Bischof Hermann Glettler

Papst Franziskus hat Hermann Gelttler am 27. September 2017 zum Bischof der Diözese Innsbruck ernannt. Glettler stammt aus der kleinen Gemeinde Übelbach in der Steiermark und ist der fünfte Bischof der Diözese. Am 2. Dezember 2017 wird Hermann Glettler in der Innsbrucker Olympiahalle zum Bischof geweiht.

 

Informationen zum neuen Bischof finden Sie auf www.dibk.at/hermannglettler

Informationen zur Bischofsweihe auf www.dibk.at/bischofsweihe

Lebenslauf von Hermann Glettler

Hermann Glettler wurde am 8. Jänner 1965 in der Marktgemeinde Übelbach in der Steiermark geboren. Seine Schullaufbahn schloss er am Bischöflichen Seminar und Gymnasium in Graz ab. Die Maturareise führte ihn 1983 nach Frankreich, wo er in Paray le Monial zufällig an einem internationalen Jugendtreffen der Gemeinschaft Emmanuel teilnahm, der er seit 1987 angehört. Glettler studierte Theologie und Kunstgeschichte in Graz, Tübingen und München. Am 23. Juni 1991 wurde Hermann Glettler zum Priester für die Diözese Graz-Seckau geweiht. Nach Kaplansjahren in Judenburg-St. Nikolaus und Wagna verbrachte er ein Fortbildungsjahr 1998/99 in St. Nicolas des Champs in Paris. Von 1999 bis 2016 war er Pfarrer im Pfarrverband Graz St. Andrä-Karlau.

Als Pfarrer im multikulturellen Bezirk Graz-Gries engagierte er sich besonders auch für sozial Benachteiligte und Flüchtlinge. Er gehört der Kommission für den interreligiösen Dialog und der Kunstkommission der Diözese an. Zusätzlich zur Kunstvermittlung ist er auch als eigenständiger Künstler tätig. Bekannt wurde er unter anderem auch als „Künstlerpriester“. Seit einigen Jahren ist er Vorsitzender des Arbeitsausschusses des steirischen Priesterrates. Im September 2016 wurde er zum Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation in der Diözese Graz-Seckau bestellt. Als Provisor leitet er die Pfarre Graz-Christus der Salvator. 

Am 27. September 2017 wurde Hermann Glettler von Papst Franziskus zum  Bischof der Diözese Innsbruck ernannt.

Das Bischofswappen

Im Wappen von Bischof Hermann Glettler befindet sich mit der Brücke im oberen linken Feld der Verweis auf die Stadt Innsbruck. Daneben unverkennbar der Grazer Uhrturm, das Wahrzeichen seiner Heimatstadt. Die Uhr zeigt auf Zehn vor Zwölf. Es ist höchste Zeit, auf den Ruf Gottes zu hören. Im linken unteren Feld des Wappenschildes findet sich die bischöfliche Segenshand, die auf die Herkunftsdiözese des Bischofs verweist.

Daneben das verwundete Herz Jesu. Das Land Tirol ist seit 1796 dem Herzen Jesu geweiht. Dieses Symbol ist eine visuelle Kurzformel unseres Glaubens: Gottes hat sein Herz geöffnet, um uns zu beschenken und berührbar zu machen für die „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute.“ (GS1)

Im Spruchband befindet sich. der Wahlspruch von Bischof MMag. Hermann Glettler: Euntes Curate et praedicate – Geht, heilt und verkündet (Mt. 10, 7f).

Der Wahlspruch: "Geht, heilt und verkündet!"

Im Jahr 2014 wurde unter dem Motto „aufbrechen“ der 50. Geburtstag gefeiert. Der Wahlspruch „Euntes Curate et praedicate – Geht, heilt und verkündet“ von Bischof Hermann bezieht sich bewusst auf dieses Jubiläum und den damals begonnenen Weg der Erneuerung. Die Aufforderung Jesu stammt aus dem Matthäusevangelium. Den Wahlspruch sieht Glettler als ein Motto für die ganze Diözese

Aufbrechen und Gehen ist die erste und wichtigste Antwort auf den Ruf Jesu. Papst Franziskus verweist immer wieder auf diese ursprüngliche Berufung – hinauszugehen, auf die Menschen zuzugehen, wo auch immer sie sich befinden. 

Heilen gehört ebenso zum Auftrag Jesu. Er selbst, seine Botschaft, sein Tod und seine Auferstehung haben uns Menschen Heilung gebracht. Wer mit ihm verbunden bleibt, wirkt heilsam auf seine Umgebung.

Und verkündet! Es geht zuerst nicht um Worte, sondern um eine Lebenshaltung, die vom Evangelium geprägt ist. Aber es braucht auch ein Ringen um Worte, um den Menschen von heute die befreiende Botschaft Jesu zugänglich zu machen.

Generalvikar Mag. Roland Buemberger

Mag. Roland Buemberger wurde von Bischof Hermann Glettler zum interimistischen Generalvikar der Diözese ernannt, bis ein endgültiger Generalvikar ernannt wird.

Mag. Roland Buemberger ist Regens des Priesterseminars in Innsbruck.

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