Dekanewahlen 2018 in der Diözese Innsbruck

Start am 11. September in Prutz, Zams und Silz – einige Änderungen zu erwarten

Am Dienstag, 11. September starteten die Dekanewahlen in der Diözese Innsbruck. Gleichzeitig mit der Dekanewahl werden auch die Vertreter für den Priesterrat gewählt. Den Start machten im Tiroler Oberland die Dekanate Prutz, Zams und Silz. Mit 20. September sind die Wahlen in allen 16 Dekanaten abgeschlossen. 

 

Die gewählten Dekane:

 

Prutz: Franz Hinterholzer wiedergewählt
Im Dekanat Prutz wurde Franz Hinterholzer als Dekan wiedergewählt. Er ist zugleich auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Dekan-Stellvertreter ist Pfarrer Wilhelm Pfurtscheller. Das Dekanat Prutz besteht aus 14 Pfarren, einer Expositur und einer Kaplanei und ist in vier Seelsorgeräume eingeteilt. 

 

Zams: Martin Komarek wiedergewählt
Keine Änderung an der Spitze des Dekanates Zams. Martin Komarek wurde als Dekan wiedergewählt. Er ist auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Sein Stellvertreter ist Pfarrer Georg Schödl. Das Dekanat Zams umfasst 20 Pfarren, 2 Exposituren und 2 Kaplaneien. 

 

Silz: Stefan Hauser wiedergewählt
Im Dekanat Silz wurde erneut Stefan Hauser zum Dekan gewählt, er ist auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Pfarrprovisor Krzysztof Kaminiski wurde Dekan-Stellvertreter. Die Wahl leitete Bischofsvikar Jakob Bürgler. Das Dekanat Silz umfasst 19 Pfarren, 3 Exposituren und 3 Kaplaneien. 

 

Lienz: Franz Troyer folgt auf Bernhard Kranebitter
Einen neuen Dekan gibt es mit Franz Troyer in Lienz. Der bisherige Dekan Bernhard Kranebitter wechselte im September als Pfarrer nach Innsbruck-Kranebitten, wo Troyer bis zuletzt tätig war. Als Dekan-Stellvertreter wurde P. Martin Bichler OFM gewählt. Troyer ist zugleich auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Das Dekanat Lienz umfasst 19 Pfarren und eine Seelsorgestelle. 

  

Breitenwang: Franz Neuner wiedergewählt
Keine Änderung an der Spitze des Dekanates Breitenwang im Außerfern. Franz Neuner wurde als Dekan wiedergewählt. Er ist zugleich der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Sein Stellvertreter ist wieder Pfarrprovisor Tomasz Kukulka. Das Dekanat Breitenwang umfasst 38 Pfarren und Seelsorgestellen. 

 

Telfs: Peter Scheiring wiedergewählt
Im Dekanat Telfs wurde Peter Scheiring als Dekan wiedergewählt. Er ist zugleich auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Dekan-Stellvertreter ist Pfarrer Christoph Haider. Vertreter der Diözese als Wahlleiter fungierte Finanzkammerdirektor Markus Köck. Das Dekanat Telfs umfasst 16 Pfarren, zwei Kaplaneien und eine Seelsorgestelle. 

 

Schwaz: Stanislaus Majewski wiedergewählt
Keine Änderung auch an der Spitze des Dekanates Schwaz. Stanislaus Majewski wurde als Dekan wiedergewählt. Er ist auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Sein Stellvertreter ist Pfarrer Martin Müller. Das Dekanat Schwaz umfasst 14 Pfarren. 

 

Fügen-Jenbach:
Im Dekanat Fügen-Jenbach wurde erneut Edi Niederwieser zum Dekan gewählt, er ist auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Pfarrer Christoph Frischmann wurde Dekan-Stellvertreter. Die Wahl leitete Offizial Norbert Zur. Das Dekanat Fügen-Jenbach umfasst 17 Pfarren und eine Expositur. 

 

Matrei i. Osttirol:
Reinhold Pitterle wurde als Dekan wiedergewählt. Er ist zugleich der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Sein Stellvertreter ist Pfarrer Ferdinand Pittl. Das Dekanat Matrei in Osttirol umfasst 7 Pfarren und eine Kaplanei. 

 

Sillian:
Im Dekanat Sillian wurde Anno Schulte-Herbrüggen als Dekan wiedergewählt. Er ist zugleich auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Dekan-Stellvertreter ist Pfarrer Josef Mayr. Das Dekanat Sillian umfasst 11 Pfarren und zwei Exposituren. 

 

Matrei am Brenner:
Keine Änderung auch an der Spitze des Dekanates Matrei am Brenner. Augustin Ortner wurde als Dekan wiedergewählt. Er ist zugleich der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Dekan-Stellvertreter ist Josef Scheiring. Das Dekanat Matrei am Brenner umfasst 15 Pfarren. 

