Freundschaftsband als Zeichen der Nähe

Bischofsbesuch im Sommercamp stärkt Zeichen der Verbundenheit mit Kindern aus der Ukraine.

Mit einem besonderen Zeichen der Verbundenheit besuchte Bischof Hermann Glettler am Herz-Jesu-Freitag das Sommercamp für ukrainische Kinder im Jungscharhaus Mutters. Das Camp des Landes Tirol findet heuer erstmals an diesem Ort statt und bietet Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine eine Zeit der Erholung, Begegnung und Gemeinschaft.

 

Zum Abschluss des ersten Durchgangs überreichte Bischof Hermann Glettler den Teilnehmenden Freundschaftsbänder – kleine, farbige Zeichen, die im Rahmen der Tiroler Initiative „Offene Herzen“ entstanden sind. Die Bänder wurden von Schülerinnen und Schülern im Religionsunterricht gestaltet und stehen symbolisch für Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg.

 

Die Aktion ist Teil der landesweiten Schulinitiative „herz-Brücke“, die rund um den Tag der Herzlichkeit am 12. Juni sichtbar wird. Tausende dieser Bänder verbinden Kinder und Jugendliche in Tirol mit Gleichaltrigen in der Ukraine. Sie machen deutlich, dass Gemeinschaft nicht an geografischen Grenzen endet, sondern dort sichtbar wird, wo Menschen füreinander einstehen.

 

Gerade im Kontext des Sommercamps erhalten die Freundschaftsbänder eine besondere Bedeutung: Sie bringen zum Ausdruck, dass die Kinder und Jugendlichen nicht allein sind, sondern Teil eines Netzes der Solidarität. Das gemeinsame Engagement im Religionsunterricht und die Weitergabe im persönlichen Kontakt schaffen eine Brücke, die von Tirol bis in die Ukraine reicht.

 

Die Initiative „Offene Herzen“, getragen vom Bischof-Stecher-Verein gemeinsam mit Partnern aus Kirche und Caritas, setzt mit dem Tag der Herzlichkeit ein starkes Zeichen für gelebte Mitmenschlichkeit im Land Tirol.

Freundschaftsband als Zeichen der Nähe
Fotos: Cincelli/dibk