Bischof Glettler: „Es braucht den Schritt aufeinander zu!“

Zum siebenten Mal luden mehrere Gemeinschaften zum Weltfriedenstag am 1. Jänner zu einer interreligiösen Friedenskundgebung in Innsbruck.

 

Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften, OrdensvertreterInnen sowie mehrere Friedensinitiativen luden auch heuer wieder zum Weltfriedenstag am 1. Jänner zu einer interreligiösen Friedenskundgebung in Innsbruck. Die Versammlung in der Tiroler Landeshauptstadt fand heuer bereits zum siebenten Male statt. Die TeilnehmerInnen starteten an vier Orten in Innsbruck und marschierten sternförmig in die Maria-Theresien-Straße zur Annasäule.

Die interreligiöse Kundgebung führt auf eine Initiative von Pax Christi, Gemeinschaft Sant Egigio und der Fokolarbewegung zurück.

Unter die TeilnehmerInnen mischten sich Bischof Hermann Glettler, Superintendent Olivier Dantine, Günter Lieder, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, sowie Bischofsvikar Jakob Bürgler, Sr. Notburga Zingerle und politische VertreterInnen.

 

Bischof Hermann Glettler dankte in seinem Grußwort für die Initiative, die eine Verbundenheit einer internationalen Gemeinschaft in Tirol ausdrückt. Er selbst habe für Weihnachten und den Jahreswechsel das Leitwort „Versöhnung“ gewählt. Glettler: „Gott hat die Herzensenergie geschickt. Es braucht den Schritt aufeinander zu.“

Papst Franziskus: „Wir wollen Frieden!“

Papst Franziskus hat in seiner Botschaft am Weltfriedenstag eindringlich zu mehr Friedensbemühungen weltweit aufgerufen. Er habe heute erst wieder Fernsehbilder gesehen von Krieg, vertriebenen Menschen und Elend - all das passiert heute in der Welt. Wir wollen Frieden!", so der Papst am Samstag zu Neujahr beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

Gleichzeitig erinnerte Franziskus an seine diesjährige Botschaft zum Weltfriedenstag. Darin habe er betont, "dass Frieden geschaffen wird durch den Dialog zwischen Generationen, Bildung und Arbeit". Ohne diese drei Elemente gebe kein Fundament für ein friedvolles Zusammenleben.

Kundgebung zum Weltfriedenstag in Innsbruck. Bild dibk.at/Gstaltmeyr