Leitungswechsel in der Katholischen Jugend Tirols

Nach elf Jahren übergibt Roman Sillaber die Leitung an Lucia Feuerbach.

Mit 1. September 2026 übernimmt Lucia Feuerbach die Leitung der Katholischen Jugend der Diözese Innsbruck. Sie folgt auf Roman Sillaber, der die Abteilung elf Jahre lang geprägt hat und künftig in einem anderen Bereich der Diözese tätig sein wird.

 

Dankbar für viele Begegnungen 

„Nach elf bereichernden Jahren als Abteilungsleiter der Katholischen Jugend der Diözese Innsbruck ist es Zeit für einen Wechsel. Ich bleibe in der Diözese, aber ab Herbst wirke ich in einem neuen Bereich“, erklärt Sillaber. Besonders dankbar sei er für die vielen Begegnungen und gemeinsamen Erfahrungen mit jungen Menschen: „Sie haben mich als Mensch und im Glauben wachsen lassen.“

 

Während seiner Amtszeit begleitete Sillaber zahlreiche Projekte und Initiativen der Jugendpastoral. Dazu zählen unter anderem internationale Jugendbegegnungen, Pilgerreisen, „72 Stunden ohne Kompromiss“ sowie die „Nacht der 1000 Lichter“. Darüber hinaus setzte er sich für Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen und eine Kirche ein, die Jugendlichen Mitgestaltung und Verantwortung zutraut.

 

Christliche Botschaft für junge Menschen 

Seine Nachfolgerin Lucia Feuerbach bringt Erfahrungen aus dem Nonprofit-, Sozial- und Gesundheitsmanagement sowie einen Schwerpunkt im Bereich Marketingpsychologie mit. Zuletzt war sie im Freiwilligenzentrum der Caritas tätig und engagierte sich darüber hinaus in verschiedenen kirchlichen Initiativen und Bewegungen. Für sie steht die Frage im Mittelpunkt, wie die christliche Botschaft junge Menschen heute erreichen und ansprechen kann.

 

„Viele junge Menschen suchen nach Gemeinschaft, nach Sinn und nach einem Ort, wo sie gebraucht werden“, sagt Feuerbach. Oft fehle nicht das Interesse, sondern vielmehr die persönliche Einladung. „Wie können wir Jugendliche so ansprechen, dass sie sich willkommen fühlen, dass die christliche Botschaft ihnen Sinn und Orientierung gibt und sie Teil von etwas Größerem werden?“, formuliert sie eine zentrale Leitfrage für ihre künftige Arbeit.

 

Angebote noch sichtbarer machen 

Für die neue Leiterin ist die Katholische Jugend ein wichtiger Ort, an dem junge Menschen Glauben, Gemeinschaft und persönliches Wachstum erfahren können. Dabei möchte sie bestehende Angebote weiterentwickeln und noch stärker an den Bedürfnissen junger Menschen ausrichten. „Ich bin überzeugt, dass die Katholische Jugend bereits viele Antworten auf die Fragen und Sehnsüchte junger Menschen bietet. Mein Anliegen ist es, unsere Angebote noch sichtbarer zu machen und sie gezielt an den Lebenswelten junger Menschen auszurichten“, betont Feuerbach.

 

Mit Vorfreude blickt sie auf die kommenden Aufgaben: „Ich bin gespannt auf viele Begegnungen, gute Gespräche und darauf, gemeinsam Räume zu schaffen, in denen junge Menschen Glauben, Gemeinschaft und persönliches Wachstum erleben können.“ Der Leitungswechsel steht damit für Kontinuität und neue Akzente zugleich: auf dem Fundament einer lebendigen Jugendpastoral, die junge Menschen stärkt, begleitet und ermutigt, Kirche aktiv mitzugestalten.

Leitungswechsel in der Katholischen Jugend Tirols
Nach elf Jahren übergibt Roman Sillaber die KJ-Leitung in der Diözese Innsbruck an Lucia Feuerbach. Foto: Cincelli/dibk