Bibelpastoral in der Diözese Innsbruck

Die Diözesanstelle Bibelpastoral will die vielen Menschen, die in der Bibel eine Kraftquelle für ihr Leben finden und in den Pfarren mit der Bibel arbeiten, fördern und für sie eine hilfreiche Anlaufstelle sein.

Kontakt: 

Dr. Franz Troyer
Leiter Bibelpastoral der Diözese Innsbruck
+43 676/8730 7861  

Mag. Gudrun Guerrini
Bibelreferentin
Tel: 0676/8730 2111 

EMail: bibelpastoral@dibk.at  

Judas – Bibel trifft Bühne

Ein mobiles Theaterstück erstmals auch in Tiroler Kirchen

Judas steht in der Kirche: Er ist aus der Hölle emporgestiegen, um seine Geschichte zu erzählen. Nicht
bloß um seinen Namen reinzuwaschen, denn er steht ohnehin unauslöschlich für Verrat. Was waren
die Gründe hinter seinem Tun? Was trieb ihn an? Wie wäre die einfluss- und folgenreichste
Geschichte des christlichen Abendlandes weitergegangen, wenn er Jesus nicht verraten hätte?
"Ich bin Judas – Judas erzählt viel von mir und der heutigen Zeit. Sündenbock, Verzweiflung, Sehnsucht nach einer heilen Welt“, so Dekan Dr. Franz Troyer, der nicht nur die Person des Judas aus Bibelsicht gut kennt, sondern sich auch im Vorfeld mit dem Schauspieler Fredrik Jan Hofmann digital zu Judas austauschen konnte. „Als Freund der Bibel sag ich immer, gehen wir zurück zu den Quellen. Judas war einer der Apostel, den Jesus ausgewählt hat. Und was ist im Laufe der Jahrhunderte aus Judas gemacht worden?“ 

Zur Veranstaltungsübersicht
MATREI i. OSTTIROL | Donnerstag, 28.10. |19.00 Uhr | Pfarrkirche St. Alban
LIENZ i. OSTTIROL | Freitag, 29.10. | 20.00 Uhr | Pfarre Hl. Familie
INNSBRUCK | Samstag, 30.10. | 19.00 Uhr | Spitalskirche
WÄNGLE/AUSSERFERN | Sonntag, 31.10. | 19.00 Uhr | Pfarrkirche St. Martin 

Freiwillige Spenden!
Die 3G-Regel zur Corona Prävention wird eingehalten. 

Tiroler Bibelkurs 2021/22

Lukas und die Gastfreundschaft Gottes 

Nur bei Lukas gibt es ein Weihnachten mit Krippe, Hirten und singenden Engeln auf dem Feld. Zachäus, der barmherzige Samariter und der verlorene Sohn erscheinen nur bei Lukas. Seine Geschichten sind unmittelbar zugänglich und attraktiv. Doch Lukas ist mehr als ein guter Erzähler. Er ist auch ein großer Theologe. Mit viel Gespür und auch manchem Augenzwinkern erzählt er, wie Gott selbst sich als Gast in diese Welt begibt, um alle Menschen zu seiner eigenen Herrlichkeit einzuladen.

Referent: Dr. Boris Repschinski SJ, Theologische Fakultät Innsbruck
Nordtirol 11.11.2021, 19-21 Uhr Pfarrsaal Allerheiligen, Innsbruck
Osttirol  19.11.2021, 19-21 Uhr, Bildungshaus Osttirol
Südtirol  20.11.2021, 14-16 Uhr, Bildungshaus Kloster Neustift 

Anmeldung am Veranstaltungsort erbeten.

Weitere Themen 

20./21./22.11.2022: Bundesschluss Gottes mit den Menschen (Dr. Franz Troyer, Lienz)
17./18./19.02.2022: Das Buch Kohelet-moderne Weisheiten in altem Gewand (Anna Kraml MA, Innsbruck)
10./11./12.03.2022: Das Los entscheiden lassen. Wahlen und Berufungen von Abel bis Maria (Dr. Benedikt Collinet, Innsbruck)
21./22./23.04.2022: Namenlos, aber nicht wirkungslos - Frauen in den Evangelien (Mag. Doris Christina Rainer, Brixen) 

Eine genauere Beschreibung der Inhalte finden Sie hier: 

 

 

Beten verwandelt

In einen Interview mit Peter Jungmann spricht Dekan Franz Troyer über die reinigende und heilsame Wirkung des Betens und gibt wertvolle Anregungen für die eigene Praxis. Die gesamte Sendung "Über Gott und die Welt" von Radio Tirol kann hier nachgehört werden:

https://soundcloud.com/user-561677167/franz-troyer-radio-tirol 

Biblische Reisen

Das Heilige Land wird auch das 5. Evangelium genannt. Der Besuch der biblischen Orte bietet neue Zugänge und Impulse für das eigene Glaubensleben. Gleichzeitig erhält man Einblicke in die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in Israel und Palästina. Sämtliche Reisen werden in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Sonntag und Biblische Reisen durchgeführt und von biblisch kompetenten und erfahrenen Referenten aus Tirol begleitet.

Reise in Hl. Land mit Pfarrer Dr. Franz Troyer im Feber 2022 

"Brannte nicht unser Herz..."

Lehrgang für biblische Kompetenz in Pastoral und Bildungsarbeit

Wie kann ich in meiner täglichen Arbeit in der Seelsorge oder im Bildungsbereich die Bibel stärker einbinden? Welchen Stellenwert hat die Bibel für mich selbst und was meine ich, wenn ich "Bibel" sage? Bedeutet "Bibel" immer gleich Bibelarbeit oder gibt es auch andere Zugänge?

