500 Herzfeuer - 500 Jahre Petrus Canisius

1521-2021

 

Im Jahr 2021 begeht die Diözese Innsbruck den 500. Geburtstag ihres Diözesanpatrons Petrus Canisius. Er lebte in einer bewegten Zeit, in der die katholische Kirche radikal in Frage gestellt wurde. Sein Leben und Wirken war geprägt von seinem Wunsch, den Menschen die Lebendigkeit und Kraft der katholischen Tradition neu zu erschließen und zu vermitteln.

500 Herzfeuer - Petrus Canisius, Diözesanpatron Innsbruck 

 

Hl. Petrus Canisius

Der zweite Apostel Deutschlands und Innsbrucker Diözesanpatron

Der Patron der Diözese Innsbruck ist der heilige Petrus Canisius, dessen Fest am 27. April gefeiert wird.

Ein vielleicht etwas unbekannter Heiliger - zu Unrecht!

Der Heilige Petrus Canisius  SJ (* 8. Mai 1521, Nimwegen, heute Niederlande; † 21. Dezember 1597, Fribourg, Schweiz) ist der Patron der Diözese Innsbruck. 

Pieter Kanijs, wie er vor der Latinisierung seines Namens hieß, trat 1543 als erster Deutscher in den damals noch jungen Orden der Gesellschaft Jesu („Jesuiten“) ein und widmete sich zeitlebens intensiv der Reform der katholischen Kirche, die in Deutschland durch reformatorische Strömungen in einer tiefen Krise steckte. Er galt als begnadeter Prediger und sein Großer Katechismus aus dem Jahr 1555 war der erste seiner Art, welchen er in lateinischer Sprache in seiner Zeit in Wien verfasste. Eine breite Bevölkerung sollte so eine Richtschnur in Fragen des Glaubens und des Lebens haben.
Von 1560-1580 hielt er sich meist in Innsbruck auf, wo er u.a. 1562 das Jesuitenkolleg in Innsbruck und 1569 in Hall eröffnete oder ab 1571 als Hofprediger bei Erzherzog Ferdinand II in Innsbruck wirkte; aber auch als Prediger und Volksmissionar durch das Land zog.                                               

1580 verließ Petrus Canisius Tirol und ging nach Fribourg in die Schweiz, wo er 1597 starb und bestattet wurde..
1864 wurde er durch Papst Pius IX selig, 1925 durch Papst Leo XIII heiliggesprochen.                                                

Ausschnitt Kirchenfenster Pfarrkirche Jenbach