Wallfahrt des Laienrats auf den Georgenberg

Bischof Hermann feierte die letzte Monatswallfahrt des Jahres und traf den diözesanen Laienrat.

Gut gefüllt war die Wallfahrtskirche auf dem Georgenberg bei der Monatswallfahrt am 13. Oktober. Die Oktoberwallfahrt bildete zugleich den Abschluss der diesjährigen Reihe: In den Wintermonaten pausieren die Wallfahrten traditionell, ehe sie im Frühjahr wieder aufgenommen werden. Den Festgottesdienst zum Abschluss feierte Bischof Hermann Glettler. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Bürgermeister-Blasmusik, die der Feier einen festlichen Rahmen gab.

 

Im Mittelpunkt der Predigt stand der Satz „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“. Ein besonderer Akzent wurde anstelle der Fürbitten gesetzt: Alle Mitfeiernden erhielten eine Kerze. In einem gemeinsamen Lichtritus und Gebet wurden die persönlichen und gemeinsamen Anliegen vor Gott getragen.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst bestand die Möglichkeit, von P. Gottfried den Einzelsegen mit der Blutreliquie zu empfangen. Zahlreiche Wallfahrer:innen nahmen dieses Angebot wahr. Die Monatswallfahrt auf den Georgenberg findet jeweils am 13. eines Monats statt.

Wallfahrt des Laienrats auf den Georgenberg
Fotos: Cincelli/dibk
Laienrat beriet über kirchliches Engagement

Mit der Wallfahrt verbunden war diesmal auch die Sitzung des Laienrats der Diözese Innsbruck. Das Gremium ist die repräsentative Vertretung von knapp 30 katholischen Laienorganisationen in der Diözese. Vorsitzender ist Matthias Claus Seidel.

 

Bischof Hermann erinnerte dabei an das noch laufende Jahr des Ehrenamts und sprach über veränderte Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement. Dabei gehe es heute verstärkt um Fragen nach dem Sinn einer Aufgabe, nach einer zeitlichen Begrenzung und danach, was ein Engagement sowohl den Beteiligten als auch anderen Menschen bringe.

 

Harald Fleißner, Leitung SEELSORGE.leben, richtete den Blick auf die Pfarrgemeinderatswahlen am 7. März 2027. Gerade die Organisationen des Laienrats könnten dazu beitragen, Menschen anzusprechen, die bereit seien, sich in ihren Pfarren einzubringen und eine Kandidatur zu erwägen. „Die Frage müsste sein, was könnte unser Beitrag in unseren Organisationen sein?“, so Fleißner. Informationen zur PGR-Wahl gibt es unter www.dibk.at/pgr.

Laienrat beriet über kirchliches Engagement

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