WEGE DER VERSÖHNUNG - Begegnung mit Gästen aus Kolumbien

Verträge und Abkommen zwischen und innerhalb von Staaten allein können keinen Frieden sichern. Papier ist geduldig. Frieden ist ein Weg der täglich beschritten werden muss, um Versöhnung zu finden. In Anbetracht des Krieges in der Ukraine ist das Thema aktueller denn je. Die Gegenwart des Friedens in Europa ist nicht mehr selbstverständlich.

In Kolumbien ist es selbst sechs Jahre nach Unterzeichnung des Friedensabkommens noch ein weiter Weg, um den sozialen Zusammenhalt nach über 30 Jahren Bürgerkrieg wiederherzustellen: der Friede ist brüchig und die gesellschaftlichen Gräben sind groß. Armut, Gewalt und die Auswirkungen der Pandemie verschärfen soziale Spannungen und Ungleichheiten. Ein nachhaltiger Friede ist weiterhin gefährdet.

Trotz ständiger Konflikte, die das soziale Leben in Kolumbien destabilisieren, gibt es Versuche aus der Zivilgesellschaft, Versöhnung zwischen den Konfliktparteien zu schaffen. Es braucht treibende Kräfte in der Friedensarbeit. Die Gäste aus Kolumbien erzählen, wie das gelingen kann.  Sie sind erfahrene AktivistInnen und haben sich mit dem jahrzehntelangen Konflikt, seinen Ursachen und Folgen auseinandergesetzt. In der direkten Arbeit mit der Bevölkerung nutzen sie eine Vielfalt an Methoden, die sowohl die eigenen Wurzeln stärken als auch Handlungsspielräume für eine Kultur des friedlichen Miteinanders eröffnen. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Konflikt und den Traumata schafft zusätzlich eine neue Kultur der politischen Teilhabe.

In Vorträgen und Workshops werden wir gemeinsam unterschiedliche Methoden und Geschichten kennenlernen, wie eine friedliche Zukunft entworfen werden kann. Lassen Sie sich von unseren spannenden Gästen Luisa Acosta und Fabio Mesa und ihren Erzählungen motivieren und inspirieren!

Sie haben Interesse, eine Veranstaltung in Ihrer Schule, Pfarre, Organisation oder Gemeinde zu organisieren? Nehmen Sie bitte Kontakt zu “Ihrem” Welthaus in Innsbruck auf!

TERMINE mit Luisa Acosta und Fabio Mesa: 

Tirol: 3. bis 9. Oktober 2022, Marlene Weiß: marlene.weiss@dibk.at