Katholischer Akademikerverband
Der KAV Innsbruck ist eine Gliederung der Katholischen Aktion der Diözese Innsbruck und die Teilorganisation des KAV Österreich (KAVÖ, https://www.kavoe.at/ ) in der Diözese Innsbruck.
Er dient der Vernetzung von Christ*innen, die an wissenschaftlicher und künstlerischer Reflexion und an kritischem Dialog in Gesellschaft und Kirche interessiert sind.
Mission Statement des KAVÖ
Geleitet von der christlichen Botschaft trägt der KAVÖ zur Gestaltung politischer und sozialer Verhältnisse bei, welche die Entwicklung des Menschen, eine ökologisch verantwortliche und solidarische Gesellschaft und internationale Gerechtigkeit fördern. Dazu bedient er sich der wissenschaftlichen und künstlerischen Reflexion und des kritischen Dialogs in Gesellschaft und Kirche. In seinem Engagement sind für den KAVÖ das christliche Menschenbild und die Prinzipien und Werte der Katholischen Soziallehre handlungsleitend.
Die Mitglieder des KAVÖ verstehen sich als mündige Kirchenbürger/innen. Sie treten ein für eine Kirche im Dialog mit anderen Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen im Geist des II. Vatikanischen Konzils.
Die Mitglieder des KAVÖ pflegen den kritischen Diskurs über gesellschafts- und kirchenpolitische Themen im Licht des Evangeliums. Der KAVÖ versteht sich als Plattform für offenen, kreativen Austausch und Vernetzung zu Themen der politischen Teilhabe, der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung. Er übt Kritik an einer populistischen und auf Partikularinteressen fokussierten Politik und fordert zukunftsfähige und nachhaltige Konzepte auf globaler Ebene.
Der KAVÖ stellt sich auf diözesaner und österreichweiter Ebene mit seinen Positionen wirksam dem öffentlichen Diskurs.
Veranstaltung im November 2026 (gemeinsam mit dem Haus der Begegnung und der Universitätspfarre)
Beteiligen und Mitbestimmen.
Katholische Soziallehre als Gegenmodell zu illiberalen Gesellschaftsmodellen.
Vortrag (mit Diskussion) von Josef Mautner, Autor des heuer erschienenen Buches "Seismograph und Impulsgeberin. Die Katholische Sozialakademie Österreichs. 1958-2021".
Mittwoch, 11. November, 19.00 Uhr, Haus der Begegnung, Innsbruck
Hat die katholische Soziallehre heute für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt noch eine Bedeutung? Oder wird gesellschaftlicher Fortschritt allein von Wettbewerb und Eigeninteresse angetrieben? Kann Subsidiarität ein Modell für die Beteiligung und Mitbestimmung der von Entscheidungen betroffenen Menschen sein? Zur Diskussion dieser Fragen werden im Vortrag konkrete auf Subsidiarität basierende Beteiligungsmodelle im kirchlichen und politischen Bereich, sowei in der Erwachsenenbildung und in Betriebsprojekten vorgestellt.
Veranstaltung im November 2026 (gemeinsam mit der Katholischen Hochschuljugend)
Das Jobeljahr im Alten Testament und seine Bedeutung für die Stabilisierung der Gesellschaft
Gesprächsabend mit P. Georg Fischer SJ, em. Univ.-Prof. für Bibelwissenschaften (AT)
Montag, 23. November 2026, 19.00 Uhr, Cafeteria der Uni-Pfarre (Innsbruck, Josef-Hirn-Straße 5 - 7, Erdgeschoß)
Wie kann das Auseinandergehen der Schere zwischen arm und reich gestoppt werden? Im alle 50 Jahre stattfinden sollenden Jobeljahr im Alten Testament wurden alle Schulden erlassen und der Landbesitz neu verteilt. Welche Möglichkeiten gibt es heute, unsere Gesellschaft stabil zu halten?
Anfrage der KA Innsbruck an Parteien (Juni 2024)
Der Gesellschaftspolitische Arbeitskreis der KA Innsbruck hat im Juni 2024 eine Anfrage "Ein gutes Leben für alle Menschen - wie erreichen wir das?" an alle für den Nationalrat kandidierenden Parteien (Stand Juni 2024) versandt.
Im folgenden sind der Text der Anfrage und die Antworten der Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ, Die Grünen, NEOS, KPÖ zu finden.