Ukrainischer Bischof berichtet aus dem Kriegsalltag

Gottesdienst und Vortrag mit Exarch Maksym Ryabukha aus Donezk in der Spitalskirche

Die Spitalskirche – Kirche im Herzen der Stadt – lädt am Donnerstag, 16. Juli, zu einer besonderen Begegnung mit Bischof Hermann Glettlers ukrainischem Amtsbruder Bischof Maksym Ryabukha, SDB, ein. Der Exarch von Donezk besucht gemeinsam mit seinem Team Tirol und gibt Einblicke in das kirchliche Leben in einer vom Krieg geprägten Region der Ukraine.

 

Den Auftakt bildet um 18 Uhr ein Gottesdienst in der Spitalskirche, der gemeinsam mit der Ukrainischen Gemeinde in Tirol gefeiert wird. Um 19 Uhr folgt ein Vortrag mit anschließendem Gespräch zum Thema „Zwischen Front und Hoffnung – Leben und pastoraler Dienst der Geistlichkeit im Exarchat Donezk“. Danach sind die Besucherinnen und Besucher zu einer Agape eingeladen.

 

Maksym Ryabukha wurde 1980 in Lwiw geboren und gehört dem Orden der Salesianer Don Boscos an. Nach langjähriger Tätigkeit in der Jugend- und Seelsorgearbeit wurde er 2022 zum Bischof geweiht und ist seither als Bischof für das griechisch-katholische Exarchat Donezk tätig, das große Teile der ostukrainischen Regionen Donezk, Luhansk, Dnipro und Saporischschja umfasst. Seit 2024 ist er Exarch.In seinem Dienst begegnet Ryabukha täglich Menschen, deren Leben von Flucht, Verlust und Unsicherheit geprägt ist. Zugleich berichtet er von der Hoffnung, die Glauben, Gemeinschaft und konkrete Hilfe schenken können.

Die Veranstaltung bietet die seltene Gelegenheit, die Situation der Kirche in der Ukraine aus erster Hand kennenzulernen und mit einem Bischof ins Gespräch zu kommen, dessen pastoraler Alltag unmittelbar von den Folgen des Krieges geprägt ist.

Ukrainischer Bischof berichtet aus dem Kriegsalltag
Kmyta/Exarchat Donezk