Die Geschichte unserer Pfarre

Die Gemeinde und somit auch die Pfarre Vomp kann mit Stolz auf eine über 1000-jährige Geschichte zurückblicken.

Die ältesten Schriftstücke über die Pfarre Vomp stammen aus dem 11. Jh. und die älteste vorhandene Urkunde unseres Pfarrarchivs trägt das Datum 18.8.1323. Obwohl ältere schriftliche Aufzeichnungen fehlen, nimmt man an, daß die Pfarre Vomp schon im 8. Jh. oder sogar schon im 5. Jh.
gegründet wurde. Im Mittelalter war Vomp eine der Urpfarren des Inntals. Damals gehörten zur Pfarre Vomp: Stans, Terfens, St. Margarethen und Schwaz. Zeitweise standen damals dem Pfarrer von Vomp bis zu fünf Hilfspriester für die seelsorgliche Betreuung der Gemeinde zur Verfügung.
Unbedingt erwähnen möchte ich, daß es im Schloß Sigmundslust in den Jahren 1520-1526 die erste Druckerei Tirols gegeben hat. Dort wurde 1521 das erste katholische Gesangsbuch in deutscher Sprache gedruckt. Seit dem Ende des 17. Jh.- nach der Verselbständigung der Filialkirchen - betreute der Pfarrer von Vomp nur noch das Gebiet der Gemeinde Vomp und die Fraktion Vomperbach - politische Gemeinde Terfens. Im Jahre 1970 wurde der Ortsteil Fiecht zur Pfarre erhoben und die Seelsorge dem Stift Fiecht übertragen.Unsere Pfarre zählt zur Zeit ca. 4000 Katholiken.                                             

Kurzgeschichte der Pfarrkirche

Die archäologischen Grabungen im Jahre 1983 brachten Hinweise, daß schon im 8. Jh. eine Kirche an der Stelle der heutigen Pfarrkirche stand.
Ihre Grundform erhielt die Pfarrkirche beim Bau in den Jahren 1460 bis 1480 durch den Werkmeister Gilg Mitterhofer aus Schwaz. Aus dieser Zeit stammt auch der Turm unserer Kirche. Damals wurde sie vermutlich gotisiert. Etwa 40 Jahre später - 1520 wurde die Kirche nach dem Dorfbrand im Jahre 1516 umgebaut und um das nördliche Seitenschiff und die Sakristei erweitert. Im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde die Pfarrkirche , wie viele Kirchen Tirols, barockisiert. Beim Dorfbrand und den Plünderungen durch die bayerischen Soldaten des General Wrede im Jahre 1809 wurde das Innere der Pfarrkirche schwer beschädigt.
Die Wiederherstellungsarbeiten, die auch der Kaiser finanziell unterstützt hat, wurden 1820 mit der feierlichen Wiedereinweihung der Kirche abgeschlossen. Bei der Innenrenovierung um die Jahrhundertwende legte man wieder Wert auf die Betonung der gotischen Elemente der Kirche.
Das heutige Aussehen bekam die Pfarrkirche bei der Renovierung in den Jahren 1983 bis 1985. Als Abschluß dieser Arbeiten wurden der neue Volksaltar und das renovierte Taufbecken geweiht. Die Einweihung der neuen Orgel war am 8.12.1992. 1996 wurde das Dach der Pfarrkirche mit Schindeln neu eingedeckt.  Die archäologischen Grabungen im Jahre 1983 brachten Hinweise, daß schon im 8. Jh. eine Kirche an der Stelle der heutigen Pfarrkirche stand.
Ihre Grundform erhielt die Pfarrkirche beim Bau in den Jahren 1460 bis 1480 durch den Werkmeister Gilg Mitterhofer aus Schwaz. Aus dieser Zeit stammt auch der Turm unserer Kirche. Damals wurde sie vermutlich gotisiert. Etwa 40 Jahre später - 1520 wurde die Kirche nach dem Dorfbrand im Jahre 1516 umgebaut und um das nördliche Seitenschiff und die Sakristei erweitert. Im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde die Pfarrkirche , wie viele Kirchen Tirols, barockisiert. Beim Dorfbrand und den Plünderungen durch die bayerischen Soldaten des General Wrede im Jahre 1809 wurde das Innere der Pfarrkirche schwer beschädigt.
Die Wiederherstellungsarbeiten, die auch der Kaiser finanziell unterstützt hat, wurden 1820 mit der feierlichen Wiedereinweihung der Kirche abgeschlossen. Bei der Innenrenovierung um die Jahrhundertwende legte man wieder Wert auf die Betonung der gotischen Elemente der Kirche.
Das heutige Aussehen bekam die Pfarrkirche bei der Renovierung in den Jahren 1983 bis 1985. Als Abschluß dieser Arbeiten wurden der neue Volksaltar und das renovierte Taufbecken geweiht. Die Einweihung der neuen Orgel war am 8.12.1992. 1996 wurde das Dach der Pfarrkirche mit Schindeln neu eingedeckt.                                               

