Versöhnungs- *Raum. *Woche.

Versöhnung feiern

Vieles in der Welt schießt am Ziel vorbei und geht so richtig daneben. So entsteht Unfriede. Jugendliche sehnen sich nach Wegen zu Frieden und Versöhnung - sowohl in der Welt, als auch im eigenen Leben.

Die Katholische Jugend der Diözese Innsbruck hat zwei Angebot erarbeitet, um sich dem Thema Versöhnung mit Firmgruppen anzunähern.

Der Versöhnungsraum beschäftigt sich in verschiedenen Stationen mit Fragen zur Versöhnung und zum Frieden. Firm- bzw. Jugendgruppen besuchen gemeinsam einen Raum (z.B. Kirchenraum) und denken über Versöhnung nach.

Bei der Versöhnungswoche handelt es sich um sieben Impulse. Innerhalb einer Woche wird täglich je ein Impuls von den Gruppenleiter*innen an die Firmlinge bzw. Jugendliche via Smartphone weitergeleitet.

Hier findest du weitere Ideen.

POP UP weltHoffen

Eine Sozialaktion mit Jugendgruppen

Die Idee von der PopUp Bakery, für kurze Zeit irgendwo auf einem Platz etwas Süßes zu verkaufen, das haben wir für JustOneWorld - und für Jugendliche in den Slums von Nairobi/Kenia - umgemodelt. 

So funktioniert's:
1. Die Jugendlichen backen Kuchen und bringen diesen am Aktionstag mit.
2. Startfeier mit entwicklungspolitischem Impuls und Informationen zum Projekt „DADA“.
3. POP UP Straßenaktion: Firmgruppen lassen Standeln „aufpoppen“ und sammeln mit selbstgemachten Kuchen Spenden für das Projekt Rescue Dada (Kenia) der Dreikönigsaktion.
4. Dankesfeier 

Die Sozialaktion POP UP weltHoffen ist eine österreichweite Sozialaktion der Katholischen Jugend und der Dreikönigsaktion.

Aktuell wird das POP UP weltHoffen jährlich im Frühjahr in der Innsbrucker Altstadt veranstaltet. Hier findest du den nächsten Termin und die Informationen zur Anmeldung.

POP UP weltHoffen

Geschlechtssensible Firmpastoral

Was heißt eigentlich Frau / Mann sein?

Jugendliche suchen auf dem Weg zur Identitätsfindung nach Orientierung. Bewusst oder unbewusst wählen sie Vorbilder aus. Doch aus Leitbildern werden Leidbilder, wenn als Orientierung nur "Traumfrauen" bzw. "Traummänner" ausgesucht werden.

Was heißt eigentlich Frau / Mann sein bzw. werden?
Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Frau-Sein / Mann-Sein zu leben. 

Für Fragen rund um dieses Thema stehen wir als KJ-Büro gerne zur Verfügung.

Mit dieser Thematik hat sich der Werkbrief WIR September-Oktober 2019 der Katholischen Junschar der Diözese Innsbruck beschäftigt. Die Online-Ausgabe dieses Werkbriefes findest du hier.

Auch die Frauenkommission der Diözese Innsbruck hat sich grundsätzlich mit Gender beschäftigt. Hier kommst du zum erarbeiteten Material.

WIR September 2019

Exkursionen mit Firmgruppen

Das Leben (er)fahren

Firmlinge sollen einerseits die Kirche auch über die eigene Pfarre hinaus kennen lernen, andererseits beginnen Mitverantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen. 

Hier finden sich zahlreiche Einrichtungen und Organisationen die im Rahmen der Firmvorbereitung, oder auch danach, kennen gelernt werden können.

Du kannst auch mit deiner Gruppe bei uns im Diözesanhaus vorbeischauen. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spur nach dem roten Faden Gottes in der Geschichte unserer Welt und lernen die vier Grundvollzüge der Kirche kennen.

People

Schwerpunkte im Dekanat

Regionales Firmmodul

Christliche Werte sollen gelebt und nicht ausschließlich verkündet werden. Darum ist der geeignete Ort für die Firmvorbereitung die Pfarrgemeinde. Sie ist, vorallem in ländlichen Gebieten, deckungsgleich mit der politischen Gemeinde und der Ort, wo Jugendliche leben und handeln.

