Tiroler Olympiateam im Herzen begleitet
Mit den bevorstehenden Olympischen Winterspielen richtet sich in Tirol der Blick besonders aufmerksam auf jene Athletinnen und Athleten, die das Land in Mailand/Cortina vertreten. Rund ein Drittel des österreichischen Teams stammt aus Tirol – ein starkes Zeichen für die Bedeutung des Wintersports im Land und für eine jahrelange, oft unsichtbare Aufbauarbeit im Hintergrund.
Diözesanbischof Hermann Glettler, selbst gerne auf der Piste oder auf der Rodelbahn, verfolgt die Winterspiele mit großem Interesse und verbindet damit persönliche Wünsche für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, besonders natürlich für die Tiroler Sportler:innen. Tirol sei ein Sportland, das für Verlässlichkeit und Ausdauer stehe. Das seien Werte, die viele Athletinnen und Athleten auch in den internationalen Wettkampf hineintragen.
„Hinter jeder olympischen Teilnahme stehen Jahre intensiver Vorbereitung und unzählige Menschen, die diesen Weg mitgegangen sind“, betont Bischof Glettler. „Trainerinnen und Trainer mit großer fachlicher Kompetenz, engagierte Betreuerteams, Funktionäre und Familien, die Rückhalt geben, Geduld haben und auch schwierige Phasen mittragen – diese stille Unterstützung ist ein wesentlicher Teil jedes Erfolgs.“
Olympische Spiele seien weit mehr als ein Wettkampf um Medaillen. Sport spreche eine Sprache, die alle verstehen: Fairness, Respekt und die Fähigkeit, mit Erfolgen und Niederlagen gut umzugehen. Gerade in einer Zeit großer Belastungen und vielfältiger Aggressionen könne diese Haltung über Grenzen hinweg verbinden.
Der Innsbrucker Bischof wünscht allen Athletinnen und Athleten gelungene Wettkämpfe, Konzentration im entscheidenden Moment und vor allem Gesundheit. „Ich wünsche mir, dass unsere Sportlerinnen und Sportler heil und gestärkt zurückkehren und spüren, dass viele Menschen in Tirol mitfiebern und ihnen die Daumen drücken“, so Glettler. Leistungssport verlange nicht nur körperliche Stärke, sondern auch innere Ruhe und Vertrauen sowie das Wissen, dass der Wert eines Sportlers oder einer Sportlerin nicht allein an Platzierungen oder errungenen Medaillen hängt.