigene Innere besser entdecken zu können, gingen wir im gemächlichen Tempo den Pilgerweg. Dazwischen gab es immer wieder einen kurzen Halt. Willi Holzhammer gab durch seine Impulse aus dem neuen Exerzitienheft immer wieder die Möglichkeit, einen bestimmten Wegabschnitt mit einem Kerngedanken zu gehen.

Den Abschluss fanden wir im Labyrinth bei der Wallfahrtskirche St. Martin/ Gnadenwald.

Alle TeilnehmerInnen empfanden diese kleine Pilgerwanderung als Bereicherung für sich.

(Irene Weinold)

Kurz und bündig - Oft gestellte Fragen (FAQ Frequently Asked Questions)

Was bedeutet das Wort Exerzitien? 

= Übungen

Was wird geübt? 

Sich mit Gott zu unterhalten.

Ich kann doch immer, wenn ich will, mit Gott reden. Was muss ich da üben? 

Abwechslung bereichert das Leben. Du ernährst dich auch nicht jeden Tag von Wurstsemmeln.

Was sind Exerzitien im Alltag? 

In deinem normalen Tagesablauf nimmst du dir zu Hause jeden Tag ca. 20 Minuten Zeit für Texte, Stille und Austausch mit Gott. 1x/Woche triffst du dich mit anderen, die das auch machen. Insgesamt dauert das 4 Wochen.

Brauche ich Vorkenntnisse oder Voraussetzungen? 

Vorkenntnisse – nein.
Voraussetzungen – Ja: die Bereitschaft, sich auf Gott einzulassen. 

Ich habe schon lange nicht mehr gebetet. Ich weiß nicht, wie ich da tun soll. 

Bei den Exerzitien erhältst du Tipps zum eigenen Beten.

Was mache ich jeden Tag allein zu Hause in den empfohlenen 20 Minuten? 

z.B. Lesen, nachdenken, still sein, schreiben, zeichnen, spazieren gehen, ….

Was passiert bei den Gruppentreffen? 

Du bekommst Hinweise zu den Unterlagen
Du lernst verschiede Arten kennen, mit Gott zu kommunizieren.
Du tauscht dich mit anderen aus. 

Ich möchte bei den Gruppentreffen nichts von mir persönlich erzählen. Kann ich trotzdem bei Exerzitien im Alltag teilnehmen? 

Ja. Beim Erzählen in der Gruppe brauchst du nur das sagen, was du mitteilen möchtest. Wenn du nichts sagen möchtest, ist das auch in Ordnung.

Ich komme nur zu den Gruppentreffen. Zu Hause habe ich keine Zeit für die Impulse. Geht das? 

Nicht sinnvoll. Du kannst in der Gruppe nicht richtig mitmachen, weil du keine eigenen Exerzitienerfahrungen mitbringst.

Ich lese das Exerzitienheft alleine zu Hause. Wozu soll ich zu den Gruppentreffen? 

Alleine schaffst du es kaum, 4 Wochen dran zu bleiben. In der Gruppe erhältst du Motivation, neue Sichtweisen und Unterstützung.

Ich kann nicht zu allen Treffen kommen. Kann ich trotzdem mitmachen? 

Nicht ideal. Das musst du mit der Gruppenbegleiterin/dem Gruppenbegleiter klären.

Was bringen mir Exerzitien im Alltag? 

Du lernst dich und Gott besser kennen.
Du siehst die Welt mit neuen Augen. 

Wann und wo werden Exerzitien im Alltag angeboten? 

In Tirol gibt es besonders in der Fastenzeit in vielen verschiedenen Pfarren Exerzitiengruppen. Hier findest du eine Liste mit Exerzitiengruppen, dem Ort und den Beginnzeiten 

Exerzitien

Exerzitien sind eine Form von religiösen Übungen, die dabei helfen wollen, das eigene Leben bewusst in eine Begegnung mit Gott zu führen. 

Es gibt ganz verschiedene Formen von Exerzitien, die sich in Form und Dauer unterscheiden. 

Unter den folgenden links finden Sie Bildungshäuser und Klöster sowohl in Tirol als auch im übrigen Österreich, in Deutschland, Südtirol und der Schweiz, die Exerzitien anbieten.

