Ordensleben ist Licht für die Welt

Die Ordensgemeinschaften der Diözese Innsbruck feiern am Freitag, 30. Jänner, „Tag des geweihten Lebens“.

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stiftskirche Wilten begeht die Diözese Innsbruck heuer bereits am Freitag, 30. Jänner, den internationalen „Tag des geweihten Lebens“. Die Vesper beginnt um 15 Uhr, die Predigt hält der Rektor des Jesuitenkollegs Toni Witwer SJ. Anschließend sind alle Mitfeiernden zur Agape in den Abt-Schuler-Saal (Leuthaus, Klostergasse 1) eingeladen.

Der „Tag des geweihten Lebens“ wird weltweit am 2. Februar begangen und würdigt die Bedeutung der Ordensgemeinschaften für Kirche und Gesellschaft. 1997 von Papst Johannes Paul II. eingeführt, bietet der Tag Gelegenheit, den Dienst und Einsatz der Ordensfrauen und Ordensmänner in besonderer Weise sichtbar zu machen.

 

Ordensleben in Zahlen: Aktuelle Situation in der Diözese Innsbruck 

Mit Stichtag 31. Dezember 2025 leben und wirken in der Diözese Innsbruck insgesamt mehrere hundert Ordensfrauen und Ordensmänner. Bei den Männern gibt es 128 Ordensmänner mit Ewiger Profess, fünf mit zeitlichen Gelübden sowie acht Novizen.
Bei den Frauen gehören 203 Ordensfrauen mit Ewiger Profess päpstlichen Rechts, fünf mit zeitlicher Profess und eine Novizin zu den Gemeinschaften. Darüber hinaus leben 68 Ordensfrauen mit Ewiger Profess diözesanen Rechts in der Diözese Innsbruck sowie 17 Mitglieder von Säkularinstituten.
Diese Zahlen verdeutlichen die Vielfalt und bleibende Bedeutung des Ordenslebens in der Diözese Innsbruck. 

 

Ordenskonferenz: Ordensleben als Licht für die Welt 

Der stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Ordenskonferenz (ÖOK), Propst Anton Höslinger, betont in einer aktuellen Videobotschaft die geistliche Strahlkraft des Ordenslebens: „Das Ordensleben soll ein Zeichen in der Welt sein – ein Licht für die heutige Welt und Gesellschaft.“

Die Vorsitzende der ÖOK, Sr. Franziska Madl, richtet ihren Dank an die Ordensfrauen und Ordensmänner im ganzen Land: „Ihr lebt eure Berufung jeden Tag neu und versucht, in Freiheit und Liebe zu Gott und den Menschen zu wachsen.“

Gerade die Gelübde – Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – könnten auf den ersten Blick als Einschränkung erscheinen, sagt Sr. Madl. „Doch sie wollen uns frei machen: frei von uns selbst, frei für Gott und frei für den Dienst an unseren Mitmenschen.“ Gleichzeitig bleibe das Ordensleben ein Zeichen, „dem auch widersprochen wird“, ergänzt Propst Höslinger.

 

Videoinhalte rund um den 2. Februar 

Die ÖOK veröffentlicht rund um den internationalen Gedenktag kurze Videostatements von Ordensfrauen und Ordensmännern, die erzählen, warum sie ihre Berufung gewählt haben. Die Beiträge erscheinen auf YouTube sowie auf den Social-Media-Kanälen der Ordenskonferenz.

https://www.youtube.com/watch?v=4py3TsqmnqM; Info: https://www.ordensgemeinschaften.at/9971/tag-des-geweihten-lebens-ordensleben-ist-licht-fuer-die-welt

Ordensleben ist Licht für die Welt
Die Ordensgemeinschaften begehen am 30.1. im Stift Wilten den Tag des geweihten Lebens. Foto: dibk.at/Sigl