Interreligiöse Klang-Zeremonie in der Jesuitenkirche
Die interreligiöse Klang-Zeremonie „Urton-Kathedrale“ bringt am Freitag, 22. Mai, Christen, Muslime und Buddhisten in der Jesuitenkirche Innsbruck zusammen. Ausgangspunkt des Abends ist ein gemeinsames Tönen aus einem einzigen Grundton, aus dem sich ein vielschichtiger Klangraum entwickelt. Ziel ist es, durch Musik und Stimme eine spirituelle Erfahrung zu ermöglichen, die über konfessionelle Grenzen hinausreicht.
Im Zentrum steht das gemeinsame Gestalten einer „Kathedrale der Klänge“, bei der Texte und Gesänge aus verschiedenen religiösen Traditionen miteinander verbunden werden. Anders als bei herkömmlichen interreligiösen Begegnungen werden die einzelnen Beiträge nicht getrennt nebeneinandergestellt, sondern bewusst zu einem gemeinsamen Klanggeschehen verschmolzen.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Aufführung eines neu gestalteten „Vater unser“, das von Initiator Peter Jan Marthé neu komponiert und textlich bearbeitet wurde. Die Leitung und Konzeption des Abends liegen ebenfalls bei Marthé, der als Begründer der URTON.JETZT-Bewegung interreligiöse Klang-Zeremonien an verschiedenen Orten initiiert hat.
Mitwirkende sind unter anderem der URTON-Chor Innsbruck, Mitglieder muslimischer Glaubensgemeinschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter des buddhistischen Bodhi-Path-Netzwerks. Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind möglich.
Fakten zur Veranstaltung
Interreligiöse Klang-Zeremonie „Urton-Kathedrale“
Freitag, 22. Mai 2026, 20 Uhr
Jesuitenkirche Innsbruck, Karl-Rahner-Platz 2
Eintritt frei, freiwillige Spenden
Weitere Informationen: www.urton.jetzt