Historische Statuen kehren zurück nach St. Nikolaus

Nach monatelanger Restaurierung werden die vier Fassadenfiguren der Innsbrucker Pfarrkirche wieder montiert

Nach ihrer spektakulären Abnahme im vergangenen August kehren die vier historischen Sandsteinfiguren an der Fassade der Pfarrkirche St. Nikolaus in Innsbruck Anfang kommender Woche an ihren Platz zurück. Am Montag, 23. März, treffen die restaurierten Kunstwerke in Innsbruck ein. Die Remontage an der Kirchenfassade erfolgt am Dienstag, 24. März, erneut unter Einsatz eines Krans. Restauriert wurden die große Christus-Salvator-Figur von Julius Blaas aus dem Giebelbereich sowie die Marienfigur mit Kind und die beiden Kirchenpatrone Nikolaus und Martin, geschaffen 1904 von Johann Posch. Witterungseinflüsse, Zementüberzüge aus den 1980er-Jahren und korrodierende Armierungszapfen hatten die Substanz teils massiv geschädigt. Restaurator Erich Reichl entfernte die dichten Schichten, erneuerte die Armierungen und stellte Vergoldungen und Oberflächen wieder her. „Die Rückkehr der Figuren ist ein bewegender Moment für die ganze Pfarrgemeinde. Sie gehören seit über 120 Jahren zum Gesicht unseres Stadtteils“, sagt Pfarrkurator Diakon Wolfgang Geister-Mähner. Auch Klaus Spielmann, stellv. Vorsitzender des Pfarrkirchenrats, blickt mit Vorfreude auf den Abschluss des Projekts: „Die Restaurierung war dringend notwendig. Jetzt kehren die Statuen in neuem Glanz zurück und wir sind dankbar für alle Unterstützerinnen und Unterstützer.“ Für die Gesamtkoordination des Projekts verantwortlich ist Martin Moser, der betont: „Die Arbeiten waren anspruchsvoll, aber das Ergebnis zeigt, wie wichtig sorgfältige Denkmalpflege für den Erhalt unseres kulturellen Erbes ist.“ Die Pfarre weist darauf hin, dass auch 2026 weitere Sanierungsmaßnahmen anstehen und weiterhin Spenden benötigt werden. Das Spendenkonto lautet:
IBAN AT64 5700 0700 1165 8700 – Pfarre St. Nikolaus. 

Historische Statuen kehren zurück nach St. Nikolaus
Ahnlic spektakulär wie der Abtransport könnte die Rückkehr der Statuen werden. Foto: Cincelli/dibk