Beauftragung stärkt den Dienst an Trauernden
Der Dienst an verstorbenen Menschen und deren trauernden Angehörigen sowie die Pflege einer würdevollen und vom christlichen Glauben geprägten Bestattungskultur gehören zu den zentralen Aufgaben der Kirche. Um diesen Dienst und den Beistand der Kirche zuverlässig zu gewährleisten, wird in der Diözese Innsbruck im Abstand von zwei Jahren, ein umfangreicher Lehrgang für Begräbnisleiter:innen angeboten.
Die Kursgruppe des Lehrgangs 2025/26 hat sich über mehrere Monate hinweg mit einschlägigen Themen auseinandergesetzt – im Austausch mit den Referent:innen, den Praktiker:innen und verschiedenen Expert:innen und Kooperationspartner:innen. Darüber hinaus haben die 15 Frauen und Männer bereits vielfältige Praxiserfahrungen gesammelt und diese auch gemeinsam reflektiert. Nach erfolgreichem Abschluss des Kurses wurden sie zur Beauftragung zugelassen: haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen verschiedensten Alters und aus allen Teilen der Diözese Innsbruck – sowie eine Person aus der Diözese Feldkirch.
In der Vorbereitung auf die Beauftragungsfeier wurde im gemeinsamen Gespräch deutlich: „Dieser Dienst ist nicht nur Arbeit oder ehrenamtliches Engagement, es hat etwas mit Berufung zu tun, die von einer tief verwurzelten Gottesverbindung getragen ist.“
Im Rahmen eines feierlichen Abendlobs im Innsbrucker Dom wurden die Kandidat:innen am 27. Mai 2026 von Diözesanbischof Hermann Glettler für den Dienst der Begräbnisleitung beauftragt. Sie sind damit befugt, gemäß den diözesanen Standards, die Leitung von Begräbnissen auszuüben. Dazu gehört wesentlich auch die sorgfältige Begleitung von trauernden Angehörigen. Bischof Hermann betonte in seiner Ansprache: „Ich habe gesehen, dass sie mit Herz dabei sind, wenn es darum geht mit den Menschen zu sein und die je größere Hoffnung, die uns im Glauben trägt zum Ausdruck zu bringen.“