Die Bandbreite ehrenamtlicher Dienste in der Kirche ist groß. Hören und lesen Sie auf dieser Seite, wofür sich Menschen engagieren, was sie dazu bewegt und was sie damit bewegen. Finden Sie Impulse für das eigene Engagement in Kirche und Gesellschaft.

Pius Stadler


Ingrid Heinz


Daniel Scharner


Josefine Müssiggang


Elias Neurauter


Wolfgang Pöschl


Katholisches Bildungswerk

Ich engagiere mich im Katholischen Bildungswerk, weil ich damit Menschen vor Ort neue Perspektiven eröffnen kann – und dabei selbst immer wieder dazulerne.

Regina, 62 Jahre, Absam 

Öffentliche Bücherei

„Ich liebe meine Arbeit in der Bücherei, weil ich Menschen mit Geschichten glücklich machen darf – im Winter sitzen Kinder in Strumpfhosen zwischen den Regalen, im Sommer holen sich Familien das passende Buch für den Urlaub. Und wenn Leser:innen strahlen, weil ich genau ihr Wunschbuch bestellt habe, weiß ich: Bücher verbinden – und die Bücherei ist ein Ort voller Wärme, Lachen und Gemeinschaft.“

Karin, 57 Jahre, Sillian 

Integrationsprojekt "Sprachtandem"

Ich engagiere mich beim Sprachtandem und begleite Abdul. Wir lernen voneinander, lachen viel und haben richtig Spaß dabei. Es geht nicht nur um Sprache, sondern auch um Freundschaft, gegenseitiges Verständnis und coole Gespräche auf Augenhöhe.

Elias, 24 Jahre, Student aus Tirol 

Mesnerin

Als Mesnerin sorge ich für die äußere Vorbereitung und Gestaltung der Gottesdienste. Was mir am Mesnern am besten gefällt, ist jedes Mal der Augenblick, wenn ich am Sonntag früh ganz alleine in die Kirche komme, und alles ist noch still und dunkel. Das ist ein Moment, an dem ich zur Ruhe komme, ein kleines Gebet in mir spüre und dankbar dafür bin, dass ich Teil der Pfarrgemeinschaft sein darf.

Susanne, 48 Jahre 

Besuchsdienst der Caritas

Ich engagiere mich im Besuchsdienst der Caritas. Anfangs wollte ich einfach etwas zurückgeben – heute beschenken mich die Begegnungen. Jeder Mensch hat eine besondere Geschichte, die mich berührt und bereichert. Dieses Miteinander stärkt mich und erfüllt mein Herz mit Freude.

Romana, 69 Jahre 

Ehrenamtlich im Pfarrgemeinderat

Weil mir ein Bewusstsein zur christlichen Schöpfungsverantwortung und eine vorurteilsfreie Willkommenskultur wichtig sind, engagiere ich mich im Pfarrgemeinderat. Als Gremium bestimmen wir die Ausrichtung, die Schwerpunkte und die Außenwirkung unserer Pfarre. Ich bin stolz darauf, dass die akzeptierende und offene Einstellung unserer Gemeinschaft durch uns als Pfarrgemeinderat mitgeprägt wird.

Dominic, 39 Jahre, Pfarrgemeinderatsobmann 

Spenden sammeln für Frauenprojekte

In der Fastenzeit können wir Gottesdienste gestalten, Brötchen verteilen oder zum Suppenessen einladen, um Projekte der Katholischen Frauenbewegung zu unterstützen. Es ist schön sich gemeinsam zu engagieren und zu wissen, dass die Spendengelder dort ankommen, wo sich Frauen zusammentun, um ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. So wird das Motto „teilen-spendet-zukunft“ tatkräftig umgesetzt.

Anita, 61 Jahre 

Ehrenamtlich im Alten- und Pflegeheim

Ich bin gerne als ehrenamtliche Seelsorgerin im Alten- und Pflegeheim tätig, weil ich spüre, wie dankbar die Bewohner:innen sind, wenn man sich Zeit für sie nimmt; ich „investiere“ nicht nur, sondern bekomme sehr viel zurück. Ich bin da für Besuche, Gespräche, Gottesdienste; ich bringe Kranken die Kommunion, begleite Sterbende und leite Verabschiedungsfeiern für Verstorbene.

Waltraud, 69 Jahre 

Freiwillig beim Jugendprojekt „72 Stunden ohne Kompromiss“

Während 72 Stunden ohne Kompromiss haben wir einen Friedensweg renoviert. Wir durften verschiedenste Menschen kennenlernen, darunter auch Leute, die selbst Krieg erlebt haben. Ich bin dankbar, dass wir hier in Frieden leben.

Emma, 15 Jahre 

Ehrenamtliche Mitarbeiterin im Brunnen

Als jemand, die ihr Leben als Geschenk betrachtet, mit vielen Höhen und Tiefen, begleitet mich das Anliegen, meine Zeit für ein paar Stunden pro Woche zur Verfügung zu stellen. Im Brunnen im Einkaufszentrum DEZ habe ich diese Möglichkeit. Ich empfinde diese Aufgabe als sinnstiftend und bereichernd. Im aktiven Zuhören findet der Gast, der den Brunnen aufsucht, Entlastung, Stärkung mitunter auch wieder Mut und Zuversicht, oder weitere Perspektiven.

