Mess-Stipendien: Ein kostbares Geschenk

Die meisten Priester in den Missionsdiözesen haben kein Gehalt. Sie leben von den Zuwendungen der Gläubigen, die selbst arm sind. Ich kenne sogar Priester, die arbeiten gehen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Ein Priester, der in der Nacht als Taxifahrer arbeiten muss, hat dann kaum Kraft für seinen Dienst als Seelsorger: Priester in Afrika, Asien und Lateinamerika sind mehr als nur Hirten einer Gemeinde. Oft sind sie in einer Person Katastrophenhelfer, Sozialarbeiter, Friedensstifter und Krankenpfleger. In den Ländern, wo die Priester wirken, gibt es oft kein funktionierendes Sozialsystem. Wenn die staatliche Unterstützung fehlt, sorgt die Kirche für eine gute Schulbildung, setzt sich für nachhaltige Armutsbekämpfung ein und betreibt Gesundheitsstationen. Viele Menschen hätten keine Zukunft, wenn nicht die Priester mit vollem Einsatz für die Ärmsten der Armen einstehen. Weitere Informationen hier.

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