„Frauengesundheit braucht mehr als Medizin“

Körper. Seele. Gemeinschaft. Würde. Die Katholische Frauenbewegung Österreichs setzt am Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit ein Zeichen für ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit.

Wien, 28. Mai 2026. Am Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit ruft die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) zu einem ehrlichen Blick auf sich selbst und die Frauen im eigenen Umfeld auf. Frauengesundheit ist für die kfbö kein Nischenthema, sondern eine Grundfrage der Würde und eine, die sich nicht auf den Arztbesuch reduzieren lässt.
Gesundheit ist mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst, wie Frauen sich selbst wahrnehmen, ob sie sich Gehör verschaffen können, ob sie Unterstützung bekommen und ob sie sich erlauben, sich selbst wichtig zu nehmen. Dieser Anspruch steht im Zentrum der kfbö-Arbeit.
Frauengesundheit in all ihren Aspekten, körperlich, geistig, seelisch und spirituell, ist seit dem vergangenen Jahr das Jahresthema der kfbö. Die kfbö-Sommerstudientagung 2026 in Linz setzt diesen Schwerpunkt fort: mit Workshops, Vorträgen und Impulsen, die das Thema aus medizinischer, theologischer, psychosozialer und spiritueller Perspektive beleuchten.
„Frauengesundheit ist für uns keine Privatangelegenheit und kein Randthema. Es ist eine Frage der Würde und die müssen wir gemeinsam stellen. Wir laden heute alle Frauen ein: Haltet inne. Hört auf Euren Leib, denn wir Menschen sind mehr als Körper.“ Hält Angelika Ritter-Grepl, Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, fest. 

Körper. Seele. Gemeinschaft.
Frauengesundheit betrifft alle Lebensphasen: von der Jugend über das Familien- und Berufsleben bis ins Alter. Die kfbö setzt sich seit Jahrzehnten für ein ganzheitliches Verständnis ein, das körperliche Vorsorge, psychische Begleitung, soziale Unterstützung und Selbstbestimmung gleichermaßen umfasst. 
Psychische Belastungen, die oft unsichtbar bleiben, Erschöpfung, die stille Übernahme von Pflegearbeit, gesellschaftlicher Druck, das Gefühl, immer funktionieren zu müssen, gehören ebenso dazu wie die Frage, ob Frauen Zugang zu Vorsorgeuntersuchungen haben. Hinzu kommt eine spirituelle Dimension: Den eigenen Körper als wertvoll zu erleben und Grenzen benennen zu können ist keine Schwäche, sondern Ausdruck von Würde.
„Wir wissen aus unserer Arbeit: Wenn Frauen gehört werden, wenn Gemeinschaft trägt, wenn Grenzen respektiert werden, dann wird Gesundheit möglich. Das ist kein Luxus. Das ist das Mindeste.“ Führt Ritter-Grepl aus. 

Was wir füreinander tun können
Die kfbö lädt am 28. Mai dazu ein, innezuhalten und bewusst hinzuschauen: auf sich selbst und auf die Frauen im eigenen Umfeld. Zuhören, nachfragen, begleiten, das ist auch Gesundheitsarbeit. Frauen zu ermutigen, Hilfe anzunehmen, Arzttermine wahrzunehmen, sich Auszeiten zu erlauben, ist nicht trivial. Es ist notwendig.
Ob in einer Maiandacht, einem Gesprächsabend, bei einer Beratungsstelle oder im persönlichen Gespräch: Die kfbö und ihre Diözesanverbände bieten Räume, in denen Frauen in jeder Lebensphase ernst genommen werden. Informationen zu regionalen Angeboten sind über die Diözesanverbände zugänglich. 

