Nachruf: Josefs-Missionar Hermann Gufler

Nach schwerem und langem Leiden ist Hermann Gufler am 1. Juli 2020 im Alter von 78 Jahren im St. Josefs-Missionshaus in Absam gestorben und wurde in seiner Heimat Längenfeld begraben.

Nach den höheren Studien von Philosophie und Theologie in Brixen und London wurde er am 29. Juni 1967 von Bischof Paulus Rusch in Innsbruck St. Jakob zum Priester geweiht. Fünfzig Jahre lang er hat den Menschen in Kamerun mit erstaunlicher Ausdauer und Leidenschaft gedient. Mit Umsicht und Fürsorge baute er christliche Gemeinden auf. Sein Wirken stand unter dem Motto der Josefs-Missionare „Lieben und Dienen“. Ein Missionar am Rande, draußen im Busch! Wegen seiner sehr angeschlagenen Gesundheit entschied er, sich aus Kamerun zurückzuziehen, früher als ursprünglich gewollt.
In der Pfarre Oku, in der Hermann Gufler fast 20 Jahre lang gearbeitet hat, wurde er wegen der Studien- und Forschungsarbeit für ihr Volk als eine wichtige Persönlichkeit anerkannt. Daher wurde Missionar Guflers Tod mit großem Schock aufgenommen. Genau am Tag seiner Beerdigung in Längenfeld (6. Juli 2020) gab es in Oku ein großes Fest, bei dem sein Leben und alles, was er für die Menschen war, gefeiert wurde. Er wurde von den Oku sehr würdig verabschiedet. – R.i.P. 

Das Foto zeigt Missionar Gufler als „notable among the Oku people“