MUTeinander - Lange Nacht der Kirchen in Aschau, am 29.05.2026
Zu Beginn begrüßte unser Herr Pfarrer Dr. Piotr Patyk die Besucher:innen mit einleitenden Worten. Er erinnerte daran, dass es für vieles im Leben eine „lange Nacht“ gibt: die Lange Nacht der Museen, die lange Nacht des Abschieds von einem geliebten Menschen – und eben auch die „Lange Nacht der Kirchen“, die wir an diesem Abend gemeinsam feiern durften.
Unter dem diesjährigen Motto „MUTeinander“ stand ein Wort im Mittelpunkt, das auf besondere Weise verbindet. Denn es spricht nicht nur vom persönlichen Mut, sondern auch davon, wie wichtig Menschen sind, die einander Mut machen.
Oft denken wir bei Mut an große Taten und außergewöhnliche Herausforderungen. Doch der Mut, der unser Leben wirklich prägt, zeigt sich meist im Alltag, wie zum Beispiel
- Mut, Entscheidungen zu treffen, obwohl wir nicht wissen, wohin sie uns führen,
- Mut, nach einem Streit den ersten Schritt zu machen oder
- Mut, Schwäche zu zeigen oder sogar um Hilfe zu bitten.
Umso wichtiger ist es, dass wir den Mut nicht verlieren. Denn Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst weiterzugehen. Besonders wichtig ist dabei das Miteinander: Mut wächst, wenn wir einander stärken, zuhören und Hoffnung schenken.
Wie wunderbar dies gelingen kann, zeigte das anschließende Konzert des Chores CHORrekt. Mit ihren Stimmen erfüllten die Sänger:innen die Pfarrkirche mit Klang und Atmosphäre. Gegen Ende des Konzerts waren schließlich auch die Besucher:innen gefragt: Beim Kanon „Lobe den Herrn“ konnten sie selbst ihren Mut unter Beweis stellen und gemeinsam singen.
Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zur Agape ein. Bei Wein und erfrischenden Getränken wurde noch lange miteinander gesprochen und gelacht. So fand ein gelungener Abend voller Gemeinschaft unter dem sommerlichen Sternenhimmel seinen Abschluss.
Für die musikalische Gestaltung und die vielen berührenden Momente möchten wir dem Chor CHORrekt herzlich danken. Ebenso sagen wir allen Mitwirkenden und Helfer ein großes „Vergelt's Gott“ für ihren Einsatz. Nicht zuletzt danken wir allen Besucher:innen. Mit ihrer Anwesenheit, ihrer Begeisterung und ihrem Applaus haben sie wesentlich zum Gelingen dieses Konzertabends beigetragen – denn was wäre ein Konzert ohne seine Zuhörer?