Freundschaft stärkt Kinder aus der Ukraine
Mit einem Zeichen der Verbundenheit besuchte Bischof Hermann Glettler am Mittwoch, 8. Juli, das zweite Feriencamp für ukrainische Kinder und Jugendliche im Jungscharhaus Mutters. Das Camp des Landes Tirol ermöglicht rund 40 jungen Menschen aus der Ukraine zwölf Tage Abstand vom Kriegsalltag – Zeit zum Durchatmen, für Gemeinschaft und zur Stärkung neuer Hoffnung. Grundlage für diesen Bericht ist die Meldung zum ersten Besuch im Juni.
Bei seinem Besuch überreichte Bischof Hermann den Kindern und Jugendlichen Freundschaftsbänder, die von Schülerinnen und Schülern in Tirol als Zeichen der Verbundenheit gestaltet wurden. Die bunten Bänder stehen für Nähe, Solidarität und die Gewissheit, dass die Menschen in Tirol die Sorgen und Nöte der ukrainischen Bevölkerung nicht vergessen. Bereits beim ersten Camp waren solche Freundschaftsbänder als sichtbares Symbol der Zusammengehörigkeit überreicht worden.
Gemeinsam mit den jungen Gästen gedachte der Bischof auch ihrer Familien und betete für Frieden in der Ukraine. In einem Social-Media-Beitrag schrieb er: „Freundschaft wird siegen!“ Zugleich erinnerte er an die schwierige Lebenssituation vieler Kinder, die Krieg, Flucht und Unsicherheit erleben müssen. Das Feriencamp wolle einen geschützten Raum bieten, um Belastendes loszulassen, Trauer zuzulassen und neue positive Energie zu sammeln.
Mit seinem Besuch setzte Bischof Hermann erneut ein Zeichen der Nähe und Ermutigung. Die Freundschaftsbänder und die persönlichen Begegnungen machten deutlich, dass Solidarität keine Grenzen kennt und dass gerade kleine Gesten Hoffnung schenken können.