Hier erreichen Sie uns

Telefonischer Kirchenbeitragservice 

Tel.: 0512/2100
Fax: 0512/2100-1099
E-Mail: kirchenbeitrag@dibk.at 

Montag, Dienstag und Donnerstag von 8:00 bis 17:00 Uhr
Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr 

Leiterin: Eveline Niederbacher

 

Kirchenbeitrag-Servicestelle Innsbruck
Ing.-Etzl-Str. 1, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512/2100
Fax: 0512/2100-1199 

Montag bis Mittwoch von 8:00 bis 15:00 Uhr
Donnerstag und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr 

Leiter: Michael Unterguggenberger 

Kirchenbeitrag-Servicestelle Imst 

Dr. C.Pfeiffenberger-Straße 6, 6460 Imst
Tel.: 0512/2100
Fax: 05412/66564-1599 

Montag bis Mittwoch von 8:00 bis 15:00 Uhr
Donnerstag und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr 

Leiterin: Brigitte Schneider

Kirchenbeitrag-Servicestelle Schwaz
Andreas-Hofer-Straße 4, 6130 Schwaz
Tel: 0512/2100
Fax: 05242/64328-1299 

Montag bis Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr

Leiterin: Ingrid Oblasser

Kirchenbeitrag-Servicestelle Lienz
Antoniusgasse 2, 9900 Lienz
Tel: 0512/2100
Fax: 04852/63150-1399 

Montag bis Freitag von 7:30 bis 12:00 Uhr
Leiter: Kurt Isep 

Kirchenbeitrag-Servicestelle Reutte
Schulgasse 25, 6600 Reutte
Tel: 0512/2100
Fax: 05672/64408-1799 

Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:30 Uhr. Vom 24.07 2017 bis 04.08 2017 und vom 27.12 2017 bis 05.01.2018 ist die Beitragsstelle Reutte geschlossen.

Leiterin: Brigitte Schneider

Referat für Kirchenbeitrag
Ing.-Etzel-Straße 1, 6020 Innsbruck
Tel.: 0512/2100
Fax: 0512/2100-1199 

Leiter: Michael Unterguggenberger

 

 

Ihr solidarischer Beitrag für die Aufgaben der Kirche

Der Kirchenbeitrag ist die tragende Säule der Finanzierung der kirchlichen Dienste und Leistungen in der Diözese, in ihren Pfarren und in vielen kirchlichen Einrichtungen.

Wir sind darum bemüht auf Basis unserer Einhebungsrichtlinien und möglichst gemeinsam mit den Beitragszahler/innen einen fairen, nachvollziehbaren und sozial gerechten Beitrag zu ermitteln.

Der Kirchenbeitrag ist ein Solidaritätsbeitrag und jeder leistet im Verhältnis zu seiner Einkommenssituation einen Beitrag für die sozialen, religiösen und kulturellen Aufgaben unserer Kirche. Zur gerechten Festsetzung des Beitrages benötigen wir Ihre Mithilfe und wir freuen uns, wenn Sie uns anlässlich eines Besuches in einer unserer Servicestellen Gelegenheit dazu geben. Die entsprechenden Unterlagen über Ihr Einkommen und die finanziellen Belastungen können Sie uns auch per Mail oder Post zukommen lassen. 

Für Ihre bisher geleisteten Zahlungen ein recht herzliches 'Vergelts Gott'.

Zur Information: Fast die Hälfte der diözesanen Einnahmen fließt wieder zurück in die Pfarren. Die Personalkosten für Priester und Laien werden abgedeckt und auch die für ein funktionierendes Pfarrleben dringend nötige Infrastruktur wird unterstützt.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen.

Michael Unterguggenberger
Diözesanreferent für Kirchenbeitrag  

Wohin fließt mein Kirchenbeitrag?

Auf dem Gebiet der Diözese Innsbruck sind etwa 3.000 Männer und Frauen im kirchlichen Dienst beschäftigt - vom Krankenhaus über den Kindergarten bis hin zum Bildungshaus.

Soziales Engagement - Rat, Hilfe und Orientierung
Viele diözesane und kirchliche Einrichtungen bieten Rat, Unterstützung und Hilfe in schwierigen Lebenssituationen. Das Angebot reicht vom Gesprächsangebot in persönlichen Lebens- und Glaubensfragen über die Begleitung sterbender Menschen bis hin zur Ombudsstelle bei Missbrauch und dem vielfältigen Hilfsangebot der Caritas. Nicht zu vergessen ist dabei auch die Arbeit in den Pfarren, die mit Angeboten von Jungschar bis zu Senioren viele wichtige Aufgaben abdeckt! 

Bildung und Freizeit - breites Spektrum
Bildung eröffnet neue Perspektiven. Ob ein besinnliches Wochenende oder ein Vortrag über soziale und gesellschaftliche Fragen: Wer sich weiterbildet, bleibt lebendig und öffnet sich den Herausforderungen der Welt. Die Diözese Innsbruck stellt mit drei Bildungshäuser, dem Katholischen Bildungswerk Tirol (2015: 2.259 Veranstaltungen mit 32.380 BesucherInnen!), Kindergärten, Schulen und vielen weiteren Einrichtungen einen wesentlichen Faktor in der Bildungsarbeit in Tirol dar. 

Stütze der Gesellschaft und Kulturträger
Die Kirche ist eine der größten Arbeitgeber in Tirol und trägt wesentlich zur Sicherheit von Arbeitsplätzen bei, z. B. in der Baubranche, Tourismus, Schulen etc. Und da ist auch die Bedeutung für die Kultur unseres Landes. Mit der Erhaltung kirchlicher Bauwerke wird ein wesentlicher Beitrag zum kulturellen Erbe des Landes und damit auch zur Identität beitragen. Was wäre Tirol ohne seine Klöster? Was ohne den Dom und die vielen wunderbaren Kirchen? 

fotolia.com/kzenen

Wussten Sie schon, dass...

