Generalvikar lässt diözesane Funktionen vorübergehend ruhen

Generalvikar Roland Buemberger hat Bischof Hermann Glettler ersucht, seine Ämter und Funktionen in der Diözese vorübergehend ruhen zu lassen.

Generalvikar Roland Buemberger hat Bischof Hermann Glettler ersucht, seine Ämter und Funktionen in der Diözese vorübergehend ruhen zu lassen. Der Bischof hat diesem Ansuchen entsprochen und damit einen weiteren Schritt zur Klärung der Situation gesetzt.

Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund von Vorwürfen, die die Person Buemberger betreffen und zeitlich vor seiner Tätigkeit als Generalvikar und Regens liegen. Sie stehen in keinem Zusammenhang mit seiner aktuellen Amtsführung. Ausgangspunkt war eine Meldung an die diözesane Ombudsstelle.

Die vorgesehenen kirchlichen Verfahrensschritte wurden eingeleitet, eine abschließende Klärung steht jedoch noch aus. Zudem hat Bischof Glettler eine kirchenrechtliche Voruntersuchung veranlasst. Weitere inhaltliche Angaben sind aufgrund des laufenden Verfahrens derzeit nicht möglich.

In einem Schreiben an die Mitarbeitenden der Diözese betont Buemberger, dass das Ruhen seiner Funktionen dazu dienen soll, die laufende Klärung unbeeinflusst zu ermöglichen. Zugleich stellt er klar, dass dieser Schritt kein Schuldeingeständnis sei und weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.

Für die Diözese hat ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser Situation oberste Priorität. Der Schutz aller Beteiligten steht im Mittelpunkt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Diözese wird über weitere Entwicklungen zu gegebener Zeit informieren.

Die Aufgaben des Generalvikars werden stellvertretend vom diözesanen Offizial, Norbert Zur, übernommen. Die interimistische Leitung des Priesterseminars wurde P. Markus Schmidt SJ übertragen.