Exerzitienhäuser in der Diözese Innsbruck

Besinnungs- und Bildungshaus der Barmherzigen Schwestern - Haus Marillac 

Schloss Wohlgemutsheim. Geistliches Zentrum der Don Bosco Schwestern

Exerzitienhaus der Kreuzschwestern 

Klosterpension Kronburg 

Servitenkloster, Klostergasthof Maria Waldrast 

Bildungshaus St. Michael

Haus der Herz-Jesu-Missionare 

Exerzitienhäuser in Österreich Südtirol Schweiz

Österreich 

international 

Newsletter

Mit dem monatlichen Newsletter erfahren Sie neues über Veranstaltungen und Unterlagen zu den Exerzitien im Alltag in der Diözese Innsbruck.

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Etwas genauer - Oft gestellte Fragen FAQ (Frequently Asked Questions)

Was bedeutet das Wort Exerzitien? 

Exerzitien (Mz.) kommt vom lateinischen Wort exercitium = die Übung. Exerzitien sind religiöse Übungen, die einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden können. Meist zieht man sich für Exerzitien ein paar Tage in ein Kloster oder Bildungshaus zurück, verlässt seine gewohnte Umgebung und Arbeit. Wesentliche Elemente sind: Gebet, Zeiten der Stille, Austausch mit einem Begleiter/einer Begleiterin oder in der Gruppe, (körperliche und künstlerische Betätigung).

Warum soll ich überhaupt „religiös üben“? Ich kann doch immer, wenn ich will, mit Gott reden. Dazu brauche ich keine Texte oder Formeln. 

Alles, was du übst, bereichert dein Leben. Vor allem die Gespräche mit Gott.

Vergleich mit Essen: Wenn ich immer nur die 1-2 Speisen esse, die ich am Anfang gelernt habe zu kochen, dann wird es auf Dauer eintönig und nicht gerade nahrhaft. Ich versäume die ganze Vielfalt an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Ich entdecke gar nicht, welche anderen Gerichte mir noch schmecken könnten und mir gut tun könnten/mich stärken. Auch das „Kochen“ anderer „Gerichte“ will gelernt werden. D.h.  das Beten auf unterschiedlichen Arten will versucht und wiederholt werden – eben „geübt“ werden. Ich kann eine ganz neue Vielfalt und Buntheit in meine Gottesbeziehung bringen.

Vergleich mit Beziehung:  Um eine Freundschaft zu pflegen braucht es Zeit, Gespräche, den Austausch von beiden Seiten, auch das Zuhören. Auch Beziehungen brauchen ein Lernen, ein Übungsfeld. In der Beziehung mit Gott ist es nicht anders.

Was sind Exerzitien im Alltag? 

In deinem normalen Tagesablauf nimmst du dir zu Hause jeden Tag ca. 20 Minuten Zeit für Texte, Stille und Austausch mit Gott. 1x/Woche triffst du dich mit anderen, die das auch machen. Insgesamt dauert das 4 Wochen.

Brauche ich Vorkenntnisse oder Voraussetzungen? 

Vorkenntnisse – nein.
Voraussetzungen – Ja: die Bereitschaft, sich auf Gott einzulassen. 

Ich habe schon lange nicht mehr gebetet. Ich weiß nicht, wie ich da tun soll. 

Bei den Exerzitien erhältst du Tipps zum eigenen Beten.
Stell dir vor, du gehst das erste Mal zu einem Rendezvous. Auch da bist du unsicher, wie und was du tun sollst. Der äußere Rahmen kann da manchmal eine Hilfe sein, z.B. wenn ihr euch gemeinsam einen Kinofilm anschaut und dann darüber redet. Aber was und wie ihr redet, wird sich dann von selber zeigen. So ähnlich geht es auch bei den Exerzitien: Du gehst zu einem Rendezvous mit Gott. Der äußere Rahmen, die Unterlagen sind eine Hilfe, um mit ihm ins Gespräch zu kommen. Du kannst es lernen. 

Was mache ich jeden Tag allein zu Hause in den empfohlenen 20 Minuten? 

Du versuchst an einem ruhigen Ort mit Gott in Kontakt zu kommen. Dabei helfen dir die Exerzitienunterlagen, z.B. durch das Lesen der Impulse, eigenes Schreiben oder Zeichnen, Dasitzen in Stille, und vieles mehr.

Was passiert bei den Gruppentreffen? 

Du bekommst Hinweise zu den Unterlagen
Du lernst verschiede Arten kennen, mit Gott zu kommunizieren.
Du tauscht dich mit anderen aus. 

