Ride back to Faith: Spirituelle Vespa-Reise nach Rom

Weltpremiere des neuen Films von Hermann Weiskopf im Metropol-Kino

Mit „Ride back to Faith“ feiert am 20. Februar 2026 im Metropol-Kino Innsbruck ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm Weltpremiere. In dem 82-minütigen Film begibt sich der Innsbrucker Regisseur Hermann Weiskopf im Heiligen Jahr 2025 auf eine Pilgerreise der besonderen Art: Mit seiner Vespa fährt er von Innsbruck bis nach Rom – auf der Suche nach einem neuen Zugang zum Glauben und zu sich selbst. Beginn ist um 20 Uhr.

 

Reise von Innsbruck nach Rom und zu sich selbst 

Hermann begibt sich mit seiner Vespa auf eine Pilgerreise nach Rom, um seinen Glauben neu zu entdecken. Die Reise beginnt in Innsbruck, am Grab seines Vaters. Vor vierzig Jahren hatte Hermann nach einer heftigen Auseinandersetzung mit seinem Vater der Kirche den Rücken gekehrt. Harte Worte waren gefallen, und der Kirchenaustritt sollte den Vater treffen. Seitdem hat sich Hermann kaum noch mit Fragen des Glaubens auseinandergesetzt.

 

Geblieben ist ein immer wiederkehrendes, schlechtes Gewissen: gegenüber seinem inzwischen verstorbenen Vater, aber auch gegenüber den existenziellen Fragen, welche Gott und Glauben betreffen. Die Pilgerfahrt nach Rom erscheint ihm deshalb die richtige Gelegenheit, über verpasste Möglichkeiten und Chancen, die sein Leben geprägt haben, nachzudenken.

 

„On the Road“ durch Tirol und Italien begegnet Hermann den unterschiedlichsten Menschen und spricht mit ihnen über ihre Sicht auf den Glauben – heute und im Wandel der Zeit. Dabei wird Hermann immer wieder von Albträumen und Schuldgefühlen heimgesucht. Zurück in Innsbruck nimmt die spirituelle Reise im Dom zu St. Jakob eine unerwartete Wende.

Ride back to Faith: Spirituelle Vespa-Reise nach Rom
Foto: AVG Filmproduktion

„Ride back to“ – eine hochpersönliche Filmreihe

„Ride back to Faith“ bildet den dritten Teil der „Ride back“-Trilogie, in der Weiskopf existenzielle Fragen stets mit einem Roadmovie verbindet: Nach der Suche nach verlorener Freiheit in Covid 19 - Zeiten („Ride back to Freedom“, 2022) und der Auseinandersetzung mit dem Älterwerden („Ride back to Best Age“, 2024) widmet er sich nun den großen Glaubens- und Sinnfragen. Die Vespa wird dabei zum verbindenden, fast symbolischen Element. „Sie hat etwas Freundliches, Einladendes“, sagt Weiskopf – und eröffnet Gesprächsräume, die ein Motorrad à la „Easy Rider“ wohl verschlossen ließe.

 

Entstanden ist ein Film, der das Heilige Jahr 2025 aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet und zugleich universelle spirituelle Themen anspricht: nagende Zweifel und Konflikte, Aufbruch, Versöhnung. Die unerwartete Wendung am Ende der Reise gibt Antwort auf die Frage, ob es einen Weg zurück zur Kirche geben könnte.

 

Premierentermin: https://www.metropol-kino.at/film/metropol/ride-back-to-faith