Jenbach - SR Jenbach-Wiesing-Münster

Jeden Tag dreimal loben

Den Tag mit einem Lob zu beginnen, lässt mich anders in diesen Tag starten. Loben bedeutet, ihn zum kleinen Ostern zu machen.
„Ich bin selten gelobt worden. Und meistens hab´ ich es selber gemacht.“, so scherzte gerne einer meiner Lehrherren. „Nicht-schimpfen ist genug gelobt“, so hört man auch immer wieder gerne. Es ist so eine Sache mit dem Loben. Wer hört es nicht gern, ein Lob. Ob Kinder von den Eltern und der Lehrerin, wenn die ersten Buchstaben in richtiger Reihenfolge aufs Papier kommen, die ersten Zahlen richtig zusammenfinden. Die ersten Schwünge im Schnee gelingen. Aber auch wir Erwachsenen freuen uns, wenn jemand sagt: „Oh schmeckt das lecker!“ oder „Du hast aber heute eine schöne Frisur!“ Das tolle Auto, die spezielle sportliche Leistung, der gelungene Kuchen, eine besondere kreative Schöpfung… 

Wir Menschen sehnen uns danach, dass es jemand anderem auffällt und wir eine Rückmeldung erhalten.

Und Gott?
„Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht,was er dir Gutes getan hat.“ So heißt es im Psalm 103 gleich zu Beginn. Gott loben, das könnte mein Beitrag heuer zu Ostern sein (und ruhig auch schon davor und danach erst recht). Ihn loben und ihm danken, weil er mich hineinnimmt in die Auferstehung Jesu. Mich jeden Tag im wahrsten Sinne des Wortes aufstehen lässt. 

Dorothee Sölle schreibt in ihrem Gedicht „Warum ich Gott so selten lobe“: „…war der Bund nicht zweiseitig, dass er etwas Lobenswertes tut oder vorbeischickt und ich etwas zum Loben entdecke.“ Und weiter schreibt sie: „Jetzt habe ich mir vorgenommen, jeden Tag drei Sachen zum Loben zu finden. Dies ist eine geistlich-politische Übung von hohem Gebrauchswert.“

Jeden Tag Gott dreimal für etwas oder jemanden loben. Machst du mit? Ihn einfach loben und damit den Tag beginnen und beenden: Für die vielen kleinen Momente, wo Auferstehung passiert im Alltag. Weil jemand zu mir steht. Weil ER für mich einsteht. Mich lebendig macht. Mir eine neue Perspektive schenkt. Jeden Tag ein kleines Ostern eben.

Frohe und gesegnete Ostern!
euer Pfarrer Wolfgang Meixner 

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