Ich möchte bei den Gruppentreffen nichts von mir persönlich erzählen. Kann ich trotzdem bei Exerzitien im Alltag teilnehmen? 

Ja. Beim Erzählen in der Gruppe brauchst du nur das sagen, was du mitteilen möchtest. Wenn du nichts sagen möchtest, ist das auch in Ordnung.
Wenn du anderen zuhörst, wirst du aber auch erfahren, dass andere ähnliche Fragen und Erfahrungen haben. Jede/r versucht auf ihre/seine eigene Weise, das Leben und den Alltag zu meistern. Das bestärkt und hilft einem selber weiter. (Vielleicht würden sich aber auch andere durch deine Ehrlichkeit bestärkt fühlen, wenn du etwas erzählst.) 

Ich komme nur zu den Gruppentreffen. Zu Hause habe ich keine Zeit für die Impulse. Geht das? 

Nicht sinnvoll. Du kannst in der Gruppe nicht richtig mitmachen, weil du keine eigenen Exerzitienerfahrungen mitbringst.
Um noch einmal auf den Vergleich mit dem Essen zurückzukommen: Für mich wäre das so, als ob du nur zum Riechen des Essens vorbei kommst. Du schnupperst mal, was die anderen gekocht haben, vielleicht rinnt dir auch das Wasser im Mund zusammen, aber dann gehst du wieder, ohne es gekostet zu haben. Essen, vor allem das Schmecken, braucht Zeit. 

Ich lese das Exerzitienheft alleine zu Hause. Wozu soll ich zu den Gruppentreffen? 

Alleine schaffst du es kaum, 4 Wochen dran zu bleiben. In der Gruppe erhältst du Motivation, neue Sichtweisen und Unterstützung.

Ich kann nicht zu allen Treffen kommen. Kann ich trotzdem mitmachen? 

Nicht ideal. Das musst du mit der Gruppenbegleiterin/dem Gruppenbegleiter klären.
 Die Erfahrung hat gezeigt, dass das verlässliche Kommen zu den Gruppentreffen für alle Teilnehmenden eine großer Bereicherung und Erleichterung ist. Einerseits, weil du bei jedem Treffen Bestärkung und neue Impulse für deinen weiteren Exyerzitienabschnitt erhältst,  andererseits auch die anderen in der Gruppe durch dein Dranbleiben gestärkt werden. Ihr seid in dieser Zeit gemeinsam unterwegs. Natürlich bleibst du in deinem Alltag und hier können Krankheit oder andere unvorhersehbare Dinge passieren. Aber die Gruppentreffen sollte in dieser Exerzitienzeit die oberste Priorität haben. 

Was bringen mir ExiA? 

Mehr Tiefgang im eigenen Leben.
Das Leben wird dadurch nicht immer leichter und einfacher. Es wird aber viel interessanter, wenn ich in Kontakt mit mir und Gott komme. 

Mehr Gemeinschaft: Ich merke, anderen geht es ähnlich. Gemeinsam geht es leichter. Es zeigen sich neue Perspektiven. Meine eigene Sicht wird erweitert durch die Erfahrungen anderer.
Kann ich auch alleine Exerzitien im Alltag durchführen? 

Ja. Hilfreich ist es aber, für diese Zeit eine geistliche Begleiterin oder einen geistlichen Begleiter aufzusuchen, und über die Exerzitienerfahrungen Rücksprache zu halten.

Einerseits hilft es dir, an den mehrwöchigen Exerzitien dran zu bleiben, andererseits sollte man bei längeren Gebetsprozessen immer eine erfahrene Person um Begleitung bitten. Die Begleitung ist kostenfrei.
Kontakte findest du unter www.dibk.at/geistlichebegleitung 

Was sind geistliche BegleiterInnen? 

Das sind im Gebet erfahrene Personen, die eine mehrjährige Ausbildung mit Praxis und Supervision absolviert haben. Sie können dich auf deinem eigenen Lebens- und Glaubensweg unterstützen. Eine geistliche Begleitung geht normalerweise über einen längeren Zeitraum.

Wann und wo werden Exerzitien im Alltag angeboten? 

In Tirol gibt es besonders in der Fastenzeit in vielen verschiedenen Pfarren Exerzitiengruppen. Hier findest du eine Liste mit Exerzitiengruppen, dem Ort und den Beginnzeiten