Frauengesundheit ist keine Frage von Grenzen
Gemeinsam mit dem Verein Teilen spendet Zukunft (https://www.teilen.at/) richtet die kfbö den Blick auch auf Frauen, denen Grundlegendes fehlt: In Tansania, Indien, Nepal, auf den Philippinen und in Lateinamerika bedeutet Frauengesundheit häufig etwas viel Existenzielleres als Prävention und Selbstfürsorge; nämlich: Gebären ohne zu sterben. Ernährt werden. Gehört werden. 

Teilen spendet Zukunft unterstützt Gesundheitsprojekte in diesen Regionen: mobile Gesundheitsstationen, Ausbildung von Geburtshelferinnen, Aufklärungsarbeit in Schulen und Gemeinden, psychosoziale Begleitung. Jede Spende und jede geteilte Information trägt dazu bei, Frauengesundheit zur Realität zu machen; weltweit.
„Frauengesundheit endet nicht an den Grenzen Österreichs. Sie ist eine globale Frage der Gerechtigkeit. Und Gerechtigkeit beginnt damit, dass wir teilen; unser Wissen, unsere Ressourcen, unsere Aufmerksamkeit.“ Schließt Ritter-Grepl. 

Über die kfbö
Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfbö) ist eine der größten Frauenorganisationen Österreichs und vertritt Frauen in allen neun Diözesen. Sie setzt sich für ein ganzheitliches Verständnis von Frauengesundheit, gesellschaftliche Teilhabe und die Stärkung von Frauen in Kirche und Gesellschaft ein. Website: www.kfb.at 

Über Teilen spendet Zukunft (teilen.at)
Der Verein Teilen spendet Zukunft unterstützt Frauenentwicklungsprojekte in Tansania, Indien, Nepal, den Philippinen, Kolumbien, El Salvador, Guatemala und Nicaragua, darunter Gesundheitsprojekte für Frauen und Kinder. Website: www.teilen.at 

https://kfb.at/ 28. Mai – Internationaler Aktionstag für Frauengesundheit: Was wir füreinander tun können

Gesundheit ist mehr als das Fehlen von Krankheit. Sie umfasst, wie wir uns fühlen, ob wir uns Gehör verschaffen können, ob wir Unterstützung bekommen und ob wir uns erlauben, uns selbst wichtig zu nehmen.
Der 28. Mai ist der Internationale Aktionstag für Frauengesundheit. Seit vielen Jahren erinnert dieser Tag weltweit daran, wie eng körperliche, seelische und soziale Gesundheit zusammenhängen und wie nötig es ist, Frauengesundheit sichtbar zu machen, statt sie als Selbstverständlichkeit vorauszusetzen. 

Frage & Antwort
Was bedeutet Frauengesundheit wirklich, über den Arztbesuch hinaus?
Frauengesundheit betrifft alle Lebensphasen: von der Jugend über das Familien- und Berufsleben bis ins Alter. Sie schließt körperliche Vorsorge und Früherkennung genauso ein wie psychische Belastungen, die häufig unsichtbar bleiben: Erschöpfung, Übernahme von Pflegearbeit, gesellschaftlicher Druck, das Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Frauengesundheit beginnt nicht im Wartezimmer. Sie beginnt damit, wie Frauen sich selbst wahrnehmen. 

Körper. Seele. Gemeinschaft
Frauengesundheit ist ein Querschnittsthema: Prävention und Selbstfürsorge gehören ebenso dazu wie psychische Begleitung, soziale Unterstützung und Selbstbestimmung. Die kfbö setzt sich seit Jahrzehnten für dieses ganzheitliche Verständnis ein, weil Gesundheit immer auch eine Frage der Würde ist.
Hinzu kommt eine spirituelle Dimension: Das eigene Leben und den eigenen Körper als wertvoll zu erleben, Grenzen zu spüren und zu benennen, sich Zeit zu gönnen, das ist keine Schwäche, sondern ein Ausdruck von Würde. 

