Telefonseelsorge Innsbruck

Es gibt so Tage.... da würde ich gerne mit jemandem reden! 

Wir reden mit Ihnen. 

 

      Telefon: 142

  •  kostenfrei 
  • rund um die Uhr

   Wir bieten

  • die Möglichkeit, unmittelbar Kontakt mit einem anderen Menschen aufzunehmen.
  • Hilfe, Unterstützung und Entlastung bei der Bewältigung von Problemen, in Lebenskrisen und besonderen Lebenssituationen.
  • an, im Gespräch hörend, einfühlend, ermutigend und klärend zur Seite zu stehen, ohne die Freiheit der Anrufenden einzuschränken.
  • Hinweise auf geeignete fachliche Beratung bzw. Beratungsstellen.
  • Onlineberatung unter www.onlineberatung-telefonseelsorge.at

 

Telefonseelsorge nimmt teil an EU Projekt YOUTHES 

Die Telefonseelsorge Österreich nimmt von 2016 bis 2018 gemeinsam mit Frankreich, Italien, Finnland, Ungarn, Norwegen, den Niederlanden und Deutschland am EU-Projekt Youthes – Recruiting young volunteers for crisis help-lines teil. Es geht darin um die Entwicklung von Strategien jüngere Menschen für die Mitarbeit bei Krisenhotlines zu gewinnen. 

Telefonseelsorge Innsbruck sucht Menschen mit offenen Ohren

Die Telefonseelsorge braucht Verstärkung für Ihr Team von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, nachdem im letzten Jahr fast 16.000 Anrufe bei der Notrufnummer 142 eingingen. Da auch viele Männer bei der Telefonseelsorge anrufen und derzeit noch wenige männliche Mitarbeiter in der Telefonseelsorge tätig sind, werden besonders auch Männer für die neue Ausbildung gesucht.

Die Sorgen der Anrufenden sind vielfältig: Probleme in Partnerschaft und Familie, Isolation, Depressionen, Ängste, Trauer, Sucht, Suizid...

Um helfen zu können – und sei es auch nur im Zuhören und Verstehen – braucht es engagierte Männer und Frauen. Eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die die Telefonseelsorge wieder interessierte Personen sucht: Menschen zwischen 25 und 65 Jahren mit Einfühlungsvermögen, belastbar und offen dafür, sich mit sich und anderen auseinanderzusetzen.

Die Telefonseelsorge bietet eine kostenlose, fundierte Ausbildung, die im September 2017 startet und 9 Monate dauert. Darauf folgt der selbständige Dienst am Telefon begleitet durch Supervision und Fortbildung.

  

Ausbildungsunterlagen können angefordert werden unter telefonseelsorge@dibk.at 

Wer hebt da eigentlich ab?

Wir 

  • sind ca. 80 ehrenamtliche MitarbeiterInnen
  • arbeiten ohne Bezahlung in unserer Freizeit zusätzlich zu Haushalt und Beruf
  • verstehen unser Engagement als die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen für den Nächsten und damit für die Gesellschaft.
  • haben die einjährige Telefonseelsorgeausbildung absolviert
  • und erhalten regelmässig Weiterbildung und Supervision.

Warum Menschen bei uns anrufen

  • Partnerschafts- und Eheprobleme - Unverständnis, Streit, Konflikt, Auseinanderleben, Sexualität und Misshandlungen
  • Familienprobleme - Erziehungsfragen von Eltern, Schwierigkeiten zwischen Eltern und Kindern, Generationsprobleme
  • Religion und Weltanschauung - Fragen nach dem Glauben, dem Sinn des Lebens oder auch Kritik an der Kirche
  • Besondere Lebenssituationen - Vereinsamung, Isolierung, Sorge um andere oder einfach der Wunsch nach Unterhaltung
  • Psychische Probleme - Depressionen, Ängste, Wahnvorstellungen
  • Sucht - Menschen, die Probleme mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen haben, aber auch Angehörige von suchtgefährdeten Menschen
  • Suizid - Menschen, die sich das Leben nehmen wollen oder Bekannte von Menschen, die davon reden, dass sie nicht mehr leben wollen
  • Soziale Fragen - vor allem Fragen der Unterbringung und Wohnung,
    aber auch wirtschaftliche, finanzielle und Rechtsfragen
  • Probleme am Arbeitsplatz, Mobbing, Arbeitslosigkeit und Frühpension
  • Scherzanrufe - Anrufe, bei denen jemand auf lustige Art mit der Telefonseelsorge in Kontakt zu treten versucht
  • Fachauskünfte - Fragen und Auskünfte nach bestimmten sozialen, karitativen, rechtlichen oder kirchlichen Diensten und Institutionen
  • Rückmeldungen - jemand bedankt sich für ein Gespräch oder gibt Anregung oder Kritik.

"Äussere Daten": 

  • Ca.17.000 Anrufe pro Jahr mit einer durchschnittlichen Gesprächsdauer von 20 Minuten
  • Ein Drittel sind Erstkontakte
  • 50% Frauen und 50% Männer
  • Ca. 40% der Anrufe erfolgen zwischen 20 Uhr und 7 Uhr früh

Die Geschichte einer Idee

"Bevor Sie sich umbringen, rufen Sie mich an!" 

