LaufWunder: Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität

IKB: 3.600 Euro gehen an ausgewählte Projekte im In- und Ausland

Am 12. Juni wurde der Tag der Herzlichkeit begangen: ein besonderer Aktionstag, der die Bedeutung von Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft und gelebtem Miteinander in den Mittelpunkt stellt. Der Tag erinnert jedes Jahr daran, wie wichtig Menschlichkeit und Solidarität für unsere Gesellschaft sind und lädt dazu ein, gemeinsam ein Zeichen für mehr Herz zu setzen.

 

Passend zu diesem Gedanken zeigten kürzlich auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) großes Engagement: Am 18. Juni – witterungsbedingt um eine Woche nach hinten verschoben – veranstalteten sie am Baggersee ein internes LaufWunder, organisiert von der youngCaritas Tirol. Dabei stand nicht die sportliche Höchstleistung im Vordergrund, sondern das gemeinsame Engagement für den guten Zweck. Trotz Temperaturen von rund 30 Grad zeigten die knapp 50 Teilnehmer:innen großen Einsatz und liefen gemeinsam beeindruckende 649 Runden um den Baggersee.

 

„Es freut uns sehr, wenn sich Unternehmen an der Aktion beteiligen. Meist laufen Kinder für den guten Zweck – in diesem Fall Erwachsene. Das zeigt, dass Solidarität keine Altersgrenzen kennt und gemeinsames Helfen verbindet“, betont Elisabeth Rathgeb.

 

Bei einem LaufWunder werden Spenden für soziale Projekte gesammelt – üblicherweise pro gelaufener Runde. Im Fall der IKB wurde eine Unternehmensspende in Höhe von 3.600 Euro zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt der Aktion standen Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Erfahrung, gemeinsam etwas bewirken zu können.

 

„Der Tag der Herzlichkeit steht für Zusammenhalt und gelebte Solidarität – Werte, die auch der IKB wichtig sind. Umso mehr freut es mich, dass unser IKB-Mitarbeiternetzwerk gemeinsam mit der youngCaritas diesen Spendenlauf organisiert hat. Jede Runde um den Baggersee verbindet Bewegung mit einem guten Zweck – und genau dieses Miteinander macht die Aktion so wertvoll,“ erklärt IKB-Vorstandsvorsitzender Thomas Pühringer.
  

 

Ausgewählte Projekte
Die Spenden aus dem LaufWunder 2026 kommen – wie jedes Jahr – einem Projekt im Inland sowie einem Projekt im Ausland zugute. 

 

Projekt Inland: Caritas Lerncafés in Tirol
Die Caritas Lerncafés in Innsbruck, Imst, Landeck und Reutte bieten Kindern im Alter von sechs bis 15 Jahren eine kostenlose Lern- und Nachmittagsbetreuung. Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen unterstützen individuell beim Lernen. Neben den schulischen Aufgaben bleibt auch Zeit zum Spielen, Essen und für gemeinschaftliche Aktivitäten. Im Fokus stehen die Stärkung sozialer Kompetenzen und der Gemeinschaftssinn. 

 

Projekt Ausland: „Șansa mea“ (Rumänien)
Im Projekt „Șansa mea“ der Caritas Satu Mare werden in vier Schülerhorten rund 460 Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien betreut. Sie erhalten Unterstützung beim Lernen und bei den Hausaufgaben, einen geregelten Tagesablauf sowie Halt und Struktur. Die Sozialarbeiter*innen arbeiten eng mit Eltern und Schulen zusammen. Zusätzlich bekommen die Kinder tägliche Mahlzeiten, Kleidung und Schulmaterialien. 

 

Das LaufWunder der IKB wurde von einem bunten Rahmenprogramm mit Fotostand und Verpflegung begleitet und bot den Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, sich gemeinsam für den guten Zweck zu engagieren.
Die youngCaritas Tirol und die Caritas Tirol bedanken sich herzlich bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben für die Unterstützung und die großzügige Spende. 

LaufWunder: Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität
Rund 50 Teilnehmer:innen liefen auf das Startzeichen von IKB-Vorstandsvorsitzenden Thomas Pühringer (r.) und youngCaritas-Leiterin Claudia Schütz (2.v.r.) am Baggersee los. Foto: Caritas Tirol/D. Giesinger