Herz Jesu

Ein „Herz Jesu“ säen 

Du brauchst
•    Karton für die Schablone
•    eine große Schale mit Blumenerde
•    Grassamen
•    buntes Tonpapier
•    Kleber , Schere
•    Holzspieße
 
Zuerst wird aus dem Karton ein Herz ausgeschnitten, sodass eine Schablone entsteht, die zur Größe der Schale passt. Die Schablone wird über die Schale gehalten. Die Grassamen können nun gleichmäßig in der Herzform verteilt werden. Danach wird die Erde gegossen. Nach einiger Zeit entsteht eine „Herzwiese“.
Anschließend schneidet jeder ein Herz aus Tonpapier aus und schreibt „Jesus liebt (Namen)“ Die Herzen werden dann an die Holzspieße geklebt und in die Schale gesteckt.
 
Jesus, auf dich vertrauen wir.
Wir wissen uns in dir geborgen.
Du wirst für uns sorgen.
Du nimmst uns die Angst vor morgen.
Amen
  

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Fastenzeit

Ein Fastentuch für zu Hause
In vielen Kirchen hingen im Mittelalter so genannte Hunger oder Fastentücher, die den Altar verhüllten. Meist zeigten sie Szenen aus dem Leben Jesu, vorrangig aus seinem Leidensweg. Der Brauch erlebte im letzten Jahrhundert eine Wiederbelebung.
Sie können Ihr eigenes Fastentuch gestalten: mit Szenen aus der Bibel oder aus dem Alltag. Das Fastentuch bekommt während der Fastenzeit einen besonderen Platz in der Wohnung. 

Sie brauchen:
Textilfarben, Pinsel, Leintuch
Benutzen Sie kleine Stoffvierecke, die Sie später zusammennähen. Malen Sie nun
auf jedes Stoffteil eine Szene oder ein Symbol mit Textilfarben.
Die Fertigstellung des Fastentuches kann sich auch über mehrere Jahre hinstrecken. Das Fastentuch kann „wachsen“.
  

Für jeden Fastensonntag ein Symbol, Lieder und mehr: 

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Palmsonntag

Bastle einen Palmesel!
Du brauchst:
•    Toilettenpapierrolle
•    ein Blatt festes Papier
•    ein paar Wollfäden
•    vier kurze, gleichlange Holzstäbchen (Zungenspatel)
•    Schere
So geht’s:
Male eine leere Toilettenpapierrolle grau an und schneide sie an der oberen Seite ca. 2cm ein. Pause den Kopf und Hals auf ein festes Papier ab und male auch ihn grau an. Stecke nun den Hals des Esels in den Schlitz der Toilettenpapierrolle. Vielleicht musst du ihn auch festkleben, damit er gut hält. Schneide jetzt in den hinteren Teil der Rolle noch einen kleinen Schlitz und steck die Wollfäden hinein. Für die Beine brauchst du noch vier kurze Schlitze in die Unterseite der Rolle zu schneiden. Lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen. 

Ostern

Ein Bilderrätsel zum Osterfest zum Download. 

Auflösung: Halleluja, Jesus lebt.

Schmetterling basteln
Kann der Mensch wirklich neu werden - wie es Ostern verspricht?
Die Natur zeigt es uns am Beispiel der Raupe. In einer Raupe ereignen sich ungeahnte Dinge. Aus der Raupe wird ein Schmetterling. Einen Augenblick verweilt das verwandelte Wesen in verdeckter Schönheit. Aber dann öffnen Licht und Sonne die Flügel. Der Schmetterling schwebt und tanzt, steigt und fällt - ein Wunder der Verwandlung. In diesem Sinne kann der Schmetterling ein Symbol für die Auferstehung sein.
  

Du brauchst:
Pfeifenputzer und buntes Transparentpapier
1. Farbiges Transparentpapier wird zu einem Quadrat geschnitten.
2. In der Mitte wird das Papier gerafft oder gefaltet.
3. Ein brauner oder schwarzer Pfeifenputzer wird in der Mitte gebogen und ein Stück zusammengedreht.
4. Die beiden Flügel werden zwischen die Drähte gelegt. Dann wird der Pfeifenputzer abermals zusammengedreht. Die beiden Enden werden zu Fühlern auseinandergebogen und eventuell gekürzt. 

