80 Jahre KMB – Dankbar zurückblicken, mutig nach vorne gehen

80 Jahre Katholische Männerbewegung Österreich – dieses Jubiläum ist weit mehr als ein Blick in die Vergangenheit. Es lädt dazu ein, dankbar auf das Gewachsene zu schauen und zugleich mit Zuversicht die Zukunft in den Blick zu nehmen.

Im Rahmen der KMBÖ-Sommerakademie wurde deutlich: Die Katholische Männerbewegung lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, Gemeinschaft fördern und den Glauben im Alltag sichtbar machen. Neue Männergruppen, neue Ideen und neue Formen der Begegnung zeigen, dass die KMB auch heute Antworten auf die Fragen unserer Zeit geben möchte – gerade dort, wo Einsamkeit, Orientierungslosigkeit oder fehlende Gemeinschaft viele Menschen herausfordern.

Auch wir als KMB Tirol sehen dieses Jubiläumsjahr als Ermutigung. Mit unserem neu gewählten Präsidium möchten wir Bewährtes weiterführen und zugleich neue Wege wagen. Unser Ziel ist es, Männer einzuladen, ihren Glauben zu vertiefen, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen und Gemeinschaft zu erleben – offen, wertschätzend und auf Augenhöhe.

Denn Kirche lebt dort, wo Menschen einander begegnen, miteinander glauben und füreinander da sind. Genau dazu möchte die Katholische Männerbewegung auch in Zukunft ihren Beitrag leisten.

Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam mit euch zu gehen und das Jubiläumsjahr mit Leben zu füllen.

Den vollständigen Beitrag der Diözese Innsbruck zum 80-Jahr-Jubiläum der Katholischen Männerbewegung findet ihr hier:
https://www.dibk.at/meldungen/neuaufbruch-und-neugruendungen-zu-80-jahr-jubilaeum-der-kmb 

Br. Erich Geir, Benedikt Collinet, Michael Plangger und Bernhard Kathrein-Wieser - Bildnachweis: KMB

Br. Erich Geir, Benedikt Collinet, Michael Plangger und Bernhard Kathrein-Wieser - Bildnachweis: KMB

Festgottesdienst zum Hl. Engelbert Kolland bei der Granatkapelle

Rund 100 Gläubige feierten gemeinsam mit Bischof Hermann Glettler den Festtag des Tiroler Seligen – verbunden mit einem starken Zeichen der Solidarität für Sambia.

Vor der beeindruckenden Kulisse des Zillertaler Bergpanoramas feierte die Katholische Männerbewegung (KMB) Innsbruck am Freitag, den 10. Juli, bei der Granatkapelle den Festtag des Hl. Engelbert Kolland. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich gemeinsam mit Bischof Hermann Glettler zu einem stimmungsvollen Gottesdienst.

Umgeben von der Schönheit der Schöpfung standen die Sehnsucht nach Frieden, das Vertrauen auf Gott und die Solidarität mit den Menschen weltweit im Mittelpunkt der Eucharistiefeier. Ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit setzte die KMB Innsbruck durch die Verdoppelung aller eingegangenen Spenden. So konnten insgesamt 1.000 Euro an die Engelbert-Kolland-Stiftung für den Bau einer Kapelle am Schulcampus der Erzdiözese Lusaka in Sambia übergeben werden. Damit wurde einmal mehr die langjährige Verbundenheit zwischen Tirol und Afrika sichtbar, die von vielen engagierten Menschen – besonders aus dem Zillertal – mitgetragen wird.

Ein herzlicher Dank gilt der Familie von Christa Kröll, die sich mit großem Engagement um die Granatkapelle kümmert. Ebenso sorgte die von ihr organisierte Bläsergruppe 6erBLAS für die festliche musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Im Anschluss waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer gemütlichen Agape auf der nahegelegenen Granatalm eingeladen.

Die herzliche Gastfreundschaft, die eindrucksvolle Berglandschaft und die spürbare Nähe Gottes machten diesen Festtag zu einem besonderen Erlebnis. Die Granatkapelle im äußersten Südosten der Diözese Innsbruck ist nicht nur ein außergewöhnlicher Ort des Gebets, sondern auch ein lohnendes Wallfahrtsziel, das Besucherinnen und Besuchern Ruhe, Weite und geistliche Kraft schenkt.

Bild: Sebastian Plangger KMB

Bild: Sebastian Plangger KMB

Bild: Sebastian Plangger KMB

Bild: Sebastian Plangger KMB

„Du bist geliebt!“ – Ein Vatertagsgedanke aus der KMB

Was braucht ein Vater wirklich?
Zum Vatertag haben wir mit Christian gesprochen. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern, Berater bei den Mannsbildern, Musiker aus Leidenschaft und engagiertes Mitglied der Katholischen Männerbewegung. 

