Corona in Armenien: Die Hilfe muss weitergehen und sie geht weiter!

In Armenien, dem Partnerland der Caritas Tirol, ist das Bild ähnlich wie hier in Österreich. Geschlossene Schulen, Restaurants und Geschäfte, die Menschen müssen zuhause bleiben. Wer das Haus verlassen will, muss einen ausgefüllten Schein dabeihaben.

Unsere Kolleginnen und Kollegen in Armenien halten per Telefon engen Kontakt mit ihren Klientinnen und Klienten und organisieren von Zuhause aus Unterstützungen für die sogenannten „Härtefälle“. Und davon gibt es viele. Denn die meisten Familien, mit denen die Caritas in Armenien üblicherweise arbeitet, haben keine Ersparnisse, auf die sie jetzt zurückgreifen könnten. Sie sind in prekären Beschäftigungsverhältnissen ohne Absicherungen. Wenn sie an einem Tag nicht arbeiten können, dann erhalten sie am Abend auch keinen Lohn. In so einer Situation geht es schnell nur noch darum, die Familie zu ernähren.

Die Caritas organisiert für sie Lieferungen von Lebensmitteln und Hygieneartikeln, um sie mit dem Nötigsten zu versorgen und versucht dabei, die Kontakte so gering wie möglich zu halten. Natürlich arbeiten auch die Betreuerinnen in der WG für Kinder und Jugendliche weiter – rund um die Uhr. In diesem Sinne: Danke!​

Bild gemalt von Hasmik Tadevosyan