Rosenkranzmonat im Zeichen von Frieden und Hoffnung

Papst Leo XIV. ruft zum Friedensgebet auf. Auch in Tirol wird im Oktober Rosenkranz gebetet.

Mit dem Oktober beginnt in der katholischen Kirche traditionell der Rosenkranzmonat. Heuer steht er besonders im Zeichen des Friedens. Papst Leo XIV. hat bei seinem Besuch im französischen Wallfahrtsort Lourdes die Gläubigen weltweit eingeladen, den Rosenkranz für ein Ende der Kriege und für Versöhnung zwischen den Völkern zu beten.

 

„Ich lade alle Gläubigen und alle christlichen Gemeinschaften ein, im kommenden Oktober den Rosenkranz zu beten, mit dem besonderen Anliegen, dass die Kriege ein Ende finden und sich Friede zwischen den verfeindeten Völkern einstellt“, sagte der Papst. Das Gebet solle von konkreten Schritten der Barmherzigkeit, des Dialogs und der Versöhnung begleitet werden.

 

Gebet für den Frieden 

Der Rosenkranz verbindet die Betrachtung zentraler Stationen aus dem Leben Jesu mit persönlichen und weltweiten Anliegen. Gerade in Zeiten von Krieg, Gewalt und gesellschaftlichen Spannungen erfahren viele Menschen darin Halt, Trost und Zuversicht.

 

Auch in der Diözese Innsbruck laden zahlreiche Pfarren im Oktober zu gemeinsamen Rosenkranzgebeten und Andachten ein. Ein besonderer Höhepunkt des Monats ist das Fest „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ am 7. Oktober. Maria wird in der katholischen Tradition als „Königin des Friedens“ verehrt und gilt vielen Gläubigen als Begleiterin auf dem Weg des Glaubens und der Hoffnung.

 

Weltweite Gebetskette von Kindern 

Ein starkes Zeichen setzt die internationale Initiative „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“. Vom 1. bis 7. Oktober sind Kinder, Familien, Schulen und Pfarren weltweit eingeladen, für Frieden und Einheit zu beten. Auch in Österreich beteiligen sich zahlreiche Kinder und Jugendliche an der Aktion.

 

Die Gebetsinitiative erinnert daran, dass selbst kleine Gebetsgemeinschaften Teil einer weltweiten Solidaritäts- und Hoffnungsgemeinschaft sind. Angesichts von Krieg, Verfolgung und Armut soll das gemeinsame Gebet Mut machen und Vertrauen stärken.

 

Bischöfe beten mit den Gläubigen 

Über Radio Maria werden im Oktober außerdem österreichische Bischöfe und kirchliche Verantwortungsträger gemeinsam mit den Gläubigen den Rosenkranz beten. Die Gebete werden jeweils um 18.20 Uhr live übertragen. Auch Bischof Hermann Glettler beteiligt sich an dieser österreichweiten Initiative.

 

Damit setzen die Bischöfe ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen und ihren Anliegen. Das gemeinsame Gebet soll Kraft schenken und die Hoffnung auf Frieden wachhalten.

 

Der Rosenkranzmonat lädt dazu ein, die Sorgen und Hoffnungen der eigenen Familie, der Kirche und der Welt vor Gott zu bringen. Gerade in einer Zeit vielfältiger Krisen kann das gemeinsame Gebet Menschen miteinander verbinden und die Sehnsucht nach Frieden stärken.

Nach Meldungen von www.kathpress.at 

Rosenkranzmonat im Zeichen von Frieden und Hoffnung
Foto: Cincelli/dibk.at