 

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Erstkommunion

1. Allgemein 

Bei der Erstkommunion feiern die Kinder, dass Jesus Christus ganz nahe bei ihnen ist. Zum ersten Mal dürfen sie die Hostie in der heiligen Messe empfangen. Es ist nach der Taufe der nächste Schritt in die Gemeinschaft der Kirche. In der Pfarre sollen die Kinder, die sich heuer vorbereiten, durch unser Gebet getragen werden:(Namen der Kinder) 2. Erstkommunion - Sakrament der Eucharistie Bei der Erstkommunion feiern die Kinder, dass Jesus Christus ganz nahe bei ihnen ist. Zum ersten Mal dürfen sie an der Kommunion in der heiligen Messe teilhaben. Letztes AbendmahlBeim Letzten Abendmahl sagte Jesus Christus zu seinen Jüngern, dass sie sich durch eine gemeinsame Mahlfeier immer wieder an ihn erinnern sollen. Durch das Geschehen in der Mahlfeier werde er selbst in Brot und im Wein unter den Feiernden anwesend sein.Das feiern wir auch heute noch in der heiligen Messe (Sakrament der Eucharistie). In der Kommunion kommt Jesus den Menschen so nahe wie möglich, in Brot und Wein. Wie genau das geschieht, bleibt Geheimnis.  Sakramente – heilige ZeichenGottes Liebe begegnet den Menschen durch sinnlich erfahrbare Zeichen: den Sakramenten. Die Feier der Sakramente bleibt nicht theoretisch und abstrakt, sondern ist voller Symbolik: Hier wird gesalbt, mit Wasser übergossen, berührt, gegessen, getrunken.Leib und Herz dürfen dabei sein, wenn Gott sich den Menschen zärtlich zuwendet. Weitere Informationen unter: www.dibk.at/erstkommunion  3. Kommuniongebet Jesus, ich danke dir:Du bist ganz nah bei mirund stärkst mich für das Gute. Jesus, ich schenke dir:mein Herz und mein Denken, meine Hände und Füße.Sie sollen für dich in dieser Welt wirken. Jesus, ich bitte dich:Bleibe bei mir,heute und an jedem Tag.Amen

Firmung - Pfingsten - Heiliger Geist

Warum zur Hölle firmen lassen?  Rund 4.000 junge Menschen lassen sich jedes Jahr in unsere Diözese Firmen. Manche fragen sich, wieso zur Hölle diese Jugendlichen das noch machen. Ist es, weil sie den Wünschen der Eltern entsprechen wollen? Weil es sich traditionell so gehört? Weil es Geschenke gibt? Haben junge Menschen von heute womöglich gar keine Ahnung mehr, warum sie sich zur Firmung anmelden? Stellt man Firmlinge unserer Diözese vor verschiedene Antwortmöglichkeiten warum sie sich firmen lassen wollen, so entscheidet sich der Großteil für eine so „überraschende“ wie einfache Antwort: „Wegen dem Glauben.“Eine Studie in Deutschland hat Firmlinge nach den Gründen gefragt, sich firmen zu lassen. Die meistgenannte Antwort war: „Weil ich gläubig bin und meinen Glauben und meine Gottesbeziehung stärken will.“Natürlich gibt es zahlreiche Gründe, weshalb Jugendliche sich zur Firmung anmelden. Klar ist jedoch, die jungen Menschen wissen, dass sie sich nicht auf einen Sport-, Musik-, oder Freizeitverein einlassen. Sie wissen, Firmung – da geht’s um meinen Glauben.  Informationen und Unterstützung im Bereich Firmpastoral:Katholische Jugend der Diözese InnsbruckMaria Rhomberg0676 8730 4604maria.rhomberg@dibk.at

Pfingsten - Wirken in der Welt 

Der kritische Philosoph Friedrich Nietzsche schrieb in seinem Werk Also sprach Zarathustra "Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne: erlöster müssten mir seine Jünger aussehen!" Er kannte die Erzählung des Pfingstereignisses vermutlich, in der es heißt, die Jünger waren wie „vom süßen Wein betrunken“ (Apg 2,13) und vermisste bei seinen christlichen Mitmenschen diese Wirkkraft. 

