Naturgrab vor Theresienkirche fertiggestellt
Vor der Theresienkirche auf der Hungerburg ist ein neues Naturgrab entstanden. Die Stadt Innsbruck hat damit eine weitere naturnahe Bestattungsmöglichkeit geschaffen und zugleich den Vorplatz der Kirche neu gestaltet. Das Projekt wurde in Abstimmung mit der Diözese Innsbruck und dem Bundesdenkmalamt umgesetzt.
Neben dem Naturgrab wurden Wege, Sitzgelegenheiten und Grünflächen erneuert. So entstand ein ruhiger Ort für Abschied, Erinnerung und Begegnung im Stadtteil Hungerburg.
Pfarrer Marek Cieselski vom Seelsorgeraum Hötting-Hungerburg-St. Nikolaus zeigt sich erfreut über die Umsetzung eines langjährigen Wunsches vieler Menschen vor Ort: „Nun erhalten wir ein Schmuckstück als Vorplatz zur Theresienkirche und die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches der Menschen im Stadtteil Hungerburg.“
Das Naturgrab befindet sich auf einer naturnah bepflanzten Wiese südwestlich der Kirche. Die Urnen werden in biologisch abbaubaren Gefäßen beigesetzt. Eine Gedenktafel beim Kircheneingang erinnert an die Verstorbenen.
Die Neugestaltung des rund 620 Quadratmeter großen Vorplatzes wurde im Juli 2026 abgeschlossen. Ein Altarstein aus Höttinger Brekzie dient künftig als Ort für Verabschiedungen bei Urnenbeisetzungen.
Mit dem Naturgrab auf der Hungerburg verfügt Innsbruck nun über drei naturnahe Bestattungsmöglichkeiten. Bereits zuvor wurden am Pradler Friedhof der „Garten des Friedens“ und das Baumgrab eingerichtet.