Mit dieser Anzeige am 2. November 1953 in der englischen Zeitung Times legt Baptistenpfarrer West den Grundstein für die Telefonseelsorge in Europa.
Von England aus breitet sich die Idee rasch über ganz Europa aus. Heute gibt es in allen Erdteilen Institutionen dieser Art.
1966 wird die 1.Telefonseelsorgestelle Österreichs in Linz gegründet.
Seit 1978 besteht die Telefonseelsorge Innsbruck.
Sie wird von der katholischen Kirche Tirols (Diözese Innsbruck) getragen und vom Land Tirol und der Stadt Innsbruck subventioniert. Ausserdem werden wir noch vom "Verein zur Förderung der Einrichtung Notrufdienst-Telefonseelsorge-Krisenintervention"(VNTK), von der Tiroler Gebietskrankenkasse und durch Spenden unterstützt.
1979 wählten 1.700 Menschen die Nummer der Telefonseelsorge.
Heute sind es bereits 16.000 pro Jahr. 

So werden Sie MitarbeiterIn

Voraussetzungen für die Mitarbeit sind: 

Sensibilität, Einfühlungsvermögen
Offenheit und Toleranz
Fähigkeit zur Abgrenzung
Bereitschaft über sich und eigene Wert-, Moral- und
Glaubensvorstellungen zu reflektieren
ein christliches Menschenbild
Belastbarkeit
Zeit ( ca.15 Stunden pro Monat, auch an Wochenenden und nachts)
Alter zwischen 25 und 65 Jahren
Die Ausbildung: 

Die Telefonseelsorge bietet alle 2 Jahre eine Ausbildung für ehrenamtliche MitarbeiterInnen an. Die Ausbildung dauert neun Monate und umfasst:

  • Auswahlgespräch
  • Vier Wochenenden (Selbsterfahrung, Gesprächsführung,
    Krisenintervention) 
  • ca.20 Abende (fachspezifische Themen)
  • begleiteten Dienst am Telefon

Wenn Sie an einer ehrenamtlichen Mitarbeit interessiert sind, rufen Sie uns an: 0512/576305 (Fr.Höpperger, Fr.Humml) oder schicken Sie uns ein mail: telefonseelsorge@dibk.at.

Der nächste Ausbildungskurs startet im Herbst 2017. Sie können sich jetzt schon für den Kurs vormerken lassen. 

Wenn Sie uns unterstützen wollen, können Sie...

  • Menschen auf die Telefonseelsorge aufmerksam machen
  • ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge mitarbeiten
  • Mitglied des "Vereins zur Förderung der Einrichtung Notrufdienst-Telefonseelsorge-Krisenintervention"(VNTK) werden (Vereinsadresse: 6020 Innsbruck, Wilhelm-Greilstr.10,  IBAN AT71 36000 00000672840, BIC RZTIAT22)

     

Wir freuen uns auch über jede (noch so kleine) direkte Spende auf unser Konto bei der RLB Tirol, IBAN AT10 36000 00000 663559, BIC RZTIAT22
  

Wir danken recht herzlich für die finanzielle und ideelle Unterstützung 

  • den Mitgliedern des VNTK
  • allen Personen, die einen Teil des Kirchenbeitrags der Telefonseelsorge zweckgewidmet haben
  • der Tiroler Versicherung
  • der Stadt Innsbruck
  • dem Land Tirol
  • der Tiroler Gebietskrankenkasse
  • dem Verein zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeiten
  • den Tiroler Zeitungen, dem ORF und den JournalistInnen, die über unsere Arbeit in der Öffentlichkeit berichten
  • den vielen engagierten Privatpersonen, Priestern, PastoralassistentInnen, PfarrmitarbeiterInnen, die auf uns hinweisen und somit unsere Öffentlichkeitsarbeit unterstützen.

Links

  • Kinder- und Jugendanwaltschaft Tirol. Wir helfen Dir. Kostenlos - Anonym - Vertraulich. Beratung und Hilfe für junge Menschen.
    www.kija-tirol.at
  • Kompetenzzentrum bei sexueller, körperlicher und seelischer Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Umfassende Hilfsangebote.
    www.kinderschutz-tirol.at
  • Zentrum für Ehe- und Familienfragen: Einzel-, Paar. und Familienberatung. Anonym, vertraulich, kostenlos.
    www.zentrum-beratung.at
  • Sozialtherapeutische Arbeitsgemeinschaft Tirol. Rehabilitation und Arbeitsqualifizierung.
    www.verein-start.at
  • Gewaltschutzzentrum Tirol. Rechtliche und psychosoziale Beratung für Opferr häuslicher Gewalt und Stalking sowie Prozessbegleitung – kostenlos und vertraulich.
    www.gewaltschutzzentrum-tirol.at
  • Verein VAGET:  Mobile psychiatrische Altenpflege in Tirol, Tagestherapiezentrum, Beratung für Angehörige von Demenzkranken
    www.vaget.at

MitarbeiterInnen

    Name Funktion Email Adresse Telefonnummer
Mag. Astrid Höpperger Leiterin astrid.hoepperger@dibk.at 142
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Silvia Humml Fachreferentin silvia.humml@dibk.at 142
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MMag. Walburga Stemberger Fachreferentin telefonseelsorge@dibk.at 142
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