Frage & Antwort
Warum fällt es Frauen so oft schwer, sich selbst Fürsorge zu erlauben?
Weil gesellschaftliche Erwartungen, Pflegearbeit und wirtschaftlicher Druck Frauen häufig dazu bringen, zuerst an andere zu denken. Das Gefühl, immer funktionieren zu müssen, kostet Kraft und macht krank. Gerade deshalb brauchen Frauen Räume, in denen sie gehört werden, ohne Scham und ohne Druck. Die kfbö setzt sich für genau diese Räume ein: in Gemeinschaft, in Beziehung, mit verlässlicher Unterstützung. 

Was wir füreinander tun können
Zugehören. Nachfragen. Begleiten. Frauen ermutigen, zum Arzt zu gehen, Hilfe anzunehmen, sich Auszeiten zu erlauben. Gemeinsam Räume schaffen, in denen über Gesundheit offen gesprochen werden kann, ohne Scham, ohne Druck.
Der 28. Mai lädt dazu ein, innezuhalten und bewusst hinzuschauen: auf sich selbst und auf die Frauen im eigenen Umfeld. Was brauchen sie? Was brauche ich? Wie können wir einander stärken? 

Frage & Antwort
Was kann ich heute, am 28. Mai, konkret für meine Gesundheit oder die einer anderen Frau tun?
Halte inne. Hör auf Deinen Körper. Frag nach Hilfe und nimm Dich ernst. Vielleicht ist es ein längst aufgeschobener Arzttermin. Vielleicht ein Gespräch mit einer Freundin. Vielleicht ein Moment der Stille für Dich selbst. Und: Schau auf die Frauen in Deinem Umfeld. Zuhören, nachfragen, begleiten, das ist auch Gesundheitsarbeit. Frauengesundheit ist keine Privatsache. Sie ist eine Frage der Gemeinschaft. 

Angebote & Impulse
Ob in einer Maiandacht, einem Gesprächsabend, bei einer Beratungsstelle oder im persönlichen Gespräch, die kfbö unterstützt Frauen darin, Gesundheit als ganzheitliches Thema wahrzunehmen und füreinander da zu sein. Informationen zu Veranstaltungen und Angeboten finden Sie auf den Websiten der Diözesanverbände. 

Mach mit. Für Dich. Für andere. Frauengesundheit ist eine Frage der Gemeinschaft.

Veranstaltungen, Angebote & Deinen Diözesanverband finden
Die kfbö ist in allen neun Diözesen Österreichs vertreten. Finde Frauen in Deiner Nähe, die dieselben Fragen stellen. Ob Maiandacht, Gesprächsabend oder Beratungsstelle, die kfbö und ihre Diözesanverbände bieten Räume, in denen Frauen in jeder Lebensphase ernst genommen werden. 

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„Frauengesundheit ist keine Privatsache. Sie ist eine Frage der Gemeinschaft und der Würde.“

https://www.teilen.at/: Frauengesundheit weltweit: Was wir tun und was noch nötig ist

Stell Dir vor, der nächste Arzt ist fünf Stunden entfernt. Oder Du hast keine Möglichkeit, während der Schwangerschaft medizinisch begleitet zu werden. Das ist die Realität für Millionen von Frauen weltweit.

Am 28. Mai, dem Internationalen Aktionstag für Frauengesundheit, erinnern wir daran, wie groß die Unterschiede beim Zugang zu Gesundheitsversorgung noch immer sind und was der Verein Teilen spendet Zukunft gemeinsam mit seinen PartnerInnenorganisationen dagegen unternimmt.

Frage & Antwort
Wusstest Du, dass der Abstand zum nächsten Gesundheitszentrum darüber entscheiden kann, ob eine Frau ihre Geburt überlebt?
In Tansania entscheidet der Abstand zum nächsten Gesundheitszentrum darüber, ob eine Frau ihr Kind gesund zur Welt bringt. In Nepal bestimmt das Einkommen der Familie, ob Mädchen Zugang zu medizinischer Grundversorgung bekommen. Während Frauengesundheit in Österreich vor allem Prävention und Selbstfürsorge bedeutet, heißt sie dort: Gebären ohne zu sterben. Ernährt werden. Gehört werden. 

