Indien: kfb Projektpartnerinnen organisieren Hilfe vor Ort

Strikte Ausgangssperren seit Mitte März sind für die einkommensschwache Bevölkerung Indiens lebensbedrohlich. Bäuer*innen durften mehrere Wochen lang das Haus nicht verlassen, um auf den Feldern zu arbeiten und viele Tagelöhner*innen sind von heute auf morgen arbeitslos.

Die Projektpartner*innen der Aktion Familienfasttag sehen sich von einem Tag auf den anderen mit ganz neuen Aufgaben konfrontiert.
Mit viel Mut und Kreativität leisten sie Hilfe, wo immer es geht. Sie beantragen Sondergenehmigungen, um die Menschen in den Dörfern weiterhin besuchen und informieren zu können. Sie übersetzen die Hygienemaßnahmen für die konkrete Lebenssituation der Dorfbewohner*innen: Denn wo Wasserleitung und Strom fehlen, dort braucht es alternative Lösungen um diese umzusetzen. Mundmasken werden geschneidert. Lokale Behörden müssen kontaktiert werden, damit die Dörfer Lebensmittel, Hygieneartikel und Desinfektionsmittel bekommen. Denn auch wenn der Staat Hilfsmittel zur Verfügung stellt, kommen sie oft nicht bis zu den Menschen in den entlegenen Gebieten. Damit die Ernte doch eingeholt werden kann, lernen die Bäuer*innen den Sicherheitsabstand bei der Feldarbeit einzuhalten. Spenden für diese und ca. 100 weitere Projekte sind möglich auf spenden.teilen.at