Viele Sprachen, ein Glaube: Weltkirche gefeiert

Buntes Fest im Innsbrucker Diözesanhaus zeigte Vielfalt und weltweite Verbundenheit im Glauben

Großen Anklang fand das diesjährige Fest der Weltkirche der Diözese Innsbruck, das am Sonntag im Garten des Priesterseminars, im Diözesanhaus sowie in der Pfarrkirche Hötting stattfand. Priester und Gläubige aus verschiedenen Kontinenten gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, das die Vielfalt der Weltkirche in vielen Facetten sichtbar und erlebbar machte.

 

Bereits am Nachmittag luden Workshops im Diözesanhaus zum Austausch über Glaubens- und Lebenserfahrungen in Afrika, Asien und Osteuropa ein. Begegnung und Gespräch standen im Mittelpunkt, ebenso die Möglichkeit, andere kulturelle und religiöse Traditionen kennenzulernen. Ergänzt wurde das Programm durch ein Kinder- und Jugendangebot sowie durch kulinarische Spezialitäten aus unterschiedlichen Regionen.

 

Sprachgewirr macht Vielfalt spürbar 

Den liturgischen Höhepunkt bildete die Eucharistiefeier mit Bischof Hermann Glettler in der Pfarrkirche Hötting. Ein besonders eindrucksvoller Moment war das gemeinsame Beten des Vaterunsers: Die Mitfeiernden sprachen es gleichzeitig in ihren jeweiligen Muttersprachen. So wurde die Vielfalt hörbar – und zugleich eine tiefe Verbundenheit im gemeinsamen Glauben spürbar.

 

Auch kulturelle Beiträge prägten den weiteren Verlauf des Festes. Tänze aus verschiedenen Ländern luden zum Mitmachen ein und brachten Menschen unterschiedlicher Herkunft in Bewegung und Austausch. Musik, Begegnung und gemeinsames Essen aus den unterschiedlichen Herkunftsländern rundeten das Programm ab. Das Fest der Weltkirche machte damit deutlich, wie bereichernd die weltweite Gemeinschaft der Kirche ist und wie Vielfalt im Glauben verbindend wirken kann.

Viele Sprachen, ein Glaube: Weltkirche gefeiert
Fotos: Cincelli/dibk