Dem Leben trauen, weil Gott es mit uns geht.

Viele Menschen verlassen ihren Alltag und begeben sich für längere Zeit z.B. auf den Jakobsweg in Spanien oder Frankreich. Die körperlichen Anforderungen, die Einfachheit, das Unterwegssein bringen in den Menschen selbst etwas in Bewegung. Fragen nach dem Woher, Wohin, Warum und auch Gott selbst bekommen Platz.

Aber man muss nicht wegfahren, um Pilgererfahrungen zu machen. Ignatius von Loyola hat sich selbst in seiner Biografie als Pilger auf seinem Lebensweg gesehen. Er hat sich immer mehr als von Gott geführt und begleitet erfahren. Jeder neue Aufbruch wurde für ihn eine neue Lernmöglichkeit.

Tun wir es ihm gleich. Vielleicht bekommen auch wir in den vier Wochen dieser Exerzitien einen tieferen Blick für die Begleitung Gottes auf unserem eigenen Weg.
Schreiben wir unseren eigenen „Pilgerbericht“. 

Ab September 2019 erhältlich. 

Die Unterlagen bestehen aus

 

Exerzitienheft A5, 68 Seiten (6 €)

Lesezeichen mit Gebet (in jedes Heft eingelegt)

Begleitheft für GruppenleiterInnen mit methodischen Anregungen (A5, 24 Seiten): (1 €)

 

Bestell-Adresse:  

Seelsorgeamt Innsbruck, Riedgasse 9, 6020 Innsbruck
E-mail: seelsorgeamt@dibk.at
Tel: +43 512 2230 4101 

Ab September 2019 erhältlich. 

Inhaltsverzeichnis

 

Zum Beginn
Grundlegendes  

1. Woche 

Was sucht ihr? 
Vertrauensvoll losgehen
Aufmerksam werden
Meine Motivation
Tief berührt
Meine Wanderung: Mit allen Sinnen
Rückblick: Meine Pilgererfahrungen 

2. Woche  

Wegerfahrungen
Ich bin angesprochen
Schwierigkeiten und Hindernisse
Dem Leben trauen
Festhalten
Meine Wanderung: Auch bei schlechtem Wetter
Rückblick: Meine Pilgererfahrungen 

3. Woche 

Begegnungen
Aufmerksam sein
Mitfühlen
Ein Nächster werden
Mittragen
Meine Wanderung: Jemanden ansprechen
Rückblick: Meine Pilgererfahrungen 

4. Woche 

Der Weg
Gemeinsam unterwegs
Verstehen lernen
Einladen und eingeladen werden
Verwandelt weitergehen
Meine Wanderung: Gemeinsam gehen
Rückblick: Meine Pilgererfahrungen 

 

Gehmeditation
Sinnesspaziergang
Anfangsgebete, Pausengebet von Willi Lambert SJ
Die 10 Geh-bote des Pilgerns
Texte zu einzelnen Impulsen
Liederhinweise
Ikone 

Aufbau des Heftes

Eine kurze Wegbeschreibung 

Zu Beginn des Weges begeben wir uns auf die Spur unserer Wünsche und unserer Sehnsucht, die der eigentliche (oft verborgene) Antrieb in unserem Leben sind. Wir versuchen innerlich offen zu werden für eine tiefere Aufmerksamkeit in unserem Alltag. Die Natur ist dafür eine hervorragende Lehrmeisterin. Vielleicht entdecken wir dadurch den, der hinter aller Wirklichkeit steht und uns mit einem liebevollen Blick begleitet.

Wie bei jedem Pilgerweg erfahren wir nach der Anfangsbegeisterung meist eine Ernüchterung, wenn der Weg weit, die Füße müde und der Anstieg steil wird. Die eigenen Grenzen werden spürbar. Da tut es gut, Quellen zu finden, an denen ich mich erfrischen kann, wo ich ausrasten kann. Es heißt, langsam und beständig weiterzugehen und dem Leben und meinem Weg zu trauen. Und etwas zu finden, das mir Halt und Stütze ist.

Längeres Pilgern macht uns auch offen für Begegnungen. Wir nehmen uns selbst und den Anderen aufmerksamer wahr. Es kann zu wirklichen Begegnungen mit Tiefgang kommen. Aber es sind nicht nur Wohlfühlbegegnungen, die uns entgegenkommen. Wir werden auch mit Leid und Schmerz konfrontiert. Wie gut, dass wir hier auf besondere Weise auf die Unterstützung Gottes hoffen dürfen.

Was lehrt uns das Pilgern noch? Gemeinsames Unterwegssein stärkt. Wir haben unser Leben und unseren Glauben nicht ein für alle Mal fest in der Hand. Immer wieder neu müssen wir um ein Verständnis suchen für die Ereignisse, die uns widerfahren. Menschenbegegnungen können zu Gottesbegegnungen werden. Und Gott ist schon dort, wo unser Weg hinführt. Er erwartet uns.

Diese Erfahrungen stärken uns für unsere nächste Lebens(pilger-)etappe. Und wovon das Herz voll ist, davon wird auch dein Mund reden.