Der Lehrgang bildet eine Brücke zwischen dem eigenen existenziellen Zugang, universitärem Wissen, didaktischer Ausbildung und praktischem Handeln.

Er richtet sich als berufsbegleitende Weiterbildung an Mitarbeiter*innen in pastoralen Berufsgruppen, Religionslehrer*innen und Referent*innen in der Erwachsenenbildung.

Dauer: 5 Module zwischen November 2021 und Juni 2022

Themen:
Die Bibel und ich: eine Verhältnisbestimmung (persönliche und berufliche Zugänge)
Pluralität und Wahrheit - was die Bibel alles (nicht) ist (Fragen der Auslegung)
Wie erschließe ich einen Bibeltext? (Methoden und Zugänge)
Die Bibel in mein beruflichen Umfeld integrieren
Projekte vorstellen und reflektieren 

Den Flyer mit einer ausführlichen Beschreibung finden Sie hier:

Miniaturen zum Markusevangelium

Wer sich beim Bibellesen an der Leseordnung der Kirche orientiert bekommt das Evangelium des jeweiligen Lesejahres „stückchenweise“ serviert. Andere und neue Einblicke erhält man jedoch, wenn man längere Abschnitte oder gar das ganze Evangelium durchgehend liest. Die Serie „16 Miniaturen zum Markusevangelium“ möchte dabei unterstützen. Miniaturen sind kurze Texte, die prägnant die Eckpunkte und theologischen Zusammenhänge aufzeigen und Zusammenhänge erklären. Den Abschluss bildet ein Gedanke oder eine Frage zum Weiterdenken für heute.

Markus, der Pionier unter den Evangelisten
(1. Miniatur) 

Ungefähr 70 n. Chr. entsteht ein literarisches Werk, das erstmalig eine zusammenhängende Jesuserzählung umfasst. Der Verfasser stellt sich selber nicht vor, die Zuordnung an Markus geschieht später zu Beginn des 2. Jahrhunderts. Ist es Markus, der Begleiter und Dolmetscher des Petrus? (1 Petr 5,13) Ist es jener Markus, der Paulus und Barnabas auf der ersten Missionsreise begleitet? (Apg 12, 25;) Wer Markus historisch betrachtet war, bleibt letztlich offen.

Markus hat Jesus nie persönlich getroffen und dennoch muss er von ihm und seiner Botschaft tief ergriffen worden sein. Das erklärt, warum er die Mühe auf sich nimmt, ein umfassendes Werk zu erstellen und darin der entscheidenden Frage nachzugehen: Wer ist Jesus Christus? Er leistet damit den frühen Christengemeinden einen wichtigen Dienst. Die Zeitzeugen Jesu sterben allmählich aus und der Bezug zu den Anfängen droht verloren zu gehen. An dieser wichtigen Schanierstelle entsteht das älteste der vier Evangelien, auf das sich anderen Evangelisten später stützen.

Zum Nachdenken: Nie getroffen und dennoch berührt - Was würden Sie auf die Frage, wer Jesus Christus ist, kurz und prägnant antworten?

Weitere Miniaturen zum Lesen und Herunterladen finden sie hier: 

Das Symbol des Evangelisten Markus ist der Löwe. (Bildquelle: Pixabay)

Das Wort Gottes hören

... sich von diesem Wort ergreifen lassen und es dann auch weitergeben.

Franz Troyer: DEI VERBUM. Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung 

Jemand redet über den Sinn von Freundschaft. Jemand übermittelt Freundschaftsgrüße einer anderen Person. Jemand schickt eigene Freundschaftsgrüße per Post oder SMS. Jemand kommt selbst als FreundIn. Was ist der Unterschied? 

Infos zur neuen Einheitsübersetzung der Bibel

Im Jänner 2017 erschien die neue revidierte Einheitsübersetzung. Wie und warum kam es zur Überarbeitung der Bibelübersetzung?

Seit 1979 (dem Erscheinungsjahr der ersten deutschsprachigen Einheitsübersetzung) hat sich das Sprachempfinden geändert, die Bibelwissenschaft erzielte einige neue Erkenntnisse und entdeckte in der Einheitsübersetzung des Jahres 1979 manche Fehler und Unklarheiten. So wurde von 2006 bis 2016 die Einheitsübersetzung mit dem Ziel überarbeitet, Fehler zu korrigieren, neue Erkenntnisse der Textkritik einzuarbeiten und auch die Überschriften und Hinführungen zu verbessern.

Hier finden Sie den gesamten Artikel von Dr. Franz Troyer als Download: Infos_zur_revidierten_Einheitsuebersetzung

Zugänge zur Bibel

Mitschrift eines Vortrages von Bischof Reinhold Stecher 

Zum Abschluss des 2. Gesamttiroler Bibelkurses hat  Bischof Reinhold Stecher am 10. Juni 2012 einen Vortrag in der Pfarrkirche von Innsbruck-Allerheiligen gehalten. Er sprach darüber, was ihm persönlich die Bibel bedeutet. Der Text liegt hier leicht gekürzt als PDF zum Download vor.

"Den Schatz der Bibel heben" Altbischof Dr. Reinhold Stecher über seinen persönlichen Zugang zur Heiligen Schrift. Zum Abschluss des Gesamttiroler Bibelkurses (in: Tiroler Sonntag v. 21.6.2012)