Vinzenzgemeinschaft St. Jakob

Die Vinzenzgemeinschaft ist eine katholische Laienorganisation, deren Anliegen es ist, notleidenden Menschen zu helfen. Sie ist weltweit vertreten und hat zu ihrem Schutzpatron den hl. Vinzenz von Paul (1581 - 1660).

Geschichte: 

1833 wurde die erste Laienorganisation - bestehend aus sechs Studenten - in Paris gegründet. Frédéric Ozanam übernahm die Leitung und wurde auf Grund seines Charismas und seiner Aktivitäten zur Leitfigur der Vinzenzgemeinschaften, die in der Folgezeit weltweit ihre Ausbreitung fanden.

Am 18. März 1849 konstituierte sich ein Vinzenzverein als „Vinzenzgemeinschaft St. Jakob der Stadt Innsbruck“. Es war zugleich der erste Vinzenzverein in Österreich. Dr. Alfons Pulciani, Advokat in Innsbruck, wurde zum ersten Präsidenten gewählt und schuf jene Grundlagen, auf denen sich bis zum heutigen Tag der Vinzenzverein erfolgreich entwickeln konnte.

Der Vinzenzverein von St. Jakob entfaltete rasch nach seiner Gründung eine Vielfalt von sozialen Tätigkeiten. Die „Vinzenzhäuser“ in der Kapuzinergasse waren eine großartige Pionierleistung. Als 1898 dieses Gebäude fertig gestellt wurden, boten sie 710 Leuten mit sozialer Bedürftigkeit (darunter 425 Kindern) in 88 Wohnungen Unterkunft. Die Sparkasse Innsbruck unterstützte diese Einrichtung in vorbildlicher Weise. Diese Häuser stehen nach wie vor im Eigentum des Vinzenzvereins St. Jakob und werden von ihm eigenverantwortlich verwaltet.

Die Vinzenzgemeinschaft heute: 

Wenn sich auch die sozialen Anliegen entsprechend der Zeit gewandelt haben, so nimmt von der Zeit unabhängig nach wie vor der Vinzenzverein seine sozialen und seelsorglichen Aufgaben effizient wahr.

  • Unterstützungen Bedürftiger erfolgen überwiegend durch die monatliche Zuwendung in Form von Lebensmittelgutscheinen.
  • Finanzielle Notlagen werden zumindest teilweise gemildert.
  • Hausbesuche erfolgen einerseits um die soziale Bedürftigkeit zu ermitteln, den Menschen im Umgang mit Behörden behilflich zu sein und andererseits die gerade in der Stadt vielfach vorhandene Einsamkeit zu lindern.
  • Krankenbesuche gehören ebenfalls zu den Aufgaben der ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Vinzenzgemeinschaft.

Regelmäßige Sitzungen dienen dem Austausch von Erfahrungen, zum Berichten über das Erlebte und zur Beschlussfassung über Hilfsmaßnahmen.

Die Vinzenzgemeinschaft St. Jakob ist als Verein nach dem Vereinsgesetz konstituiert und zählt derzeit 16 Mitglieder. Aus diesem Kreis werden, jeweils für 4 Jahre, insgesamt 4 Vorstandsmitglieder gewählt. Obmann der Vinzenzgemeinschaft St. Jakob ist derzeit Dr. Reinhold Mitterer, ehrenamtlicher Diakon in der Dompfarre St. Jakob. Er ist über die Dompfarre - Tel. 0512/583902 - erreichbar.

Die Vinzenzgemeinschaft St. Jakob ist vielfach und umfassend tätig und hat in unserer Gesellschaft zweifelsohne einen festen Platz eingenommen.

Tirolweit arbeiten die Vinzenzgemeinschaften in einem Dachverband zusammen.

 

Kontakt: 

Obmann Dr. Reinhold Mitterer
Domplatz 6, 6020 Innsbruck
0676/8730 7078
reinhold.mitterer@chello.at 

Vinzenzgemeinschaft St. Jakob

Legion Mariens

Legion Mariens 

In jeder Zusammenkunft der Legionäre werden der Rosenkranz und das Magnifikat gebetet. Eine Marienstatue symbolisiert, dass die Berufung der Legionäre durch Maria erfolgt und dass Maria bei der Zusammenkunft anwesend ist.

Das Ziel der Legion Mariens ist die Verherrlichung Gottes durch die Heiligkeit der Mitglieder. Diese entfaltet sich durch Gebet und aktive Mitarbeit an der Aufgabe Marias und der Kirche. Die Arbeit der Legion ist ihr Apostolat, die Verkündigung des Evangeliums an alle Menschen. In der Dompfarre überbringen wir die Geburtstagsbriefe von Propst Dr. Florian Huber. Jeder Bewohner  erhält ab dem 70-sten Geburtstag jährlich eine Glückwunschkarte. Das Präsidium beteiligt sich auch an anderen Arbeiten wie zum Beispiel am Straßenapostolat und am Nachtapostolat.

Es ist keine besondere Schulung notwendig. Diese ergibt sich durch die Mitarbeit in der Legion Mariens.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1921 in Dublin (Irland) hat sich die Legion Mariens über die ganze Welt ausgebreitet. Auf allen Kontinenten hat sie Fuß gefasst. Papst Johannes XXIII. sagte über die Legion Mariens, dass sie das wahre Antlitz der katholischen Kirche zeigt. Papst Johannes Paul II.: Wahrhaft kirchlich ist die euch eigene Berufung als Laien, nämlich Sauerteig im Gottesvolk zu sein, der heutigen Welt eine christliche Seele zu geben und die Kontakte des Priesters zum Volk zu mehren.

Wir freuen uns auf Dein/Ihr Kommen.

Kontakt:
Roland Schlacher
Domplatz 6, 6020 Innsbruck (Ort des Treffens: Stecherzimmer, Domplatz 7)
Zeit: jeden Dienstag um 18:45 Uhr 

Legion Mariens

Legionsaltar

Legion Mariens