Kulturgüterinventarisierung

Seit Jahrhunderten ist die Kirche der wahrscheinlich bedeutendste Träger des kulturellen Lebens in unserem Land. Kirchen, Kapellen, Bildstöcke, ... geben davon offensichtliches Zeugnis. Hinzu kommt eine Vielzahl teils kleiner, häufig übersehener Inventarstücke, die die Bauten aber erst bereichern und eindrücklich und unersetzbar den Verlauf des Kirchenjahres anzeigen.

Diese Kleindenkmäler in den Pfarren zu erheben ist die Aufgabe der 2001 ins Leben gerufenen Stelle zur Inventarisierung der Kulturgüter. Seitdem sind rund 3/4 der pfarrlichen Kulturgüter erfasst, indem diese fotografiert und kurz beschrieben in eine Datenbank eingegeben worden sind.

Vorteile der Inventarisierung:

  • Sicherung des Kirchenbesitzes
  • Identifizierung im Falle eines Diebstahles
  • Miteinbeziehen von Stücken in die Liturgie
  • Sachgemäße Lagerung und allfällige Restaurierung
  • Erforschung der lokalen Frömmigkeitsgeschichte
  • Möglichkeit zur kunstgeschichtlichen, volkskundlichen und historischen Forschung in den Gemeinden und Regionen
  • Unterstützung der Pfarrmesner vor Ort

 

Diese Arbeit erfolgt arbeitsteilig in einer vertraglich festgelegten Kooperation mit dem Kunstkataster des Landes Tirols.