Die Kapellen unserer Pfarre

 

Die Kreuzbichl-Kapelle

Geweiht der Schmerzhaften Mutter Gottes - wurde 1705 erbaut und war mit ihrer Pieta-Statue lange Zeit eine beliebte Wallfahrtskapelle.Zu sehen sind dort die Statuen des Hl. Petrus und der hl. Magdalena. In den Jahren 1987 bis 1990 wurden das Dach und die Außenfassade generalsaniert. Die Vomper Künstlerin Irmgard Pellengahr schuf im Jahr 1994 einen neuen Kreuzweg am Weg von der Lourdes-Kapelle bis zur Kreuzbichl-Kapelle.

Betreuer : Familie Kometer „Nusser“.

Die Veit'n-Kapelle

Bekannt als Maria-Schnee-Kapelle, erbaut um das Jahr 1731. Zu sehen sind dort die aus der Pfarrkirche stammenden Statuen der Heiligen
- Erasmus (gest. vermutlich 305) Patron der Haustiere und gegen die Viehkrankheiten)
- Stephanus, der erste Märtyrer des Christentums (Apg 6,1-8,2). Patron der Steinmetze, Maurer, Schneider und Zimmerleute.
- Laurentius (gest. 258) Märtyrer, Patron der Köche, Schüler und Studenten.
- Ulrich. (gelebt 890 – 973) Patron der Reisenden, der Sterbenden und gegen Körperschwächen
Der Altar mit den Statuen der hl. Notburga und des hl. Isidor stammen aus dem 18. Jh.                                            

Betreuer : Familie Unterladstätter - „Veitn“.

Die Hofer-Kapelle

Sie ist den Vierzehn Nothelfern geweiht.
Es sind die Heiligen: Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Cyriacus, Dionysius, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon und Vitus.
Die Kapelle wurde 1819 erbaut und mit dem Altarbild der vierzehn Nothelfer von Johann Georg Höttinger aus dem Jahr 1730 ausgestattet. Seit der letzten Renovierung im Jahr 1996 erstrahlt sie in neuem Glanz.                                            

Betreuer: Familie Hofer - „Oberer Schick“ und Familie Troger – „Hofer“.

Die Seniorenheim-Kapelle

Beim Neubau des Seniorenheimes Vomp, Dorf 30, wurde, vom großen Speiseraum im Erdgeschoß durch eine Schiebewand abgetrennt, eine Kapelle eingerichtet. Jeden ersten Freitag im Monat wird in der Kapelle für die Heimbewohner eine Heilige Messe gefeiert. Dabei wird die Schiebetüre zum Speiseraum hin geöffnet, wo die Messbesucher Platz nehmen können. Die Kapelle wurde bescheiden mit Altartisch, einem eisernen Wandkreuz, einem Ambo und einem Tabernakel eingerichtet. Von der Kapelle führt eine Tür in einen kleinen Raum, der als Sakristei genützt wird. Die Kapelle wurde von Dekan Mag. Stanislaus Majewski bei der Feier der ersten Heiligen Messe am 4. Oktober 2010 gesegnet.

Die Schloss-Kapelle

Geweiht der Mutter Gottes, wurde sie 1582 errichtet und von Weihbischof Johann Nas aus Brixen eingeweiht. Sie ist nicht öffentlich zugänglich.

Betreuer : Jeweilige Schlossbesitzer.