Es ist aber sinnvoll, im Seelsorgeraum und im Dekanat nach Kooperationen zu suchen und gemeinsame Akzente zu setzen.

Zusammen mit dem Stift Wilten und der Dekanatsjugendstelle Wilten Land haben wir eine Möglichkeit zu einem Firmlingsnachmittag mit drei Stationen (zu je 20 Minuten) erarbeitet:

1. Station: Hl. Geist - der roten Faden Gottes
2. Station: Handauflegung & Chrisam - zwei Zeichenhandlungen der Firmung
3. Station: Jesus Christus - Gott mit uns auf dem Weg 

Für weitere Informationen zum erarbeiteten Firmlingsnachmittag und für Unterstützung bei deinen Ideen zur regionalen Firmvorbereitung melde dich beim Fachbereich Firmung der Katholischen Jugend.

Gemeinschaft

digitale Firmpastoral - Angebot

Der digitale Raum gehört zum Alltag junger Menschen. Dies ist eine Chance für die Firmvorbereitung. Bestimmte Impulse, Themen, o. ä. können über die digitalen Medien angeboten werden.

Versöhnungswoche
Teile eine Woche lang täglich einen Impuls mit deinen Firmlingen 

9erlen mit dem Heiligen Geist
Teile neun Tage lang täglich eine Bitte für das Kommen des Hl. Geistes mit deiner Firmgruppe. Weitere Informationen findest du auf der aktuellen Seite. 

Firmquiz
Wie gut kennst du dich bei der Firmung aus? Mach das Firmquiz der KJ Graz-Seckau! 

Podcast / Spiricloud
Die KJ Salzburg teilt regelmäßig Podcasts zur Frage "Was glaubst du?" und bietet die Spiricloud - einen online Firmbehelf - an. 

Emoji-Gebet / Glaubensweg
Die KJ Wien hat ein Emoji-Gebet und die Erstellung eines persönlichen Glaubensweges methodisch aufgearbeitet. 

Sprichwörding
Die KJ Österreich hat das Projekt Sprichwörding gestartet und überträgt zusammen mit Jugendlichen Lebensweisheiten aus dem Buch der Sprichwörter ins Heute. Jugendliche sind eingeladen, ihre eigene Übersetzung ins Heute einzugeben. 

Funkenflug
Stephan Sigg hat eine Sammlung von Ideen und Tools rund um seine Bücher erstellt. Diese findest du hier

digitale Firmpastoral - Ideen

Mit folgenden Ideen wollen wir eure Fantasie anregen und dazu animieren neue Dinge im digitalen Raum auszuprobieren:

Was bedeutet Firmung?
Teile mit deinen Jugendlichen ein Video zum Thema Firmung. Tauscht euch im Anschluss aus, indem die Jugendlichen die Bedeutung der Firmung für sich persönlich zusammenfassen. Dies kann z. B. durch #Hashtags bzw. Emojis erfolgen und in einen bestehenden Chat gepostet werden. 

PfingstCloud
Sende deinen Jugendlichen die Bibelstelle vom Pfingstereignis (Apg 2,1-17) und erstelle eine Wordcloud mit z. B. folgender Frage für sie: 

  • Welche Wörter sind deiner Meinung nach in dieser Bibelstelle wichtig und sind dir in Erinnerung geblieben?

Fotochallenge #funnymoments
Die Jugendlichen machen ein Foto von etwas, das sie in dieser Zeit gerade freut / glücklich stimmt und teilen dies mit ihrer Firmgruppe. Diese Aktion soll positive Vibes in den Vordergrund stellen: "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!" (Phil 4,4). 

Smartphonemeditation
Die Firmlinge betrachten die Fotos auf ihrem Smartphone. Der*Die Gruppenleiter*in kann z. B. eine der folgenden Impulsfragen stellen: 

  • Ist das, was du auf den Fotos siehst, Gottes Schöpfung? Wofür bist du dankbar?
  • Mit welcher Person auf den Fotos hast du schon länger keinen Kontakt mehr gehabt? Willst du dir demnächst Zeit nehmen, um sie anzurufen bzw. ihr zu schreiben?