 

Imst:
Im Dekanat Imst wurde erneut Paul Grünerbl zum Dekan gewählt, er ist auch der Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Pfarrer Josef Ahorn wurde Dekan-Stellvertreter. Das Dekanat Imst umfasst 12 Pfarren, drei Exposituren und eine Kaplanei. 

 

Innsbruck
Zum Nachfolger von Propst Florian Huber wurde Bernhard Kranebitter gewählt. Kranebitter war bis zuletzt Dekan in Lienz in Osttirol und wechselte mit 1. September 2018 als Pfarrer in den Seelsorgeraum Innsbruck Allerheiligen-Kranebitten. Dekan-Stellvertreter wurde Paul Kneußl, Pfarrer im Seelsorgeraum Innsbruck St. Paulus - St. Pirmin. 

Vertreter des Dekanates Innsbruck im Priesterrat sind der neue Dekan, sein Stellvertreter und der Karmelit P. Josef Nagiller. Zum Dekanat Innsbruck gehören die Pfarren und Seelsorgestellen im Gebiet der politischen Gemeinden Innsbruck und Rum mit Ausnahme der Pfarre Igls-Vill, die zum Dekanat Wilten-Land gehört. Das Dekanat umfasst zahlenmäßig 26 Pfarren und zwei Kaplaneien.

Hintergrund

Wahl und Ernennung
Die schriftliche und geheime Wahl wird unter dem Vorsitz eines vom Bischof bestellten Wahlleiters durchgeführt. Als Wahlleiter der Diözese Innsbruck eingesetzt sind Generalvikar Florian Huber, die Bischofsvikare Hermann Steidl und Jakob Bürgler sowie Offizial Norbert Zur. Der Gewählte wird nach Annahme der Wahl dem Bischof zur Ernennung vorgeschlagen. Bischof Hermann Glettler ernennt dann den Dekan. 

 

Wahlrecht
Das aktive Wahlrecht haben alle Mitglieder der Dekanatskonferenz und ein ehrenamtliches Mitglied des Dekanatsrates. Das passive Wahlrecht besitzen alle Diözesanpriester und Ordenspriester, die in der dekanatlichen Seelsorge aktiv tätig sind und die die Pfarrbefähigung erworben haben. 

 

Mitglieder der Dekanatskonferenz sind 

  • der Dekan
  • die Pfarrer und Priester, die mit der Leitung einer Pfarre betraut sind (Pfarrprovisoren, Pfarradministratoren und Pfarrmoderatoren)
  • die im Dekanat tätigen Kooperatoren und Vikare
  • die Kirchenrektoren
  • die aktiv tätigen Ständigen Diakone im Dekanat des Dienstortes
  • die PastoralassistentInnen und PfarrhelferInnen
  • die JugendleiterInnen
  • die PfarrkuratorInnen und PfarrkoordinatorInnen, sofern diese in einem Anstellungsverhältnis stehen
  • Wo sich die Einbindung von VertreterInnen der kategorialen Seelsorgeeinrichtungen und der ReligionslehrerInnen nahe legt, wird sie empfohlen. Die Entscheidung darüber trifft die Dekanatskonferenz.

 

Dekan ist Vorsteher des Dekanates
Der Dekan ist der Vorsteher des Dekanates, das er nach den Normen des Kirchenrechtes und den Weisungen des Bischofs leitet. Das Amt des Dekans ist an keine bestimmte Pfarre gebunden. Die Amtsdauer des Dekans beträgt fünf Jahre. Mehrmalige Wiederwahl ist möglich. Der Dekan befasst sich mit pastoralen Aufgaben, mit dem Dienst an den MitarbeiterInnen und mit Verwaltungsaufgaben. 

 

Dekanat ist eine Seelsorgeeinheit
Das Dekanat ist eine territorial festgelegte Seelsorgeeinheit. Das Dekanat fördert das Wachstum der Pfarrgemeinden, nimmt spezifische Seelsorgeaufgaben im Dekanatsbereich wahr und trägt Verantwortung für die Durchführung des Pastoralprogramms der Diözese. 

 

Die Termine der Dekanewahlen im Überblick: 

  • 11. September 2018: Dekanat Prutz, Dekanat Zams und Dekanat Silz
  • 12. September 2018: Dekanat Telfs, Dekanat Schwaz und Dekanat Fügen-Jenbach
  • 13. September 2018: Dekanat Lienz und Dekanat Breitenwang
  • 17. September 2018: Dekanat Matrei in Osttirol
  • 18. September 2018: Dekanat Sillian, Dekanat Imst und Dekanat Matrei a. B.
  • 19. September 2018: Dekanat Innsbruck
  • 20. September 2018: Dekanat Wilten-Land, Dekanat Hall und Dekanat Axams