Evelyn, 73 Jahre 

Gruppenleiterin bei der Jungschar

Ich engagiere mich gerne ehrenamtlich als Gruppenleiterin, weil ich selbst als Jungscharkind viel Schönes erleben durfte und nun den Kids etwas „zurückgeben“ möchte. Außerdem beeindruckt mich immer wieder das tolle Gemeinschaftsgefühl zwischen den Kindern, den Jugendlichen und den Gruppenleiter:innen. Die Jungscharkinder in meiner Gruppe geben mir eine neue und andere Sicht auf verschiedene Dinge im Leben – das bereichert meinen Alltag.

Klara, 24 Jahre 

Begleiterin der Sternsinger:innen

Ich engagiere mich gerne beim Sternsingen, weil ich dabei mit einem kleinen Teil meiner Zeit unglaublich Großes bewirken kann. Ich begleite eine Gruppe von Kindern auf ihrem Weg von Haus zu Haus, um Menschen den Segen fürs neue Jahr zu bringen und Spenden für Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika zu sammeln. Damit kann ich wesentlich dazu beitragen, Kindern der Dritten Welt ein besseres Leben und eine hellere Zukunft zu ermöglichen.

Andrea, 24 Jahre 

Gastgeber für eine Weggemeinschaft

Mit anderen Leuten auf Augenhöhe das Evangelium lesen, es mit meinem Leben und meinem Glauben verbinden, aufmerksam für andere sein und gemeinsam zu beten, ist eine große Bereicherung für mich. Alle gehen gestärkt nach den Treffen wieder in den Alltag zurück.

Martin, 62 Jahre 

Ehrenamtlich im Pfarrkirchenrat

Weil mir unsere Pfarre am Herzen liegt und ich überzeugt bin, dass Kirche vor Ort von Menschen lebt, die mithelfen und anpacken, engagiere ich mich gerne im Pfarrkirchenrat. Als Architekt kann ich bei baulichen Fragen und Projekten mein Fachwissen einbringen und so zu guten und nachhaltigen Entscheidungen beitragen. Gleichzeitig möchte ich als Teil der Pfarrgemeinde Verantwortung übernehmen und gelebtes Engagement sichtbar machen – gerade das braucht es heute. Gemeinsam können wir unsere Pfarre für alle lebendig halten.

Thomas, 52 Jahre 

Ehrenamtlicher Kommunionhelfer

Der Dienst als Kommunionhelfer hat mir geholfen, der Hl. Kommunion einen persönlicheren Platz in meinem Leben zu geben. Früher war die Kommunion für mich irgendwie unnahbar und schwer zu verstehen. Seit ich selbst die Kommunion austeilen darf, habe ich einen viel näheren Bezug dazu bekommen. Das Geheimnis der Wandlung ist von einer fernen theologischen Frage mehr zu einem Thema geworden, das mich ganz selbst als Mensch betrifft.

Georg, 53 Jahre 

Ehrenamtliche Wortgottesdienstleiterin

Ich engagiere mich in meiner Pfarre als Wortgottesdienstleiterin. Hier kann ich auch als Frau eine leitende Rolle übernehmen. So wird für mich spürbar und für alle sichtbar, dass es nicht darum geht, ob wir Frauen oder Männer sind, sondern darum, dass wir als Gemeinschaft Gottesdienst feiern. Ich kann andere Frauen dazu ermutigen auch Verantwortung im pfarrlichen Leben zu übernehmen.

Renate, 50 Jahre 

Ehrenamtlicher in der Teestube

Eigentlich bin ich als Senior in unserem Familienbetrieb ordentlich beschäftigt. Die Initiative, bei uns eine Teestube zu öffnen, hat mich gefangen und nicht mehr losgelassen. Unser Team kann Menschen, die kein Dach überm Kopf haben oder jenen, für die ein Kaffeehaus Luxus ist, einen warmen, geschützten Platz bieten und zu Tee, Kaffee und Suppe einladen. Und der Einsamkeit, einer Geisel unserer Zeit, können wir mit Zuhören und Gespräch begegnen. Wenn Werte entstehen und wachsen, die nicht in Geld gemessen werden – dann geschieht Gutes.

Hermann, 66 Jahre 

Ehrenamtliche Klinikseelsorgerin

Ich engagiere mich in der ehrenamtlichen Klinikseelsorge, da ich Menschen in schwierigen Lebenssituationen beistehen und ihnen ein wenig Hoffnung und Trost spenden möchte. Für mich ist es immer wieder ein Geschenk, Menschen zuzuhören, wenn sie mir ihre Lebenserfahrungen anvertrauen. ... Und wenn ich ihnen bei der Bewältigung von Krankheit, Verlust und Kristen beistehen kann, dann bin ich mit Dankbarkeit erfüllt und reich beschenkt.

Martina, 60 Jahre