Priesterrat der Diözese zu Missbrauch und Gewalt

Die Mitglieder des Priesterrats der Diözese Innsbruck haben auf ihrer diesjährigen Frühjahrstagung (17. und 18. März 2010) folgende Resolution und Presseerklärung verabschiedet. Hier der Wortlaut.
Die Mitglieder des Priesterrats der Diözese Innsbruck haben auf ihrer diesjährigen Frühjahrstagung (17. und 18. März 2010) folgende Resolution und Presseerklärung verabschiedet. Hier der Wortlaut. "Von den Berichten über Missbrauch und Gewalt in kirchlichen Einrichtungen sind wir tief betroffen. Das schwere Leid, das Opfern angetan wurde, beschämt uns sehr. Der dadurch entstandene Schaden und Verlust an Vertrauen und Glaubwürdigkeit für die Kirche schmerzen uns. Wir unterstützen einhellig das Bemühen der Diözesanleitung, mit Entschiedenheit, Ehrlichkeit und aktivem Vorgehen die Aufklärung und Aufarbeitung der Vorwürfe anzugehen. In unserem persönlichen Verantwortungsbereich werden wir aufmerksam auf Hinweise und Mitteilungen achten und die notwendigen - wenn nötig auch rechtlichen - Schritte einleiten. Wir werden alles tun, damit derartige Vorfälle in Gegenwart und Zukunft vermieden werden. Wir danken allen Menschen, die in diesen Tagen in Treue zur Kirche stehen und das viele Positive und Aufbauende, das tagtäglich geschieht, nicht übersehen. Wir danken all jenen, die mit ihrem ehrlichen und positiven Lebens- und Glaubenszeugnis der Kirche in unserem Land ein lebendiges und aufbauendes Gesicht geben. Es ist unsere starke Hoffnung, dass die Kirche und wir in ihr durch einen Prozess der Läuterung und Reinigung das Vertrauen der Menschen neu gewinnen können." Für den Priesterrat der Diözese Innsbruck:Bischof Manfred Scheuer, Generalvikar Jakob Bürgler
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