Über 400.000 Euro für Stechers Herzensanliegen
Bei der Generalversammlung des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins zog Obmann Peter Jungmann eine erfreuliche Bilanz: Seit 2014 wurden mehr als 400.000 Euro an Spenden gesammelt. Allein im Vorjahr kamen rund 60.000 Euro hinzu – ein starkes Zeichen anhaltender Verbundenheit mit dem Wirken von Bischof Reinhold Stecher.
Mit den Spenden werden Projekte gefördert, die dem früheren Innsbrucker Bischof besonders am Herzen lagen. Dazu zählen die Behinderteneinrichtung Arche Tirol in Steinach, die Vinzenzgemeinschaft mit dem „VINZIBus“ in Innsbruck, Hospizprojekte sowie Bildungs- und Sozialinitiativen im In- und Ausland. Über die Caritas-Auslandsaktion „Wasser zum Leben“ konnten zudem mehrere „Stecher-Brunnen“ in Westafrika finanziert werden, die tausenden Menschen sauberes Trinkwasser sichern.
Im Rahmen der Versammlung überreichte Jungmann Spendenschecks an die Arche Tirol und die Vinzenzgemeinschaft. Bischof Hermann Glettler würdigte das geistige Erbe Bischof Stechers und betonte dessen bleibende Aktualität angesichts gesellschaftlicher und kirchlicher Herausforderungen. Es gelte, Verantwortung zu übernehmen, Solidarität zu leben und „Herzfeuer des Glaubens und der Nächstenliebe“ zu entfachen.
Der Gedächtnisverein lädt am 12. Juni mit Land Tirol und Diözese Innsbruck erneut zu einem „Tag der Herzlichkeit“ ein. Damit wolle man Engagement sichtbar machen und zu einer Kultur des Miteinanders beitragen.