Caritas begrüßt neue Charta für Ehrenamt
2026 soll in Tirol das Jahr des Ehrenamtes werden: Die Tiroler Landesregierung hat auf ihrer Klausur am Dienstag in Landeck gemeinsam mit Vereinen und Verbänden eine entsprechende Charta des Ehrenamts und des freiwilligen Engagements unterzeichnet. Damit wurden von der Landesregierung auch eine Reihe konkreter Unterstützungsmaßnahmen für Freiwillige beschlossen. Ziel ist es demnach, Ehrenamtliche rechtlich besser abzusichern, Bürokratie abzubauen und mehr junge Menschen für freiwilliges Engagement zu gewinnen. Die Caritas der Diözese Innsbruck hat die Charta bzw. die Regierungsinitiative am Dienstag in einer Aussendung ausdrücklich begrüßt.
"Alle heuer eingeschlagenen Ehrenamts-Pflöcke sollen langfristig positive Effekte haben", betonte Landeshauptmann Anton Mattle bei der Unterzeichnung der Charta. Einige inhaltliche Schwerpunkte: Die Rahmenbedingungen - beispielsweise im Hinblick auf den Versicherungsschutz oder bei der Neugründung eines Vereins - sollen für Ehrenamtliche verbessert werden. Darüber hinaus sollen Freiwilligen weitere Unterstützungen bei administrativen Angelegenheiten angeboten und junge Menschen explizit angesprochen und motiviert werden, Teil der "Ehrenamtsfamilie" in Tirol zu sein.
"Freiwilliges Engagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Arbeit und trägt wesentlich dazu bei, soziale Teilhabe, Solidarität und Menschlichkeit in unserer Gesellschaft zu stärken", hieß es seitens der Caritas. Deren Tiroler Direktorin Elisabeth Rathgeb nahm an der feierlichen Unterzeichnung der Charta teil. Die Caritas erwartet sich von der Charta neue Impulse, um freiwilliges Engagement - insbesondere unter jungen Menschen - weiter zu fördern und sichtbar zu machen. Ebenso wichtig sei aber auch die nachhaltige Absicherung der Finanzierung des Freiwilligenbereichs und des Ehrenamtes, damit dieses wertvolle Engagement auch in Zukunft verlässlich fortgeführt werden könne.
Eine Meldung von www.kathpress.at