Wenn Christian an seine Kinder denkt, dann steht für ihn nicht Perfektion im Vordergrund, sondern Authentizität. Er möchte seinen Kindern ein guter Vater sein, der auch zu seinen Schwächen stehen kann. Werte wie Achtsamkeit, Geduld und Ehrlichkeit sollen nicht nur vermittelt, sondern vorgelebt werden. Besonders wichtig ist ihm, seine Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und sie zu ermutigen, ihrer inneren Stimme und ihrem Gewissen zu vertrauen. 

Dabei spielt auch sein Glaube eine zentrale Rolle. Gemeinschaft – in der Familie, im Dorf und in der Kirche – ist für ihn ein tragender Pfeiler. Gleichzeitig findet er im Glauben einen persönlichen Ort der Kraft und Orientierung. 

Im Gespräch über seinen eigenen Vater spricht Christian vor allem von Dankbarkeit. Mit den Jahren habe er entdeckt, dass er seinem Vater in vielem ähnlicher geworden ist, als er früher dachte. Besonders berührt ihn heute, wie liebevoll sein Vater die Rolle des Großvaters für seine Kinder lebt. 

Auch beruflich begleitet Christian Menschen in herausfordernden Situationen. Konflikte gehören für ihn zum Leben dazu. Entscheidend sei nicht, sie zu vermeiden, sondern sie anzusprechen. Denn oft beginne eine Lösung bereits dort, wo ein Problem ehrlich benannt wird. 

Am Ende des Gesprächs erhielt Christian verschiedene kleine Vatertagsgeschenke mit KMB-Sprüchen. Besonders angesprochen hat ihn ein schlichtes Freundschaftsband mit den Worten:

„Du bist geliebt!“ 

Für ihn steckt darin die wichtigste Botschaft. Wenn seine Kinder ihm sagen: „Papa, ich mag dich“, dann brauche es nicht mehr. Solche Worte seien der „Kitt“, der Beziehungen zusammenhält und dem Alltag Halt gibt. 

Gerade am Vatertag erinnert uns diese Botschaft daran, was wirklich zählt: Nicht Leistung, Erfolg oder Perfektion, sondern die Erfahrung, angenommen und geliebt zu sein.

Die Katholische Männerbewegung wünscht allen Vätern, Großvätern und jenen Männern, die Verantwortung für andere Menschen übernehmen, einen gesegneten Vatertag. 

Fotos: Privat

Fotos: Privat

Preiswatten des Männerbundes Mieming

Ein rundum gelungener Abend fand beim Preiswatten des Männerbundes Mieming in Untermieming statt. Insgesamt nahmen 34 Teilnehmerpaare an dem spannenden und zugleich sehr geselligen Wettkampf teil. In angenehmer Atmosphäre wurde mit Einsatz, Fairness und viel Freude gespielt, gelacht und Gemeinschaft gepflegt.

Der Preis für den dritten Platz wurde von der Katholischen Männerbewegung Tirol gesponsert und unterstreicht die Verbundenheit mit den engagierten Männern vor Ort. Der Abend zeigte einmal mehr, wie lebendig Männerarbeit sein kann, wenn Begegnung, Spiel und Miteinander zusammenkommen.

Preiswatten des Männerbundes Mieming

Bildrechte Xaver Schädle

Josefitag in der Kapuzinerkirche Innsbruck

Am 19. März feierte die KMB am Vormittag in der Kapuzinerkirche in Innsbruck das Fest des heiligen Josef. Zahlreiche Mitglieder und Mitfeiernde versammelten sich, um gemeinsam diesen besonderen Gedenktag zu begehen.

Der heilige Josef, als Patron der Arbeiter und Familien, steht für Verlässlichkeit, Verantwortung und Glaubenstreue – Werte, die auch heute nichts an Aktualität verloren haben. In einer würdigen Feier wurde seiner gedacht und sein Vorbild für das eigene Leben in den Blick genommen.

Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme einer Abordnung der kath. Militärseelsorge Tirol, die die Feier mit ihrer Anwesenheit bereichert hat. Die gemeinsame Feier wurde so auch zu einem Zeichen der Verbundenheit über unterschiedliche Bereiche hinweg.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgefeiert und zur gelungenen Gestaltung dieses Josefitages beigetragen haben.

Von links: Benedikt Collinet, Br. Erich Geir OFMCap, Militäroberkurat Christoph Gmachl-Aher Militärseelsorger, Michael Plangger, Bernhard Kathrein-Wieser, Vizeleutnant Reinhard Sorg Pfarradjunkt

Von links: Benedikt Collinet, Br. Erich Geir OFMCap, Militäroberkurat Christoph Gmachl-Aher Militärseelsorger, Michael Plangger, Bernhard Kathrein-Wieser, Vizeleutnant Reinhard Sorg Pfarradjunkt

Akzeptierend und offen

Die Katholische Männerbewegung unterstützt zudem das Prädikat A und O – akzeptierend und offen des diözesanen Arbeitskreises Homosexuellenpastoral. Damit wird ein klares Zeichen für Offenheit, Wertschätzung und eine Kirche gesetzt, die Vielfalt ernst nimmt und Menschen in ihrer Lebensrealität begleitet.

Weitere Informationen gibt es hier.

Akzeptierend und offen