Was Frauengesundheit im Globalen Süden bedeutet
In Österreich verbinden wir mit Frauengesundheit vor allem Prävention, Vorsorgeuntersuchungen, psychische Gesundheit und Selbstfürsorge. In unseren Projektländern, Tansania, Indien, Nepal, auf den Philippinen, in Kolumbien, El Salvador, Guatemala und Nicaragua, bedeutet Frauengesundheit oft etwas viel Grundlegenderes: Ob eine Frau eine Geburt überlebt. Ob ein Kind in seinen ersten Lebensjahren medizinisch versorgt wird. 

Frage & Antwort
Was bewirkt eine einzige mobile Gesundheitsstation in einer abgelegenen Region?
Sie kann Leben retten. Mobile Gesundheitsstationen ermöglichen Frauen in abgelegenen Gebieten Zugang zu medizinischer Grundversorgung, Schwangerenbetreuung und Gesundheitsaufklärung, dort, wo kein festes Gesundheitszentrum erreichbar ist. Wenn Frauen gesund und über ihre Gesundheit informiert sind, profitieren Kinder, Familien und die gesamte Gemeinschaft. Das sehen wir in unseren Projekten täglich. 

Was unsere Projekte bewirken
Der Verein Teilen spendet Zukunft unterstützt Gesundheitsprojekte, die Frauen in diesen Regionen stärken: durch mobile Gesundheitsstationen, Ausbildung von Geburtshelferinnen, Aufklärungsarbeit in Schulen und Gemeinden, Ausbau von Gesundheitszentren und psychosoziale Begleitung für Frauen in schwierigen Lebenssituationen.
Die Projekte stehen nicht allein: Sie werden von und mit lokalen PartnerInnenorganisationen getragen, die wissen, was in ihrer Gemeinschaft wirkt. Das ist kein kurzfristiger Impuls, sondern nachhaltige Veränderung. 

Warum Deine Spende wirkt
Gesundheit ist keine Frage von Verdienst, sondern von Gerechtigkeit. Und Gerechtigkeit beginnt damit, zu teilen: Ressourcen, Wissen, Fürsorge. Jeder Beitrag, der über teilen.at fließt, stärkt Projekte, die von und mit lokalen PartnerInnenorganisationen getragen werden, nachhaltig, verankert und wirksam. 

Frage & Antwort
Wie viel braucht es, um wirklich etwas zu verändern?
Weniger als Du denkst, wenn es strukturell wirkt. Jeder Beitrag, ob groß oder klein, trägt dazu bei, dass Gesundheit für Frauen weltweit zur Realität wird. Und: Aufmerksamkeit ist auch Unterstützung. Wer diesen Artikel teilt, macht Frauengesundheit weltweit sichtbar. Frauengesundheit weltweit ist keine ferne Forderung. Sie beginnt mit dem Entschluss, etwas beizutragen. 

Informieren. Teilen. Spenden. Jede Frau verdient das Recht auf Gesundheit, überall auf der Welt.

Unsere Projekte kennenlernen
Tansania, Indien, Nepal, Philippinen, Kolumbien, El Salvador, Guatemala, Nicaragua: Erfahre, was in jedem Projektland konkret möglich ist.
→ Zu den Projekten auf teilen.at https://www.teilen.at/projekte/ 

Jetzt spenden: direkt und wirksam
Jeder Beitrag stärkt Projekte, die von und mit lokalen Partnerorganisationen getragen werden, nachhaltig, verankert, wirksam. Ob 10 oder 100 Euro: Es zählt.
Jetzt spenden auf teilen.at https://www.teilen.at/spenden/ 

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„Gesundheit ist keine Frage von Verdienst, sondern von Gerechtigkeit.“

„Frauengesundheit braucht mehr als Medizin“