Großbrand in Seefeld: Dank und Erleichterung
Nach dem Großbrand im Ortszentrum von Seefeld in der Nacht auf Dienstag zeigt sich am Morgen vorsichtige Erleichterung. Zwar dauern die Löscharbeiten weiterhin an, doch die Rauchentwicklung ist weitgehend abgeklungen, und es sind keine Menschenleben zu beklagen. Der Brand hatte massive Rauchentwicklung ausgelöst, zahlreiche Evakuierungen notwendig gemacht und bei vielen große Sorge um Menschen und Gebäude hervorgerufen.
Diözesanbischof Hermann Glettler dankte auf Instagram ausdrücklich allen Beteiligten: „Mein aufrichtiger Dank gilt den rund 400 Feuerwehrleuten aus 30 Feuerwehren sowie den Einsatzkräften von Rettung, Polizei und der Gemeindeeinsatzleitung. Mit großem Einsatz und unter persönlicher Gefährdung wurde Schlimmeres verhindert.“ Besonders hob der Bischof auch die Solidarität und Professionalität während des nächtlichen Großeinsatzes hervor.
Mehrere Menschen mussten medizinisch versorgt werden, darunter auch ein Feuerwehrmann, der sich während des Einsatzes verletzte. „Ein Feuerwehrmann wurde verletzt – wir alle wünschen ihm rasche und vollständige Genesung“, so Glettler. Rund 150 Menschen mussten vorsorglich ihre Unterkünfte verlassen. Ihnen gelte die besondere Anteilnahme der Diözese, ebenso „den Betreibern und Eigentümern des betroffenen Hotels, das im Zentrum des Geschehens stand“.
Mit großer Erleichterung wurde aufgenommen, dass die benachbarte Pfarrkirche weitgehend verschont blieb. Durch den raschen und umsichtigen Einsatz der Helfenden konnten wertvolle Kunst- und Sakralgegenstände rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. „Herzlichen Dank allen, die dabei mitgeholfen haben“, betonte der Bischof.
Der Großbrand habe deutlich gemacht, wie tragfähig Zusammenhalt und Verantwortung in Krisensituationen sind. „In solchen Stunden zeigt sich, was trägt: Zusammenhalt, Verantwortung und Hoffnung“, so Glettler. Für die kommende Zeit des Aufräumens und des Wiederaufbaus wünsche er allen Betroffenen Zuversicht und Umsicht. Abschließend hielt der Bischof fest: „Möge Gott alle Betroffenen schützen und stärken – und allen Helfenden weiterhin Kraft schenken.“