Erstkommunion 2020

Die Feier der Erstkommunion ist ein großes Familienfest, das auch davon lebt, dass sich Freunde und Verwandte -oft von weit her - versammeln, um mit dem Kind zu feiern. Daher ist gerade dieses Fest mit besonderer Achtsamkeit zu planen.

 

Wir haben gelernt, dass sich die Situation sehr schnell ändern kann, dass manchmal sehr rasch entschieden werden muss, ob eine Feier möglich und sinnvoll ist. 

Neue Möglichkeiten

Die letzte Aussendung des Generalvikariats ist noch unter den Bedingungen vom 1. Mai entstanden und lautet daher: Alle Erstkommunionfeiern in der Diözese Innsbruck werden auf frühestens Herbst 2020 verschoben. Wir empfehlen, den Termin erst zu Schulbeginn zu fixieren. In Ausnahmefällen ist nach guter Absprache mit allen Beteiligten (Eltern, Religionslehrer/innen) ein früherer Erstkommunion-Termin zu den jeweils geltenden Bedingungen für Gottesdienste möglich.

In der Zwischenzeit haben sich die Bedingungen für Gottesdienste geändertEs gilt die neue Rahmenordnung der Bischofskonferenz für Gottesdienste vom 20. Juni (nachzulesen unter bischofskonferenz.at). Und somit lediglich die Abstandsregel von 1m für alle, die nicht im selben Haushalt wohnen. Die Verpflichtung für einen Mund- Nasenschutz ist eine Regelung, die immer wieder sehr kurzfristig erlassen wird. Mit der Aussendung vom 24. Juli gilt sie wiederum für alle, die sich im Kirchenraum frei bewegen, betrifft die Gläubigen beim Betreten und Verlassen der Kirche und beim Kommuniongang, sofern die Kommunion nicht in die Bank gebracht wird.

Wir bitten Termine mit allen Beteiligten (Kinder, Eltern, Lehrpersonen, Pfarre, Musik,...) gemeinsam zu planen und gut abzusprechen.

Kontakt und Information: Dr. Anna Hintner, anna.hintner@dibk.at, 0512-2230-4302

Daniel Furxer flickr.com

Überlegungen zur besonderen Situation im Herbst 2020

Die Feier der Erstkommunion stellt uns im Jahr 2020 vor besondere Herausforderungen. Finden sie hier im Anschluss einige Punkte, die es zu bedenken gilt als Anregung und Checkliste, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Überlegungen zu ...

Abschluss der Vorbereitung auf die Erstkommunion

  • Themen der Vorbereitung können auch auf nach die Erstkommunion verschoben werden, da ja die Eucharistie kein einmaliges Sakrament ist.

 Planung

  • Gibt es eine Möglichkeit der Feier im Freien mit entsprechender Ausweichmöglichkeit bei Schlechtwetter (Gemeindesaal, Turnsaal, große Nachbarkirche, …)
  • die Abstandsregel von 1m gilt weiterhin. (Möglichkeiten: zwischen den Familien je eine Kirchenbank freihalten. Die Familie muss selbst entscheiden, wie viele Personen dann in den ihnen zugewiesenen Bänken Platz finden)
  • Sollte die Gruppe geteilt werden und am gleichen Tag mehrere Termine angeboten werden?
  • Welche musikalische Gestaltung streben wir an. Es sollte möglichst wenig gesungen werden. Einiges kann durch Instrumentalmusik gestaltet werden (v. a. Saiteninstrumente, Keyboard, Orgel, …)
  • Wie wollen wir den Einsatz der Musikkapelle gestalten? (Bläsergruppe, nur Begleitung im Freien, …)
  • Wie können wir den Erstkommunionkindern trotz Abstandsregeln einen Vorgeschmack des Himmels bieten (nicht einen Nachgeschmack von Desinfektionsmittel)

kleinere Gruppen

  • Erfordert eine Teilung der Gruppe mehrere Termine an einem Sonntag oder mehrere Sonntage
  • Gibt es eine Aussicht, ein großes Fest im nächsten Jahr z. B. zu Fronleichnam nachzuholen
  • Muss der Hauptgottesdienst ausgespart werden, weil kleinere Gruppen über mehrere Sonntage hinweg zur Erstkommunion gehen werden?

die Feier 

  • Abstandsregeln – Familien stehen/sitzen zusammen, sie wissen, wo sie Abstände einhalten müssen
  • Soll der/die Patin (ein Elternteil) neben dem Kind sitzen, damit es sich nicht so verloren fühlt?
  • Gibt es einen Einzug mit Pate/-in (Elternteil), damit beim Einzug die Abstandsregeln gewahrt werden können und die Kinder nicht alleine gehen müssen?
  • Die gesamte Gemeinde singt nur das Gloria und Sanktus, bzw. der Text wird über Instrumentalmusik gesprochen (weil gerade gemeinsames Singen besonders achtsam zu planen ist).
  • Mundkommunion ist zu vermeiden.
  • Wie kann die Kommunion – um die es ja geht – zu einem Ausdruck der Begegnung mit Jesus und der Gemeinschaft werden? (z.B. Alle Erstkommunionkinder erhalten die Hostie, warten aufeinander – dann wird „Der Leib Christi“ gesprochen – und alle essen gemeinsam?)
  • Den Familien wird in der Bank die Kommunion gereicht (Abstandsregeln)

Agape 

  • Agape ja oder nein (warum machen wir eine Agape?)
  • Agape in den Familienkreis verlagern
  • Wenn gemeinsame Agape:
    • den Familien einen Bereich zuweisen und sie bitten die nötigen Abstandsregeln einzuhalten
    •  Getränke und Brot wird den jeweiligen Familien serviert (Flaschen, Brot mit Zange, Mundschutz für die Bedienung wenn nötig,…) – oder sind bereits im Bereich des „Familientisches“ bereitgestellt)
    • Die Erstkommunionkinder erhalten einen genügend großen Tisch, wo sie die Abstände einhalten können.

Wir wünschen ihnen ein berührendes Fest.

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pixabay

geladen zum Tisch des Herrn

Weiterführende Ideen und Anregungen

gerade in schwierigen Zeiten kann in der Familie gebetet und gefeiert werden.

Zahlreiche Ideen dafür finden sie auf unserer Website unter Beten und feiern zu Hause und unter Familien feiern Feste . Auch die katholische Jungschar Innsbruck hat zahlreiche Anregungen online gestellt. Zu finden unter innsbruck.jungschar.at

Beten wir miteinander und füreinander.