Gehörlosenseelsorge

Seelsorge in der Gebärdensprach-Gemeinschaft

Gehörlose (und Schwerhörige), die die Gebärdensprache erlernt haben, sind nicht nur durch ihr gemeinsames Schicksal, sondern auch durch ihre eigene Kommunikationsform (Gebärdensprache) und ihre eigene kulturelle Ausprägung (Gehörlosenkultur) besonders stark miteinander verbunden. Hier in der Gehörlosengemeinschaft verstehen sie und werden sie verstanden. 

Deshalb stellt die Kirche einen Gehörlosenseelsorger bereit, der auf Grund der Gebärdensprachenkenntnisse die Gehörlosen versteht und den die Gehörlosen verstehen. So kann er ein Gottesbild vermitteln, das ihnen sagt: Gott steht in besonderer Weise auf der Seite der Ausgegrenzten; er versteht sie und er wendet ihnen sein Angesicht zu. Und er wendet sich an die Gehörlosen in einer für sie verständlichen Weise. 

Der für die Gehörlosenseelsorge zuständige Laienseelsorger kann für Taufe, Hochzeit, Erstkommunion, Firmung, Begräbnis etc. als Gebärdendolmetscher gerufen werden. 

Der Gehörlosenseelsorger kann auch Taufgespräche und Brautgespräche führen. Über das Gebiet der Diözese Innsbruck hinaus betreut der Gehörlosenseelsorger auch das Tiroler Unterland, das zum Teil zur Erzdiözese Salzburg gehört. 

Kontakt: 

Manfred Pittracher 
Riedgasse 9, 6020 Innsbruck 
Tel: 0512-2230-4310 
Fax: 0512-2230-4399 
Handy: 0676-8730-4310 
E-Mail: gehoerlosenseelsorge@dibk.at 
Internet: Gehoerlosenseelsorge (Hauptseite)  

 

Hier kommen Sie zur Seite der Abteilung Familie und Lebensbegleitung: 
http://www.dibk.at/Media/Organisationen/Abteilung-Familie-und-Lebensbegleitung  

Gehörlosenseelsorger Manfred Pittracher

Gehörlosenseelsorger Manfred Pittracher