Es war vielleicht diese Fröhlichkeit und Unbeschwertheit und auch der Mut sich über Konventionen hinweg zu setzen, wodurch die ersten Jünger überzeugend gewirkt haben. Sie haben es verstanden, ihren Glauben in einer Sprache auszudrücken, die für alle verständlich war. 

Ein geisterfülltes christliches Leben hat eine Wirkung auf andere Menschen und die Welt. Ob wir auf unseren Umgangston mit unseren Mitmenschen achten, uns für eine Politik der Nächstenliebe stark machen, oder verantwortungsvoll mit den Ressourcen der Schöpfung umgehen – durch christliches Handeln wirkt der Geist in der Welt. Heiliger Geist, wo wirkst du heute?

Unscheinbar wirken die Darstellungen des Heiligen Geistes. Neben den beiden herrschaftlichen Personen - Gott dem Schöpfer und Jesus Christus - geht er auf manchen Darstellungen beinahe unter. Steht im Hintergrund. Wirkt über den Dingen schwebend, ist irgendwie anders. Und doch ist er stets dabei, wird nicht vergessen, findet seinen Platz im Bild, oft unaufdringlich aber immer präsent. Im ersten Satz der Bibel heißt es „…und Gottes Geist schwebte über dem Wasser.“ (Gen 1)Im letzten Satz Jesu an seine Jünger verspricht er „…ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen,…“ (Apg 1)Vom Anfang der Schöpfung bis zur Vollendung wirkt er mit, lenkt und bleibt doch im Hintergrund. Bleibt an der Seite der Menschen und der Schöpfung als Beistand und Begleiter. In den Mühen und Schrecken des Lebens, in unseren Mitmenschen, in gefirmten jungen Menschen neigen wir oftmals dazu, das Wirken des Heiligen Geistes zu vermissen. Haben wir genau hingesehen? Infobox: Die bekanntesten Darstellungen des Heiligen Geistes sind Taube, Feuer oder Wind. Seit jeher stehen diese Symbole für eine Vielzahl von Bedeutungen und doch hat sich die Gewichtung der Deutungsweisen von Generation zu Generation gewandelt. So war die Taube in der Vergangenheit ein Zeichen für Weiblichkeit und Reinheit. Feuer und Wind können kraftvoll und tosend wirken, aber genauso als kleiner Funke oder sanfter Atem die Geschicke der Menschen bewegen. Jede Generation hat die Aufgabe, ihre eigenen Bilder und Deutungen für den Heiligen Geist zu finden.

Muttertag und Vatertag

Duftöl 

Du brauchst:
•    Zwei Hände voll Blütenblätter (wie Pfingstrose, Magnolie, Veilchen oder Rose)
•    1 Tasse Sonnenblumenöl
•    1 Marmeladeglas mit Schraubdeckel
Vermische die Blütenblätter mit dem Öl. Das geht am besten in einem Marmeladenglas mit Schraubdeckel. Wenn du es richtig gut verschlossen hast, schüttle das Gemisch kräftig durch. Lass das Glas an einem warmen Ort stehen. Schüttle es aber immer wieder auf. Nach drei bis vier Tagen seihst du das Blütenöl durch einen Kaffeefilter ab und füllst es in ein kleines Schraubfläschchen.
Bewahre das Duftöl kühl und dunkel auf. Du kannst dem Duft für Mama bzw. Papa auch einen Namen geben… Rosenwind, Sommerluft oder doch Frühlingsgeflüster?
 
