Ziele und Aufgaben

Das Frauenreferat organisiert und unterstützt Initiativen, die ein gleichwertiges Miteinander und eine gleichwertige Teilhabe von Frauen in der Kirche verwirklichen und den spirituellen und religiösen Bedürfnissen von Frauen entsprechen.
Das Frauenreferat bietet :                                                                                                                                           

 

• Spirituelle Angebote für Frauen
• Information, Beratung und Service für pfarrliche und diözesane Frauenprojekte
• Information, Beratung und Service zum Thema „Geschlechterverhältnis“
• Behelfe für die kirchliche Frauenarbeit
Das Frauenreferat konzipiert, organisiert und unterstützt Bildungsprojekte für Frauen in einem christlichen Kontext im Rahmen diözesaner Vorgaben und Zielsetzungen im Sinn einer geschlechterbewussten Theologie, wobei der Schwerpunkt in der Multiplikatorinnen Ausbildung liegt.
Das Frauenreferat greift gesellschaftspolitische Fragen auf und vernetzt sich in der Bearbeitung dieser Herausforderungen mit anderen Frauenorganisationen und zivilgesellschaftlichen Bewegungen im Sinn einer „Parteilichkeit für Frauen“.
Das Frauenreferat bringt das Thema Frau und Geschlecht als Querschnittsthema in andere pastorale Bereiche der Diözese ein (zB. Geschlechtersensible Firmpastoral).
Die Frauenreferentin:
• nimmt Vertretungsfunktionen in österreichweiten kirchlichen Gremien zum Bereich Frauen wahr
• bemüht sich um Vernetzung der vielfältigen Bemühungen des Frauenreferats, der Katholischen Frauenbewegung und der Frauenkommission
• fördert den Austausch und die Zusammenarbeit
Weitere Aufgabenbereiche der Frauenreferentin: 
Sie ist ex offo Mitglied im Vorstand der
• diözesanen Frauenkommission
• Katholischen Frauenbewegung
• Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
• im Kuratorium des Welthauses
und in der vom Konsistorium eingesetzten Gendergruppe zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kirche
Das Frauenreferat gibt zusammen mit der kfb die vierteljährlich erscheinende diözesane Frauenzeitschrift „FrauenStärken“ heraus.             

n Nachfolge des von der Frauenkommission initiierten Gleichstellungsprojekts wurde vom Konsistorium im Herbst 2009 die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Kirche beschlossen.
Um als Kirche glaubwürdig zu sein, ist es unverzichtbar, dass diese Überzeugung und diese Vision auch in den Strukturen der diözesanen Ämter und Einrichtungen und in der Kultur des Miteinanders wieder gefunden, abgebildet und gelebt wird. Der bleibende Auftrag, die erlösende Botschaft vom Mensch gewordenen Gott in Wort und Tat zu verkünden, erfährt so mehr Fülle und Würde.                                                                                                                                           

Geltungsbereich
Der Gleichstellungsplan findet Anwendung auf Personen, die in einem Dienstverhältnis zum Bischöflichen Ordinariat oder zur Caritas der Diözese Innsbruck stehen oder die sich um die Aufnahme in ein solches Dienstverhältnis bewerben.                                                                                                                                           

Umsetzung
Über all das hinaus, was bereits an Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit von Frauen und Männern verwirklicht ist und gelebt wird, verpflichtet sich die Diözese Innsbruck als Dienstgeberin zu folgenden Maßnahmen, die in der Anwendung von Gender Mainstreaming als Strategie zusammengefasst werden können.                                                                                                                                           

Zur Sicherstellung der Gleichstellung von Frauen und Männern, von geschlechtergerechtem Handeln und zur Einhaltung des Frauenförderungsgebots hat die Diözesanleitung folgende AnsprechpartnerInnen und Strukturen beschlossen:

• Genderteam:
Reflexion des Ist-Stands und daraus folgend Maßnahmenvorschläge erbringen
Vorsitz: Generalvikar
Leitung: Mitglied des Konsistoriums
Mitglieder: Betriebsratsvorsitzende/r, LeiterIn Personalservice, Frauenreferentin                                                                                                                                           

Ansprechpersonen für Gleichstellungsanliegen: 

für das Bischöfliche Ordinariat: Betriebsratsvorsitzende/r
für die Caritas: Betriebsratsvorsitzende/r