  • Sie Ihren aktuellen Kirchenbeitrag überblicksweise online berechnen können? Eine genaue Berechnung ist aber nur durch Kontaktaufnahme mit einer der Kirchenbeitrag-Servicestellen möglich.
  • der Kirchenbeitrag seit 2012 bis zu einer Höhe von EUR 400,00 jährlich als Sonderausgabe beim Finanzamt absetzbar ist? 
  • die bequemste Form der Einzahlung das SEPA-Lastschriftverfahren ist? 
  • 98% der Kirchenbeiträge in unserer Diözese bleiben und dort für Anliegen der Pfarren, der Bildung, der Kultur und für soziale Zwecke verwendet werden?
  • bei Nachweis des Einkommens zur Berechnung des Kirchenbeitrags viele Möglichkeiten der Ermäßigung gibt?
  • Sie den Frühzahlerbonus bis 31. März 2017 nützen können und so bei einmaliger Bezahlung des gesamten Jahresbeitrags 3% weniger Kirchenbeitrag zahlen?
  • nach einem Wiedereintritt in die Römisch Katholische Kirche keine Nachzahlungen zu leisten sind.

Melden Sie sich – wir beraten Sie gerne!

Zweckwidmung

Es ist möglich, die Hälfte des Kirchenbeitrags einer nachstehenden Institution zu widmen:

  • Bruder und Schwester in Not
  • Caritas bzw. Hospiz
  • Katholische Jugend
  • Katholischen Frauenbewegung
  • Missio - Päpstliche Missionswerke
  • Priesterseminar
  • Telefonseelsorge

Wenn Sie unter den dort genannten Rahmenbedingungen eine Zweckwidmung machen wollen, dann senden Sie bitte das Dokument "Zweckwidmungsantrag" ausgefüllt und unterschrieben an die angegebene Adresse zurück.

Herzlichen Dank für Ihren Beitrag für eine lebendige Kirche!

Geschichte des Kirchenbeitrags

Ein Blick in die Geschichte des Kirchenbeitrags

Nach staatlichem Recht hatte die Kirche schon im 19. Jahrhundert die Möglichkeit, Kirchenbeiträge einzuheben. Sie machte davon keinen Gebrauch. Vor 1939 wurde die katholische Kirche Österreichs weitgehend aus dem "Religionsfonds" (Erträge des von Kaiser Joseph II eingezogenen Kirchenvermögens) und durch staatliche Zahlungen finanziert ("Kongrua"). 1939 wurde der Kirche diese Möglichkeit genommen. Als Ersatz wurde von den damals Herrschenden die Einhebung eines Kirchenbeitrages gewährt - laut Gesprächsprotokollen in der Hoffnung, die Katholiken würden daraufhin scharenweise ihre Kirche verlassen, was aber nicht geschah! Nach dem Krieg war die Republik Österreich nicht in der Lage, den "Religionfonds" und damit die alte Kirchenfinanzierung wiederherzustellen. Außerdem war aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen ein Zurück zu den alten Zuständen nicht mehr sinnvoll. Das Kirchenbeitragssystem wurde grundsätzlich belassen, aber mehrmals verbessert, modernisiert und angepasst.

Die Einhebung der Kirchenbeiträge erfolgte durch die im April 1939 geschaffenen Pfarrkirchenräte und die Verwaltung der Mittel auf Diözesanebene durch die Finanzkammern. Die großen Sorgen, die sich die Bischöfe bei der Einführung des Kirchenbeitrags und der damit verbundenen Beseitigung der bisherigen Finanzquellen machten, erwiesen sich als völlig unbegründet. Vielfach wurde die Zahlung des Kirchenbeitrags sogar als Akt des Bekenntnisses zur Kirche verstanden und auf diesem Hintergrund auch gern geleistet. So konnte auch die persönliche Ablehnung des Nationalsozialismus zum Ausdruck gebracht werden.

Rechtliche Grundlagen 

Für die Einhebung des Kirchenbeitrags gibt es verschiedenste rechtliche Grundlagen, von denen die wesentlichsten hier kurz erläutert sind:

Kirchenrechtliche Grundlagen
Das kirchliche Gesetzbuch (CODEX IURIS CANONICI) aus dem Jahre 1917 sagt im c. 1496, der Codex 1983 in den cc. 222, 1259 - 1263, dass die Kirche auch unabhängig vom Staat das Recht hat, von ihren Gläubigen Abgaben für die ihr eigenen Zwecke einzufordern. Der Canon 222 lautet im § 1: "Die Gläubigen sind verpflichtet, für die Erfordernisse der Kirche Beiträge zu leisten, damit ihr die Mittel zur Verfügung stehen, die für den Gottesdienst, die Werke des Apostolats und der Caritas sowie für einen angemessenen Unterhalt der in ihren Dienst Stehenden notwendig sind".  

Staatskirchenrechtliche Grundlagen
Im Konkordat, einem völkerrechtlichen Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich, BGB1 II, Nr. 2/1934, heißt es, dass die Kirche die Verwaltungsangelegenheiten selbständig regelt, wobei ihr das Recht auf die Einhebung von Umlagen grundsätzlich zukommt. In Ergänzung zum Konkordat enthält der Vertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich zur Regelung von vermögensrechtlichen Beziehungen vom 23. Juni 1960, BGB1. 195/1960, in Artikel II Abs. (4) fogende Bestimmung: "Die Kirchenbeiträge werden weiter eingehoben, über ihre Erträgnisse kann die katholische Kirche frei verfügen".