Corona Hilfe in Bolivien - Familien in großer Not

Durch die strengen Ausgangsbeschränkungen in Bolivien hatten plötzlich viele Familien in den armen Gegenden keinerlei Einkommen mehr und hätten hungern müssen. Das bewog die Tertiarschwestern, diesen Familien zu helfen.

Angelegt war das Projekt für knapp 300 Familien, aber als die Schwestern die große Not sahen, dehnten sie ihre Hilfe aus und konnten schließlich 800 Familien unterstützen, die Zeit der Beschränkungen zu überbrücken. Die Schwestern haben bei Großhändlern eingekauft, für die einzelnen Familien Pakete vorbereitet und diese dann selbst mit dem Auto verteilt. Kaum hatte sich die Situation wieder normalisiert, kamen Ernteausfälle durch enorme Hitze, Dürre und Brände. Auch hier waren es wieder die Schwestern, die geholfen haben.
Bruder und Schwester in Not unterstützte dieses Projekt. Gemeinsam mit der Abteilung Südtirol, Europaregion und Außenbeziehungen des Landes Tirol mit den Franziskanermissionen in Wien, München und Bonn konnten die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um das Nothilfe-Projekt der Schwestern zu ermöglichen. 

Von Sr. Notburga Maringele

Foto: Tertiarschwestern Bolivien