Muttertagsgebet
Guter Gott,
du bist wie eine Mutter
und wie ein Vater für uns.
Du bist fürsorglich, und geduldig.
Wir danken dir für unsere Mama.
Wir danken, dass sie für uns da ist,
dass sie sich um unsere Familie kümmert.
Guter Gott, segne  und behüte sie.
Amen 

Vatertagsgebet
Guter Gott,
du bist wie ein Vater
und wie eine Mutter für uns.
Du bist fürsorglich, und geduldig.
Wir danken dir für unseren Papa.
Wir danken, dass er für uns da ist,
dass er sich um unsere Familie kümmert.
Guter Gott, segne  und behüte ihn.
Amen 

Schlüsselanhänger „Raupe
Du brauchst:
•    eine dicke Holzperle
•    mehrere kleinere Holzperlen (je nachdem, wie lang deine Raupe werden soll)
•    Lederband oder feste Schnur
•    Schlüsselring
Verknote ein Ende des Lederbandes. Der Knoten muss so dick sein, dass die Perlen nicht darüber rutschen können. Fädle nun die Perlen auf - zuerst die kleineren Perlen, zum Schluss die dicke Perle. Über der letzten Perle mache noch einen Knoten. Fädle das Lederband dann durch den Schlüsselring und verschließe es mit einem weiteren Knoten. Auf die dicke Perle gehört das Gesicht.
 
Muttertagsgedicht 

Liebe Mama!
Ich lieb dich so fest
wie der Baum seine Äst,
wie der Himmel seine Stern,
grad so hab ich dich gern!
  

Vatertagsgedicht 

Lieber Papa, hör mal zu:
Niemand ist so lieb wie du!
Drum geb‘ ich dir zum Schluss:
einen ganz, ganz dicken Kuss!  

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Allerheiligen - Allerseelen

Ein Grablicht selbst gestalten
Du brauchst:
- ein weißes Grablicht
- wasserfeste Farben
Male oder schreibe auf das Grablicht etwas, das zu diesem verstorbenen Menschen passt. Mögliche Symbole: Herz, Regenbogen, Kreuz, Sterne…
Stelle das Grablicht beim Grab oder im Haus auf und entzünde es.
Idee: Auch Steine könnten bemalt bzw. beschriftet und zum Grab gelegt werden.  

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Hl. Martin

Martin und die Gänse
Martin teilt seinen Mantel mit dem Bettler und glaubt an Jesus Christus, der mit ihm im Traum spricht – die bekannteste Geschichte über den heiligen Martin. Eine andere erzählt von Martin und den Gänsen:
Zehn Jahre lebt Martin ein einfaches Leben im Wald. In den Städten aber sind die Menschen auf den frommen und umsichtigen Mann aufmerksam geworden. Als in der Stadt Tours der Bischof stirbt, da wünschen sie sich Martin als neuen Bischof. Sie glauben, dass Martin für sie und die Stadt gut sorgen wird. Freunde eilen zu Martin und erzählen ihm, was für eine Aufgabe da auf ihn zukommt. Martin ist unsicher. Er weiß nicht, ob er ein guter Bischof sein könnte.
Als die Menschen kommen, um ihn in die Bischofsstadt zu bitten, schleicht er sich davon und versteckt sich im Gänsestall. Doch die Gänse verraten Martin mit ihrem lauten Gegacker. Er wird entdeckt und fügt sich seinem Schicksal: Er wird Bischof von Tours.
Bastle deine eigene Martinsgans:
Schneide die Gans aus weißem Karton aus. Klebe Augen und Schnabel aus und stecke deine Finger durch die Löcher. Los geht’s! 

 

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Nikolaus

Daumen-Nikolaus 

Du brauchst:
Fingerfarbe oder Stempelkissen, Stift
So geht’s:
Tauche den Daumen in die Farbe, mache einen größeren und einen kleineren Abdruck aufs Papier.
Nun fehlen nur noch Arme, Beine und natürlich darf Mitra (Kopfbedeckung) und Stab nicht fehlen.
Fertig ist der Daumen-Nikolaus.
Tipp: nicht zu viel Farbe für den Abdruck verwenden.
Nikolausgedicht
Heiliger Nikolaus,
bring Fried und Freud in unser Haus.
Sei uns willkommen, tritt ein,
dann wird unser Abend festlich sein.
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