Wenn die Gruppe sich gut kennt und ein Vertrauensverhältnis vorhanden ist, können die Fotos auch in einen gemeinsamen Gruppenchat gepostet werden.

Gemeinsam schauen auf...
Vereinbart eine digitale Gruppenstunde, d.h. einen Zeitpunkt an dem alle online sind, und blickt auf etwas, das ihr alle sehen könnt (Mond, Kirchturm, Berg, etc.). Während alle dorthin schauen, ... 

  • ... regst du deine Gruppe mit folgender Frage zum Nachdenken an: Was verbindet uns alle? Welche Ziele teilen wir (Friede? Glück? ...)?
  • ... teilst du ein Lied (z. B. "Mein Anker" von Julian LePlay) mit deinen Firmlingen.

Whatsappliturgie

Gerade in dieser Zeit merken wir, wie wichtig menschliche Gemeinschaft ist. Firmbewerber*innen wird dieser neue Alltag besonders am ursprünglich geplanten Firmtag bewusst. Die Whatsappliturgie eröffnet die Chance von digitaler Gemeinschaft innerhalb der Firmgruppe, aber auch Gemeinschaft der Jugendlichen mit Gott.

Diese Feier im digitalen Raum stützt sich auf drei wesentliche Merkmale eines Gottesdienstes:

  • Öffentlichkeit: Der Gottesdienst ist durch die Erstellung eines Whatsapp-Status öffentlich.
  • WortGottes: Im Mittelpunkt steht das Wort Gottes.
  • Gebet: Das gemeinsame Beten des Vater-Unser ist Teil dieser Feier.

9erlen mit dem Heiligen Geist

Pfingstnovene

Die Novene (lat. noveni = jeweils neun) ist eine Gebetsform in der Katholischen Kirche, die neun Tage lang dauert. In dieser Zeit steht das Gebet um ein bestimmtes Anliegen im Mittelpunkt.

Novenen werden durch zwei wesentliche Elemente gegliedert:

  • Ein Teil der Novene wird jeden Tag wiederholt. Dabei handelt es sich um ein Gebet, um eine Litanei, o. ä.
  • Ein weiterer Teil der Novene wechselt täglich.

Die Pfingstnovene richtet sich besonders an den Heiligen Geist und erbittet seine Gegenwart in dieser Welt. Darum ist die Bitte „Komm!“ ein zentraler Bestandteil der Pfingstnovene. So wie die Frauen und Männer damals in Jerusalem (vgl. Apg 1,14) betet die Kirche auch heute: „Komm herab, o Heiliger Geist“ (Ruf der Pfingstsequenz).

Die Katholische Jugend der Diözese Innsbruck nimmt diese kirchliche Tradition auf und hat Bitten für Jugendliche formuliert. Als Abschluss der Novene kann die Whatsappliturgie gemeinsam gefeiert werden.

Die Bilder für die Novene findest du am Ende der Seite in einer Downloadbox. 

9erlen mit dem Heiligen Geist (Download)

Du teilst zwischen Freitag nach Christi Himmelfahrt und Samstag vor Pfingsten täglich ein Bild mit deiner Firmgruppe / mit deinen Jugendlichen.

Zur Ankündigung der Pfingstnovene kann zusammen mit dem Bild "Tag 0 - Ankündigung 9erlen" dieser Text versendet werden:

In den Tagen zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten steht der Heilige Geist im Mittelpunkt. Christ*innen beten um seine Gegenwart in dieser Welt.
Er stärkt und unterstützt meinen, deinen, unseren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Gerechtigkeit, Schöpfung, Nächstenliebe, … Er macht diese Welt menschlicher.
In den kommenden Tagen beten wir um diesen Geist Gottes.
Du bekommst täglich eine Bitte zugesendet. Indem du das Bild weiterleitest, bekräftigst du den Wunsch nach einer guten, heilsamen, kreativen Welt.