Auswirkungen der COVID-19 Maßnahmen auf die Firmpastoral

Die aktuelle Situation betrifft auch die Firmvorbereitung und die Spendung des Sakramentes der Firmung: Alle Firmungen werden auf 2021 verschoben.

Die Corona-Pandemie und die Schutzmaßnahmen sind für unsere ganze Gesellschaft neu. Es gibt keine Erfahrungen mit vergleichbaren Situationen, darum ist es aus heutiger Sicht schwer, verlässliche und „richtige“ Entscheidungen zu treffen. Die Weiterentwicklung der Situation lässt sich nicht mit Sicherheit vorhersagen.

Die Katholische Jugend der Diözese Innsbruck unterstützt die Durchführung dieser Entscheidung. Die Verschiebung der Firmungen auf das Kalenderjahr 2021 ist aus verschiedenen Gründen sinnvoll. Hier findest du gute Gründe für diese Verschiebung.

Das Team der Katholischen Jugend der Diözese Innsbruck weiß, dass viele in der Firmvorbereitung die Chance wahrnehmen, Jugendliche bestmöglich zu begleiten und mit ihnen auf dem Weg zu sein. Dieses Engagement ist großartig. Dafür sprechen wir ein großes Danke aus. Wir ermutigen die Verantwortlichen in der Firmpastoral, diese verlängerte Zeit der Firmvorbereitung als Chance zu sehen. Es ist die Chance, Jugendlichen zur Seite zu stehen und sie ein weiteres Stück ihres Weges zu begleiten.

Die Pandemie hat viele gewohnte Abläufe unterbrochen. Das eröffnet einen Spielraum für wagemutige und kreative Ideen (vgl. Papst Franziskus, Evangelii gaudium, Nr. 33) zur Gestaltung der Firmvorbereitung und zur Feier der Firmung. Diese Erfahrungswerte weisen den Weg in die Zukunft der Firmpastoral.

Wir verstehen das Anliegen der Verantwortlichen für die Firmung, Termine und Feste zeitnah zu fixieren und zu organisieren. Dabei sind jedoch die Bedürfnisse der jungen Menschen, der Firmbewerber*innen, der Mittelpunkt des pastoralen Handelns und Entscheidens. So wie Jesus den Blinden von Jericho (vgl. Lk 18,35-43) nach seinem Willen fragte, so sollen auch wir jede*n Firmbewerber*in fragen: „Was willst du, das ich dir tue?“

Vergessen wir vor einer definitiven Entscheidung über die Art und Weise der Firmung auch die Familien nicht: Homeschooling, neue Tagesrhythmen, Sorge um geliebte Menschen, usw. prägen ihren Alltag. Können Feste jetzt sorglos gefeiert werden oder braucht es im Moment auch andere Arten pastoralen Handelns und der pastoralen Begleitung?

Beten wir um das lebendige Wehen des Geistes in unserer Diözese und erzählen wir einander von der Hoffnung, die uns erfüllt (vgl. 1 Petr 3,15).

Firmung

Du willst dich firmen lassen? Du begleitest jemanden auf dem Weg zur Firmung? Du bist schon gefirmt?

Die erste Firmung in der Bibel war zu Pfingsten. Damals bekamen die Jünger durch den Heiligen Geist den Mut den Menschen von der Auferstehung Jesu zu erzählen. (Apostelgeschichte 2)
Pfingsten ist auch der Geburtstag der Kirche. Die Kirche sind alle Menschen, die mit dem Heiligen Geist gestärkt sind. Das beginnt schon bei der Taufe und wird bei der Firmung bekräftigt.  

Mehr Informationen zur Taufe hier.